Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2024 kehrt das Ausstellungsprojekt ‚Kunst als Kontinuum‘ auf die Giechburg zurück.
Vom 11. Oktober bis 8. November 2026 präsentieren dort sechs Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten. Im Mittelpunkt steht die Vielfalt zeitgenössischer Kunst. Gleichzeitig setzt das Projekt bewusst auf Kontinuität: Alle zwei Jahre treffen die drei Initiatoren Manfred Koch, Christoph Klesse und Nicole Hülswitt auf neue künstlerische Positionen. Damit soll ein langfristiger Austausch entstehen, bei dem sich bekannte und neue Perspektiven miteinander verbinden.
Idee für langfristigen Austausch entstand 2023
Die Grundlage für das Ausstellungsformat wurde bereits 2023 geschaffen. Manfred Koch, Christoph Klesse und Nicole Hülswitt entwickelten gemeinsam ein Konzept, das über eine einzelne Ausstellung hinausgeht. Nach der ersten Ausgabe im Jahr 2024 folgt nun die zweite Auflage. Dafür wurden Carlo Catoni, Jörg Heieck und Stephan Klenner-Otto eingeladen. Gemeinsam mit den drei Initiatoren präsentieren sie ein bewusst breit gefächertes Spektrum zeitgenössischer Kunst.
Malerei, Fotografie und Plastik auf zwei Etagen
Die Ausstellung verteilt sich auf die Räume der Giechburg. Jeweils zwei Etagen sind den Bereichen Malerei, Fotografie und Plastik gewidmet. Die unterschiedlichen künstlerischen Ansätze sorgen dabei für einen abwechslungsreichen Rundgang. Von Ölmalerei über Zeichnung und Radierung bis hin zu Fotografie und Skulptur reicht das Spektrum.
Carlo Catoni verbindet Natur und Farbe
Der in Bad Kissingen lebende Italiener Carlo Catoni setzt in seinen Ölbildern auf Naturbeobachtungen. Dabei verbindet er seine Motive mit einer farblichen und musikalischen Leichtigkeit. Seine Arbeiten greifen damit Eindrücke aus der Natur auf und übertragen sie in eine eigene bildnerische Sprache.
Literarische und fantastische Motive
Stephan Klenner-Otto widmet sich der Zeichnung und Radierung. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit literarischen und phantastischen Motiven. Damit eröffnet seine Kunst einen Zugang zu einer Welt zwischen Erzählung, Vorstellungskraft und bildnerischer Gestaltung.
Fotografie zwischen Ordnung und Unordnung
Einen anderen Schwerpunkt setzt Jörg Heieck. Der promovierte Physiker aus Kaiserslautern beschäftigt sich in seinen Fotografien mit der Beziehung von Ordnung und Unordnung. Auch die Stellung des Menschen im Kosmos spielt in seinen Arbeiten eine Rolle. Wissenschaftliche Perspektiven treffen dabei auf fotografische Beobachtungen und künstlerische Interpretation.
Zwischen Naturbeobachtung und Fantasie
Manfred Koch zeigt Arbeiten aus seinem Projekt ‚Trollskogen – Zauberwald‘. Darin beschäftigt er sich mit der Natur der schwedischen Insel Öland. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen genauer Beobachtung und Fantasie. Die Natur wird dabei nicht nur dokumentiert, sondern zugleich als Ausgangspunkt für eine eigene Bildwelt verstanden.
Skurrile Figuren aus Papier und Fundstücken
Bei Nicole Hülswitt entstehen aus Papier und Fundstücken skurrile Figuren. Dabei richtet sie den Blick auf Dinge, die im Alltag leicht übersehen werden. Die Künstlerin macht damit die Schönheit des Unscheinbaren zum Thema und entwickelt daraus ungewöhnliche und eigenständige Arbeiten.
Skulpturen mit Humor und gesellschaftlichen Fragen
Christoph Klesse präsentiert Skulpturen aus unterschiedlichen Materialien. Dazu gehören Stein, Zement, Metall und Bronze. Seine figürlichen Darstellungen verbinden Humor mit gesellschaftlichen Fragen und existenziellen Themen. Dadurch entstehen Arbeiten, die nicht nur visuell wirken, sondern auch zur Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Fragestellungen einladen.
Sechs Positionen, ein gemeinsames Konzept
Die zweite Ausgabe von ‚Kunst als Kontinuum‘ bringt damit sechs unterschiedliche künstlerische Handschriften zusammen. Die Bandbreite reicht von Naturbeobachtungen und fantastischen Motiven über fotografische Auseinandersetzungen bis hin zu Skulpturen und Arbeiten aus ungewöhnlichen Materialien. Trotz dieser Unterschiede verbindet die Künstlerinnen und Künstler der gemeinsame Rahmen des Ausstellungsprojekts. Die Giechburg wird damit erneut zu einem Ort für zeitgenössische Kunst und den Austausch unterschiedlicher Perspektiven.
Vernissage am 11. Oktober
Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 15 Uhr mit einer Vernissage auf der Giechburg in Scheßlitz. Interessierte sind zur Eröffnung herzlich eingeladen. Die Ausstellung selbst ist anschließend bis zum 8. November 2026 zu sehen.
Eintritt frei und am Wochenende geöffnet
Besucherinnen und Besucher können die Ausstellung samstags und sonntags jeweils von 12 bis 17 Uhr besuchen. Der Eintritt ist frei. Damit bietet ‚Kunst als Kontinuum‘ über mehrere Wochen die Gelegenheit, die unterschiedlichen Positionen der sechs beteiligten Künstlerinnen und Künstler kennenzulernen und die Giechburg zugleich als Ausstellungsort zu erleben.
Kunst, die weitergeführt wird
Mit der zweiten Ausgabe zeigt ‚Kunst als Kontinuum‘, dass sich ein Ausstellungsprojekt auch über einzelne Termine hinaus entwickeln kann. Die Initiatoren bleiben dem Konzept treu, regelmäßig neue künstlerische Positionen einzubeziehen. So entsteht alle zwei Jahre eine neue Verbindung aus Kontinuität und Veränderung. Die Ausstellung auf der Giechburg setzt diesen Gedanken vom 11. Oktober bis 8. November fort und bringt erneut unterschiedliche Formen zeitgenössischer Kunst zusammen.











Fotografie zwischen Ordnung und Unordnung
Skulpturen mit Humor und gesellschaftlichen Fragen



