Am Dienstagnachmittag kam es in Hirschaid zu einem Verkehrsunfall, an dem ein 55-jähriger Pedelec-Fahrer und zwei Autos beteiligt waren.
Der Mann befuhr die Maximilianstraße und hatte dabei eine Bierflasche in der Hand. Zunächst war der Zweiradfahrer auf dem Radweg neben der Fahrbahn unterwegs. Dabei fuhr er allerdings entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung.
Beim Überholen geriet der Mann auf die Straße
Als der 55-Jährige einen weiteren Radfahrer überholen wollte, geriet er zu weit auf die Fahrbahn. Dabei kam es zum Kontakt mit zwei vorbeifahrenden Autos. Der Pedelec-Fahrer stieß nacheinander gegen die Außenspiegel der beiden Fahrzeuge. Durch den Zusammenstoß entstand nicht nur an den Autos ein Schaden, sondern auch für einen der Autofahrer eine gefährliche Situation.
Autofahrer beschädigt Felge beim Ausweichen
Einer der beteiligten Autofahrer verriss nach dem Kontakt mit dem Pedelec-Fahrer das Lenkrad, um einen weiteren Zusammenstoß beziehungsweise größere Schäden zu verhindern. Durch das Ausweichmanöver prallte das Fahrzeug jedoch mit der rechten Felge gegen eine Bordsteinkante. Dabei wurde die Felge beschädigt. Der Pedelec-Fahrer stürzte nach dem Kontakt mit den beiden Autos auf die Fahrbahn.
Fahrradhelm verhindert vermutlich schlimmere Verletzung
Bei dem Sturz zog sich der 55-Jährige eine Platzwunde am rechten Ellenbogen zu. Deutlich schwerer hätte der Unfall offenbar für ihn ausgehen können. Der von ihm getragene Fahrradhelm ging bei dem Sturz zu Bruch. Der Helm verhinderte dabei nach den vorliegenden Angaben eine schwerere Kopfverletzung. Der verletzte Mann wurde anschließend mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Atemalkoholtest zeigt 1,86 Promille
Auch die Ursache für die auffällige Fahrt wurde schnell deutlich: Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 55-Jährigen einen Wert von 1,86 Promille. Damit war der Mann zum Zeitpunkt des Unfalls erheblich alkoholisiert. Neben der Verletzung des Pedelec-Fahrers waren durch den Unfall auch zwei Autos betroffen.
Unfall endet mit Verletzungen und Sachschäden
Der 55-Jährige musste nach dem Sturz medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht werden. Seine Verletzung am Ellenbogen war dabei vergleichsweise glimpflich. Der beschädigte Fahrradhelm deutet zugleich auf die Wucht des Sturzes hin. Auch an den beteiligten Fahrzeugen entstand Schaden. Neben den beschädigten Außenspiegeln wurde bei einem Auto die rechte Felge durch das Ausweichmanöver an der Bordsteinkante beschädigt. Wie hoch der Gesamtschaden ausfällt, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.













