• Werbepartner werden
  • #bamberglieben
Mittwoch, 7. Oktober 2026
Nachrichten Bamberg – Aktuelle News aus Bamberg
  • News
  • Polizeibericht
    Polizeibericht Bamberg

    Cybertrading-Betrug: Millionenverluste durch falsche Gewinne

    Polizeibericht Bamberg

    Betrunkener Autofahrer flüchtet in Windischletten

    polizeibericht bamberg

    Pkw-Brand in Kemmern: Kriminalpolizei sucht Zeugen

    polizeibericht bamberg

    Radfahrer stürzt nach Bremsmanöver in Bamberg

    polizeibericht bamberg

    Brand auf Balkon in Hallstadt: Kripo ermittelt

    polizeibericht bamberg

    Hirschaid: Pedelec-Fahrer mit 1,86 Promille unterwegs

    polizeibericht bamberg

    Einbrecher scheitern an Feuerwehrhaus in Schlüsselfeld

    polizeibericht bamberg

    Motorradfahrerin bei Unfall auf B4 bei Medlitz schwer verletzt

    polizeibericht bamberg

    Mit 1,58 Promille unterwegs: Polizei stoppt Autofahrerin mit drei Kindern

  • Service
    • Wetter Bamberg
    • Tanken in Bamberg
    • Stellenangebote Bamberg
    • Tageshoroskop
  • Ratgeber
  • Werbepartner werden
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse ansehen
  • News
  • Polizeibericht
    Polizeibericht Bamberg

    Cybertrading-Betrug: Millionenverluste durch falsche Gewinne

    Polizeibericht Bamberg

    Betrunkener Autofahrer flüchtet in Windischletten

    polizeibericht bamberg

    Pkw-Brand in Kemmern: Kriminalpolizei sucht Zeugen

    polizeibericht bamberg

    Radfahrer stürzt nach Bremsmanöver in Bamberg

    polizeibericht bamberg

    Brand auf Balkon in Hallstadt: Kripo ermittelt

    polizeibericht bamberg

    Hirschaid: Pedelec-Fahrer mit 1,86 Promille unterwegs

    polizeibericht bamberg

    Einbrecher scheitern an Feuerwehrhaus in Schlüsselfeld

    polizeibericht bamberg

    Motorradfahrerin bei Unfall auf B4 bei Medlitz schwer verletzt

    polizeibericht bamberg

    Mit 1,58 Promille unterwegs: Polizei stoppt Autofahrerin mit drei Kindern

  • Service
    • Wetter Bamberg
    • Tanken in Bamberg
    • Stellenangebote Bamberg
    • Tageshoroskop
  • Ratgeber
  • Werbepartner werden
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse ansehen
Nachrichten Bamberg – Aktuelle News aus Bamberg

WERBUNG

WERBUNG

News Polizeibericht Bamberg

Cybertrading-Betrug: Millionenverluste durch falsche Gewinne

Mit gefälschten Trading-Plattformen, Promi-Werbung und KI-Versprechen bringen Betrüger ihre Opfer um hohe Geldsummen

Leah Von Leah
06.Oktober.2026 | 14:55 Uhr
in Polizeibericht Bamberg
Polizeibericht Bamberg

Symbolbild | Shutterstock @ Petair

Immer häufiger spielt das Phänomen Cybertrading bei der Aufnahme von Strafanzeigen eine Rolle.

WERBUNG

Allein in Oberfranken beläuft sich die Schadenssumme im Jahr 2026 bereits auf mehrere Millionen Euro. Die Masche beginnt dabei häufig vergleichsweise unscheinbar: mit einem Investment von gerade einmal 250 Euro. Über manipulierte Werbeseiten, soziale Medien oder Messenger-Dienste werden Interessierte auf vermeintlich lukrative Handelsplattformen aufmerksam gemacht. Besonders perfide sind Werbeanzeigen, in denen bekannte Persönlichkeiten den Eindruck vermitteln, innerhalb kürzester Zeit hohe Gewinne erzielt zu haben. Teilweise werden dabei auch bekannte TV-Formate wie ‚Die Höhle der Löwen‘ missbraucht. Wer auf eine solche Anzeige klickt und seine Kontaktdaten hinterlässt, wird häufig schon kurze Zeit später von einem angeblichen Broker kontaktiert. Die Kommunikation läuft nicht selten über WhatsApp oder Telegram.

Gefälschte Handelsplattformen zeigen scheinbar enorme Gewinne

Nach dem ersten Kontakt werden die Opfer Schritt für Schritt in das vermeintliche Investmentgeschäft eingeführt. Zunächst sollen sie einen kleinen Betrag überweisen und eine App oder Software der angeblichen Handelsplattform installieren. Auf dieser Plattform können die Betroffenen anschließend beobachten, wie sich ihr Investment scheinbar positiv entwickelt. Steigende Kurse und hohe Gewinne werden angezeigt, wodurch der Eindruck entsteht, das investierte Geld vermehre sich tatsächlich. Doch genau hier liegt der entscheidende Trick: Die dargestellten Gewinne sind nicht real. Die Plattformen und Charts dienen lediglich dazu, Vertrauen aufzubauen und die Opfer zu weiteren Zahlungen zu bewegen. Wer beispielsweise aus 250 Euro scheinbar mehrere Tausend Euro gemacht hat, ist eher bereit, noch einmal einen größeren Betrag zu investieren.

Aus kleinen Investitionen werden schnell hohe Verluste

Mit den vermeintlichen Gewinnen steigt auch der Druck auf die Betroffenen. Die angeblichen Broker versprechen hohe Renditen und stellen weitere Investitionen als besonders lukrativ dar. Wer sein Geld schließlich auszahlen lassen möchte, erlebt häufig die nächste Stufe der Betrugsmasche. Plötzlich werden Gebühren, Versicherungen, Steuern oder Freischaltkosten verlangt. Die Betroffenen sollen erneut Geld überweisen, damit das angebliche Guthaben ausgezahlt werden könne. Doch auch nach diesen Zahlungen erfolgt keine Auszahlung. Stattdessen werden immer neue Gründe genannt, warum eine Überweisung erforderlich sei. So können sich die Verluste innerhalb kurzer Zeit auf Zehntausende oder sogar Hunderttausende Euro summieren.

Fall aus dem Landkreis Bayreuth: Rund 200.000 Euro verloren

Wie weit die Täter mit ihrer Masche gehen, zeigt ein Fall aus dem Landkreis Bayreuth. Anfang 2025 wurde ein Mann über eine Internetwerbung auf vermeintlich lukrative Investitionsmöglichkeiten mit Kryptowährungen aufmerksam. In der Werbung vermittelten bekannte Persönlichkeiten den Eindruck, mit einem geringen Startkapital innerhalb kürzester Zeit hohe Gewinne erzielt zu haben. Der Mann klickte auf den Link und hinterließ seine Kontaktdaten. Kurz darauf meldete sich eine vermeintliche Brokerin über WhatsApp. Sie erklärte ihm die angebliche Vorgehensweise und forderte zunächst eine Überweisung von 250 Euro. Zusätzlich sollte der Mann eine App der Handelsplattform installieren. Dort konnte er die vermeintliche Entwicklung seines Investments verfolgen. Die angezeigten Gewinne waren jedoch frei erfunden.

Immer höhere Zahlungen und keine Auszahlung

Durch die Aussicht auf hohe Renditen wurde der Geschädigte dazu gebracht, immer größere Summen zu investieren. Als er schließlich sein vermeintliches Guthaben auszahlen lassen wollte, verlangten die Täter zusätzliche Gebühren, Versicherungen und Freischaltkosten. Der Mann überwies erneut Geld. Eine Auszahlung erhielt er dennoch nicht. Nach etwa fünf Monaten brach der Kontakt zu den Betrügern ab. Zu diesem Zeitpunkt war bereits ein Schaden von rund 160.000 Euro entstanden. Doch damit war der Betrug noch nicht vorbei.

Nach dem ersten Betrug folgte die nächste Falle

Bei der Anzeigenerstattung warnten Ermittler der Kriminalpolizei den Geschädigten ausdrücklich davor, dass die Täter später unter einem anderen Namen erneut Kontakt aufnehmen könnten. Genau das geschah etwa vier Monate später. Die Anrufer gaben sich als Juristen aus und behaupteten, auf die Rückholung eingefrorener beziehungsweise betrügerisch erlangter Gelder spezialisiert zu sein. Für ihre angebliche Tätigkeit verlangten sie eine Vorauszahlung von 40.000 Euro. Auch diesen Betrag überwies der Geschädigte. Nachdem es erneut zu angeblichen Schwierigkeiten bei der Rückholung des Geldes kam, brachen die Täter den Kontakt ab. Insgesamt verlor der Mann rund 200.000 Euro.

Lichtenfels: Gefälschte Charts sollten 153.000 Euro vortäuschen

Auch im Landkreis Lichtenfels wurde ein älterer Mann Opfer einer unseriösen Trading-Plattform. Im August dieses Jahres stieß er auf eine Webseite, die den Handel mit verschiedenen Investitionsprodukten anbot. Binnen kurzer Zeit vermittelten die Betreiber ihm den Eindruck, aus seinem Investment von 10.000 Euro seien 153.000 Euro geworden. Dafür nutzten die Betrüger offenbar gefälschte Kursverläufe und Charts. Als der Mann sein angebliches Guthaben auszahlen lassen wollte, forderten die Betreiber zunächst eine weitere Zahlung von 25.000 Euro. Glücklicherweise erkannte der Mann die betrügerische Absicht rechtzeitig. Er überwies das Geld nicht und erstattete stattdessen Anzeige bei der Polizei. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei Coburg.

Bamberg: Betrüger nutzen künstliche Intelligenz als Lockmittel

Auch das Thema künstliche Intelligenz wird von Betrügern inzwischen gezielt als Werbeversprechen eingesetzt. Zum Jahreswechsel 2024/2025 wurde ein Anfang 20-jähriger Bamberger über eine Internetanzeige auf eine vermeintliche Handelsplattform aufmerksam. Dort wurde suggeriert, dass eine künstliche Intelligenz automatisch hohe Gewinne erwirtschaften könne. Der junge Mann registrierte sich auf der Plattform und verifizierte seine Identität unter anderem mit seinem Ausweis. Anschließend nutzten die Betrüger seine Daten offenbar, um bei verschiedenen Banken Kredite in seinem Namen abzuschließen. Insgesamt entstand dadurch eine Kreditsumme von 50.000 Euro. Der Fall zeigt, dass die Täter nicht nur auf direkte Überweisungen ihrer Opfer aus sind. Auch persönliche Daten können für weitere kriminelle Handlungen missbraucht werden.

Landkreis Hof: „Durch KI Geld im Schlaf verdienen“

Eine ähnliche Masche traf Ende 2023 einen Mann Mitte 50 aus dem Landkreis Hof. Angelockt wurde er mit dem perfiden Versprechen, „durch KI Geld im Schlaf verdienen“ zu können. Zunächst überwies der Mann lediglich 250 Euro auf ein angeblich sicheres Investitionskonto. Im weiteren Verlauf gelang es den Betrügern jedoch, ihn zur Mitwirkung an verschiedenen Identifikationsmaßnahmen zu bewegen. Unter seinem Namen wurden anschließend mehrere Kreditverträge abgeschlossen. Letztlich floss Geld von seinem Privatkonto ab – in diesem Fall ins Ausland. Der Mann wurde schließlich misstrauisch und wandte sich an die Polizei.

Vorsicht vor sogenannten Recovery-Betrügern

Besonders wichtig ist eine weitere Warnung der Polizei: Wer bereits Opfer eines Anlagebetrugs geworden ist, sollte keinesfalls auf sogenannte Recovery-Angebote eingehen. Dabei nehmen Betrüger gezielt Kontakt zu bereits Geschädigten auf. Sie geben sich beispielsweise als Bankmitarbeiter, Rechtsanwälte oder Spezialisten für die Rückholung verlorener Kryptowährungen aus Das Versprechen klingt verlockend: Gegen eine Vorauszahlung soll das zuvor verlorene Geld zurückgeholt werden. Tatsächlich handelt es sich häufig um einen weiteren Betrugsversuch. Die Täter wissen, dass die Betroffenen bereits einen finanziellen Schaden erlitten haben und möglicherweise verzweifelt versuchen, ihr Geld zurückzubekommen. Wer in dieser Situation erneut eine Zahlung leistet, verliert möglicherweise noch mehr Geld.

So können sich Verbraucher vor Trading-Betrug schützen

Die Polizei empfiehlt, vermeintlich lukrative Anlageangebote besonders sorgfältig zu prüfen. Ein gesundes Misstrauen kann dabei vor großen finanziellen Schäden schützen.

Wichtige Warnsignale sind unter anderem:

  • ungewöhnlich hohe und schnelle Gewinnversprechen
  • Werbung mit Prominenten oder bekannten TV-Formaten
  • Kontaktaufnahme über WhatsApp, Telegram oder andere Messenger
  • Aufforderungen zu immer höheren Einzahlungen
  • angebliche Gebühren vor einer Auszahlung
  • Zeitdruck oder die Behauptung, nur kurzfristig investieren zu können
  • unbekannte Handelsplattformen ohne nachvollziehbare Unternehmensangaben
  • die Aufforderung, Apps oder Fernzugriffsprogramme zu installieren
  • die Bitte, persönliche Daten oder Ausweisdokumente zu übermitteln

Besonders vorsichtig sollten Verbraucher sein, wenn Zahlungen aufgrund telefonischer Anweisungen oder über Messenger erfolgen sollen. Bei Unsicherheit empfiehlt die Polizei, keine weitere Zahlung vorzunehmen und sich frühzeitig an die Polizei zu wenden.

Auch vermeintliche Gewinnauszahlungen können gefährlich sein

Eine weitere Gefahr besteht, wenn Betroffene tatsächlich Geld auf ihrem Konto erhalten und anschließend aufgefordert werden, dieses an ein anderes Konto weiterzuleiten. Wer einer solchen Aufforderung nachkommt, kann sich unter Umständen selbst strafbar machen. Das Geld könnte aus einer Straftat stammen und über das Konto des Betroffenen weitergeleitet werden. Damit besteht das Risiko, dass ein ursprüngliches Opfer plötzlich selbst in den Verdacht der Geldwäsche gerät. Deshalb gilt: Wer unerwartet Geld erhält und anschließend zur Weiterleitung aufgefordert wird, sollte das Geld nicht eigenständig weitertransferieren. Stattdessen sollte der Vorgang mit der Bank und gegebenenfalls der Polizei geklärt werden.

Wenn hohe Gewinne zu schön klingen, ist Vorsicht angebracht

Die Fälle aus Oberfranken zeigen, wie professionell und psychologisch ausgefeilt Cybertrading-Betrug inzwischen funktioniert. Die Täter arbeiten mit gefälschten Webseiten, manipulierten Kursanzeigen, erfundenen Brokern und gezielten Telefon- oder Messenger-Kontakten Dabei geht es längst nicht mehr nur um kleine Beträge. Aus einer anfänglichen Einzahlung von 250 Euro können innerhalb weniger Monate Schäden von Zehntausenden oder sogar Hunderttausenden Euro entstehen. Hinzu kommt die Gefahr, nach dem eigentlichen Betrug ein zweites Mal Opfer zu werden. Die sogenannten Recovery-Betrüger setzen genau dort an, wo die Hoffnung auf eine Rückholung des verlorenen Geldes besonders groß ist. Die wichtigste Regel lautet deshalb: Keine weiteren Zahlungen leisten, wenn eine Auszahlung plötzlich von zusätzlichen Gebühren abhängig gemacht wird. Oder, wie die Polizei es treffend formuliert: „Wenn es sich zu gut anhört, ist es meistens Fake!“

Quelle: Polizeipräsidium Oberfranken
Leah


Leah

Leah unterstützt die Redaktion von Bamberg – meine Stadt® als Expertin für digitale Recherche und lokales Datenmanagement. Sie ist darauf spezialisiert, historische Archive und aktuelle Stadtinfos präzise aufzubereiten, damit kein wichtiger Insider-Tipp aus dem bamberglieben®-Netzwerk verloren geht.

  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 

Keine Polizeimeldung mehr verpassen!

Wir halten Dich auf dem Laufenden! Hinterlasse uns einfach Deine E-Mail-Adresse und Du bekommst aktuelle Blaulichtmeldungen direkt in Dein Mail-Postfach.

Wir freuen uns, dass Du dabei bist!

Hier findest Du unsere Datenschutzhinweise. Deine E-Mail Adresse wird niemals an Dritte weitergegeben und ausschließlich zum Versenden des Newsletters genutzt.

Verwandte Beiträge

Polizeibericht Bamberg
Polizeibericht Bamberg

Betrunkener Autofahrer flüchtet in Windischletten

Von Leah
5. Oktober 2026
polizeibericht bamberg
Polizeibericht Bamberg

Pkw-Brand in Kemmern: Kriminalpolizei sucht Zeugen

Von Leah
5. Oktober 2026
polizeibericht bamberg
Polizeibericht Bamberg

Radfahrer stürzt nach Bremsmanöver in Bamberg

Von Leah
2. Oktober 2026
polizeibericht bamberg
Polizeibericht Bamberg

Brand auf Balkon in Hallstadt: Kripo ermittelt

Von Leah
1. Oktober 2026
polizeibericht bamberg
Polizeibericht Bamberg

Hirschaid: Pedelec-Fahrer mit 1,86 Promille unterwegs

Von Leah
30. September 2026
Nachrichten Bamberg – Aktuelle News aus Bamberg

WIR ÜBER UNS

News von Bambergern für Bamberger. Seit vielen Jahren mit viel Liebe dabei. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Kontaktiere uns: info@bamberg-meine-stadt.de

FOLGE UNS

© 2026 | Bamberg meine Stadt | Datenschutz | Impressum | Cookie-Einstellungen

Zu unserem WhatsApp-Kanal
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse ansehen
  • News
  • Polizeibericht
  • Service
    • Wetter Bamberg
    • Tanken in Bamberg
    • Stellenangebote Bamberg
    • Tageshoroskop
  • Ratgeber
  • Werbepartner werden

© 2026 | Bamberg meine Stadt | Datenschutz | Impressum | Cookie-Einstellungen