Unter dem Zeichen von Frieden und Versöhnung führt der Weg vom Ottoplatz zur wiedereröffneten Kirche St. Michael. Die Prozession beginnt um 19.30 Uhr am Ottoplatz. Dort sind Gläubige eingeladen, sich gemeinsam auf den Weg zu machen und dabei besonders für Frieden und Versöhnung in den aktuellen Kriegs- und Krisengebieten der Welt zu beten.
Abschluss mit einer Vesper in St. Michael
Ziel der Prozession ist die Kirche St. Michael. Dort wird die Veranstaltung mit einer Vesper am Grab des heiligen Otto von Bamberg abgeschlossen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, nach Möglichkeit eine Kerze mitzubringen. Sie soll auch symbolisch für das Anliegen des Abends stehen: das Gebet für Frieden und Versöhnung.
Erzbischof Gössl ruft zur Teilnahme auf
Erzbischof Herwig Gössl lädt die Gläubigen ausdrücklich zur Teilnahme ein. Besonders Jugendliche und junge Familien ruft er dazu auf, sich der Prozession anzuschließen. Im Mittelpunkt steht der gemeinsame Blick auf die aktuellen Kriegs- und Krisengebiete weltweit. Mit dem Gebet soll ein Zeichen für Frieden und Versöhnung gesetzt werden.
Heiliger Otto als Vorbild für Frieden und Versöhnung
Die Ottoprozession steht in diesem Jahr im Zusammenhang mit dem Jahresmotto „Du bewegst die Welt“. Dabei verweist Erzbischof Gössl auf das Vorbild des heiligen Bischofs Otto von Bamberg. Otto unternahm im 12. Jahrhundert Missionsreisen nach Pommern. Nach den Worten des Erzbischofs ging er dabei den Weg des Friedens und der Versöhnung und wurde so „bis heute zu einem Brückenbauer zwischen den Völkern“. An dieses historische Vorbild knüpft die diesjährige Prozession an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen sich gemeinsam in Bewegung setzen und dabei für Frieden und Versöhnung beten.
Gemeinsam ein Zeichen setzen
Für Erzbischof Gössl ist das Vorbild des heiligen Otto auch heute noch mit einem Auftrag verbunden. „Auch wir wollen uns, angestoßen durch das Vorbild des heiligen Otto, in Bewegung setzen, um durch unser Gebet und Beispiel diese Welt zum Besseren hinzubewegen“, erklärt der Erzbischof. Die Ottoprozession verbindet damit Tradition und ein aktuelles Anliegen. Der gemeinsame Weg durch Bamberg soll Raum für Gebet, Besinnung und die Hoffnung auf Frieden geben.
Termin im Überblick
- Datum: Freitag, 25. September 2026
- Beginn: 19.30 Uhr
- Treffpunkt: Ottoplatz, Bamberg
- Ziel: Kirche St. Michael
- Abschluss: Vesper am Grab des heiligen Otto
- Thema: Frieden und Versöhnung
- Hinweis: Nach Möglichkeit eine Kerze mitbringen
Gemeinsam für Frieden unterwegs
Mit der Ottoprozession lädt das Erzbistum Bamberg dazu ein, angesichts von Krieg und Krisen nicht nur auf die Ereignisse in der Welt zu schauen, sondern selbst ein Zeichen zu setzen. Der gemeinsame Weg und das Gebet sollen dabei an das Wirken des heiligen Otto als Brückenbauer zwischen den Völkern erinnern.















