Ehrenamtliches Engagement spielt eine wichtige Rolle für gelingende Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Menschen, die sich freiwillig engagieren, schaffen Begegnungen, unterstützen andere und leisten einen wichtigen Beitrag für ein solidarisches Miteinander. Am Samstag, 24. Oktober 2026, findet deshalb der 2. Ehrenamtstag für Integration statt. Von 10 bis 15 Uhr treffen sich Ehrenamtliche und Interessierte in der Fachhochschule des Mittelstands in der Minna-Neuburger-Straße 3 in Bamberg. Unter dem Motto ‚Alle reden über Migration. Wir arbeiten daran.‘ soll die Veranstaltung vor allem Raum für Austausch, Vernetzung und neue Ideen bieten.
Ehrenamtliche im Mittelpunkt
Der Ehrenamtstag richtet sich an Menschen, die sich im Bereich Integration engagieren, sowie an alle, die sich für dieses Thema interessieren. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen derjenigen, die sich vor Ort praktisch einsetzen. Dabei geht es nicht nur um Informationen. Die Veranstaltung soll auch eine Gelegenheit sein, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen zu teilen und neue Kontakte zu knüpfen. Gleichzeitig steht ein herzliches Dankeschön an die vielen Freiwilligen im Mittelpunkt. Sie bringen ihre Zeit, ihr Wissen und viel persönliches Engagement ein und unterstützen Menschen mit Migrationsgeschichte im Alltag.
„Integration lebt vom täglichen Engagement“
Auch der Zweite Bürgermeister und Sozialreferent der Stadt Bamberg, Jonas Glüsenkamp, betont die Bedeutung des freiwilligen Engagements. „Integration gelingt nicht allein durch politische Entscheidungen oder staatliche Angebote“, sagt Glüsenkamp. Sie lebe vor allem vom täglichen Engagement der Menschen vor Ort. Die Ehrenamtlichen in Bamberg würden Brücken bauen und Begegnungen schaffen. Der Ehrenamtstag sei deshalb auch eine Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, neue Kraft zu schöpfen und gemeinsam Ideen für die Zukunft zu entwickeln. Damit verbindet die Veranstaltung Anerkennung für das bisherige Engagement mit einem Blick auf die weitere Arbeit.
Interaktiver Auftakt mit zwei Referentinnen
Zum Beginn erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein interaktiver Eröffnungsvortrag. Dafür konnten Katja Kistner und Tiba Al-Rubaye gewonnen werden. Katja Kistner ist Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im Jobcenter Stadt Bamberg. Tiba Al-Rubaye ist Apothekerin und Inhaberin der VITALEN APOTHEKEN Hallstadt. Der Auftakt soll Impulse für den weiteren Veranstaltungstag geben und zugleich den Austausch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anregen.
Erfahrungen und gute Praxis im Mittelpunkt
Nach dem Eröffnungsvortrag geht es in einen moderierten Austausch. Dabei sollen Erfahrungen aus dem ehrenamtlichen Engagement ebenso zur Sprache kommen wie Herausforderungen und gute Praxisbeispiele. Gerade der Austausch zwischen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen kann dabei neue Anregungen für die praktische Arbeit liefern. Gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit, Fragen zu besprechen und Kontakte zu anderen Engagierten aufzubauen. Der Ehrenamtstag versteht sich damit auch als Vernetzungsangebot für die Integrationsarbeit in Bamberg.
Zwei Workshops zur Auswahl
Nach einem gemeinsamen Mittagessen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen zwei Workshops wählen. Beide Angebote greifen unterschiedliche Aspekte des ehrenamtlichen Engagements auf.
‚Grenzen & Achtsamkeit‘
Im Workshop ‚Grenzen & Achtsamkeit‘ geht es darum, wie Engagierte gesund und nachhaltig ehrenamtlich tätig bleiben können. Freiwilliges Engagement bringt persönliche Begegnungen und viele wertvolle Erfahrungen mit sich. Gleichzeitig kann die Tätigkeit auch herausfordernd sein. Der Workshop nimmt deshalb die eigenen Grenzen und einen achtsamen Umgang mit den persönlichen Ressourcen in den Blick.
‚GEAS und seine Auswirkungen‘
Der zweite Workshop trägt den Titel ‚GEAS und seine Auswirkungen‘. Im Mittelpunkt stehen Informationen und Austausch zum Gemeinsamen Europäischen Asylsystem. Dabei geht es insbesondere um die Bedeutung des GEAS für die Integrationsarbeit vor Ort. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und Fragen sowie Erfahrungen aus der eigenen Arbeit einzubringen.
Abschluss bei Kaffee und Kuchen
Zum Abschluss des Ehrenamtstags kommen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einmal zu einem gemeinsamen Plenum zusammen. Bei Kaffee und Kuchen bleibt Zeit für weitere Gespräche und persönliche Begegnungen. Auch die Vernetzung soll dabei noch einmal im Mittelpunkt stehen. Damit endet ein Veranstaltungstag, der nicht nur Informationen vermitteln, sondern vor allem den Menschen Raum geben möchte, die sich im Bereich Integration engagieren.
Kostenloses Angebot für Engagierte und Interessierte
Der 2. Ehrenamtstag für Integration ist kostenfrei. Organisiert wird die Veranstaltung gemeinschaftlich vom städtischen Amt für Inklusion, dem Verein Freund statt fremd e. V. und dem Freiwilligenzentrum CariThek. Damit arbeiten mehrere Akteure zusammen, um den Ehrenamtlichen eine Plattform für Austausch und Vernetzung zu bieten. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an bereits aktive Ehrenamtliche als auch an Interessierte aus dem Bereich Integration. Der Tag bietet damit auch eine Möglichkeit, sich über das Engagement anderer zu informieren und neue Kontakte zu knüpfen.
Anmeldung bis zum 14. Oktober möglich
Wer am Ehrenamtstag teilnehmen möchte, kann sich bis zum 14. Oktober 2026 anmelden. Das genaue Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung sind online bei der Stadt Bamberg zu finden. Für weitere Fragen steht Samer Rahhal unter der Telefonnummer 0951/87-1872 oder per E-Mail unter inklusion@stadt.bamberg.de zur Verfügung. Der Ehrenamtstag findet am Samstag, 24. Oktober 2026, von 10 bis 15 Uhr in der Fachhochschule des Mittelstands, Minna-Neuburger-Straße 3, in Bamberg statt.
Ein Tag für Austausch und neue Ideen
Mit dem zweiten Ehrenamtstag für Integration möchten die Veranstalter den freiwillig Engagierten in Bamberg eine besondere Plattform geben. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die sich mit Zeit, Wissen und persönlichem Einsatz für andere einsetzen. Austausch, Wertschätzung und Vernetzung ziehen sich dabei durch das gesamte Programm. Von der interaktiven Eröffnung über den moderierten Erfahrungsaustausch bis hin zu den Workshops und dem abschließenden Plenum geht es darum, bestehendes Engagement zu stärken und neue Impulse zu ermöglichen. Unter dem Motto ‚Alle reden über Migration. Wir arbeiten daran.‘ steht damit vor allem eines im Mittelpunkt: gemeinsam anpacken und Integration vor Ort mitgestalten.















