Verantwortliche von gewerblich genutzten Gebäuden und insbesondere von Versorgungsbetrieben meldeten mehrere Fälle, bei denen es die bislang unbekannten Täter auf Kupfer abgesehen hatten. In rund 20 Fällen wurden unter anderem Kupferdächer, Dachrinnen und Bleche demontiert und gestohlen. Der entstandene Beuteschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.
Neun Fälle im Raum Bamberg
Auch im Raum Bamberg kam es zu mehreren Taten. Allein hier schlugen die Täter nach bisherigen Erkenntnissen neunmal zu. Die Kriminalpolizei Bamberg übernahm die umfangreichen Ermittlungen zu den Diebstählen. Da es auch in anderen Teilen Frankens zu entsprechenden Entwendungen gekommen war, arbeiteten die Ermittler mit mehreren Polizeidienststellen zusammen. Ziel war es, die einzelnen Fälle miteinander in Verbindung zu bringen und die Verantwortlichen zu identifizieren.
Zusammenarbeit über Regierungsbezirke hinweg
Entscheidend für den Ermittlungserfolg war die enge Zusammenarbeit verschiedener Polizeidienststellen. Neben der Kriminalpolizei Bamberg waren auch die unterfränkischen Dienststellen aus Schweinfurt und Haßfurt beteiligt. Darüber hinaus unterstützten die Polizei Höchstadt und die Polizeiinspektion Erlangen-Land aus Mittelfranken die Ermittlungen. Durch den Austausch zwischen den Dienststellen gelang es schließlich, zwei Tatverdächtige zu identifizieren.
Zwei Tatverdächtige aus Bamberg
Bei den beiden Tatverdächtigen handelt es sich nach Angaben der Polizei um rumänische Staatsangehörige im Alter von 32 und 34 Jahren. Beide haben ihren Wohnsitz in Bamberg. Sie müssen sich wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Diebstahls in rund 20 Fällen strafrechtlich verantworten. Die mutmaßlichen Taten sollen sich im Zeitraum von Juni bis August ereignet haben.
Ermittlungen stehen kurz vor der Übergabe
Die Ermittlungen sind inzwischen weit fortgeschritten. Nach Angaben der Polizei sollen die Vorgänge demnächst an die Staatsanwaltschaft Bamberg übergeben werden. Der geschätzte Beuteschaden von rund 50.000 Euro verdeutlicht das Ausmaß der Diebstahlserie. Durch die Zusammenarbeit der beteiligten Polizeidienststellen konnten die Ermittler zwei Tatverdächtige identifizieren. Ob und in welchem Umfang ihnen die einzelnen Taten nachgewiesen werden können, ist im weiteren Verfahren zu klären.











