Ab Mittwoch, 26. August 2026, wird der Bereich auf Höhe der Markusbrücke umfassend saniert. Die Fahrbahn ist inzwischen stark beschädigt. Vor allem der vergangene Winter und die hohe Verkehrsbelastung haben zahlreiche Schlaglöcher und weitere Schäden verursacht Damit soll nicht nur die Verkehrssicherheit wieder verbessert werden. Die Maßnahme bietet auch die Gelegenheit, gleichzeitig wichtige Arbeiten an der unterirdischen Infrastruktur durchzuführen.
Straße sowie Gas- und Wasserleitungen werden erneuert
Bamberg Service und die Stadtwerke Bamberg bündeln ihre Arbeiten. Während Bamberg Service die Fahrbahn erneuert, kümmern sich die Stadtwerke um notwendige Arbeiten an den Gas- und Wasserleitungen. Durch die gemeinsame Planung soll vermieden werden, dass die Straße zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufgerissen werden muss. Das spart Zeit, reduziert zusätzliche Verkehrsbehinderungen und schont öffentliche Mittel. Baureferentin und Technische Werkleiterin Annegret Michler bezeichnet die Untere Sandstraße als einen der derzeit am stärksten geschädigten Straßenabschnitte in Bamberg. Eine reine Reparatur einzelner Schlaglöcher sei deshalb weder nachhaltig noch wirtschaftlich.
Bauarbeiten bis zum 21. September geplant
Die Arbeiten starten unmittelbar nach der Sandkerwa und sollen voraussichtlich bis Montag, 21. September 2026, 6 Uhr, abgeschlossen sein. Der Zeitraum wurde bewusst gewählt, weil die Untere Sandstraße an einem stark frequentierten Schulweg liegt. Ein möglichst großer Teil der Arbeiten soll daher während der Sommerferien erledigt werden. Schülerinnen und Schüler sowie ihre Familien sollen dadurch zum Schulbeginn möglichst wenig von der Baustelle beeinträchtigt werden. Während der Bauzeit wird der betroffene Bereich voll gesperrt. Die Stadt hat deshalb verschiedene Verkehrsregelungen vorbereitet, um die Erreichbarkeit des Sandgebiets und der angrenzenden Quartiere weiterhin zu ermöglichen.
Diese Verkehrsregelungen gelten
Besonders betroffen ist der Bereich rund um die Markusbrücke. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:
- Die Einmündung Markusbrücke – Untere Sandstraße – Am Leinritt wird vollständig gesperrt. Die Sperrung der Unteren Sandstraße beginnt bereits auf Höhe des Stadtarchivs.
- Die Markusbrücke wird zur Sackgasse. Auch die Schweinfurter Straße und die Untere Sandstraße stadteinwärts sind entsprechend betroffen.
- Die Zufahrt zum Sandgebiet bleibt über die Elisabethenstraße und die Herrenstraße möglich.
- Die Ausfahrt aus dem Sandgebiet erfolgt über die Elisabethenstraße und den Leinritt.
- Werktags zwischen 8:30 und 10:30 Uhr ist zusätzlich eine Ausfahrt über Dominikanerstraße und Herrenstraße möglich.
- Der Leinritt wird als Einbahnstraße in Richtung Gaustadt freigegeben. Dies gilt für Fahrzeuge bis zu einer Höhe von zwei Metern.
- In der Elisabethenstraße zwischen Leinritt und Elisabethenplatz wird die Einbahnstraßenregelung aufgehoben. Dort wird der Verkehr mit einer Ampel geregelt.
- Die Untere Sandstraße wird ab der Elisabethenstraße zur Sackgasse für Anlieger.
Die Umleitung für den motorisierten Individualverkehr wird ausgeschildert. Dabei weisen Zusatzzeichen auf die Route über Domplatz und Hotel Residenzschloss hin. Zusätzlich sollen Großtafeln auf die bevorstehende Sperrung aufmerksam machen.
Ersatzparkplätze für Anwohner
Durch die Bauarbeiten fallen einzelne Stellplätze weg. Für Lizenzinhaber werden deshalb Ersatzparkplätze eingerichtet. Diese befinden sich auf der Markusstraße sowie in der Unteren Sandstraße beziehungsweise im Bereich der Markusbrücke. Anwohnerinnen und Anwohner sollen damit trotz der Einschränkungen möglichst weiterhin auf Parkmöglichkeiten in der Nähe zurückgreifen können.
Fußgänger kommen weiterhin zu ihren Häusern
Auch für Fußgänger kann es während der Bauarbeiten zu Einschränkungen kommen. Je nach Baufortschritt müssen teilweise andere Wege genutzt werden. Der Zugang zu den Gebäuden bleibt jedoch jederzeit möglich. Die konkreten Wege können sich während der verschiedenen Bauphasen verändern Für Radfahrer wird eine eigene Umleitung über den Leinritt ausgeschildert. Wer vom Markusplatz kommt, kann außerdem den Heinrich-Bosch-Steg nutzen.
Stadt will Baustelle möglichst effizient abwickeln
Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier betont die Bedeutung der Maßnahme für die Infrastruktur der Stadt. Die Schäden hätten inzwischen ein Ausmaß erreicht, das eine grundlegende Sanierung notwendig mache. Gleichzeitig sieht die Stadt in der Bündelung der Arbeiten einen wichtigen Vorteil. Statt die Fahrbahn zunächst zu erneuern und später erneut für Leitungsarbeiten zu öffnen, werden die Maßnahmen miteinander verbunden. Das Prinzip lautet damit: einmal bauen, einmal sperren und langfristig sanieren. So sollen zusätzliche Belastungen für Anwohner, Verkehrsteilnehmer und Gewerbetreibende vermieden werden.
Arbeiten nach der Sandkerwa sollen Belastungen begrenzen
Der Beginn direkt nach der Sandkerwa ist ebenfalls Teil der Planung. Die Untere Sandstraße gehört zu einem wichtigen Bereich des Bamberger Verkehrsnetzes und wird zudem von vielen Schülerinnen und Schülern genutzt. Indem die Arbeiten in die Ferienzeit gelegt werden, soll insbesondere der Schulweg möglichst wenig beeinträchtigt werden. Gleichzeitig bietet die gemeinsame Sanierung von Straße und Leitungsnetz die Möglichkeit, die Infrastruktur in diesem Abschnitt nachhaltig zu verbessern. Für Verkehrsteilnehmer bedeutet die Maßnahme allerdings zunächst eine deutliche Umstellung. Die Vollsperrung und die geänderte Verkehrsführung werden voraussichtlich mehrere Wochen den Alltag im Bereich des Sandgebiets bestimmen.
Neue Infrastruktur für die Untere Sandstraße
Mit der Sanierung soll ein stark beanspruchter Straßenabschnitt wieder dauerhaft verkehrssicher werden. Gleichzeitig werden die Gas- und Wasserleitungen auf den aktuellen Stand gebracht. Wenn die Arbeiten wie geplant abgeschlossen werden können, soll die Untere Sandstraße ab 21. September 2026 wieder regulär befahrbar sein. Bis dahin müssen sich Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger auf die ausgeschilderten Umleitungen und die wechselnden Verkehrsführungen einstellen. Für Bamberg ist die Maßnahme damit mehr als eine reine Reparatur der Fahrbahn: Durch die gebündelten Arbeiten sollen Straßenoberfläche und Versorgungsinfrastruktur gleichzeitig zukunftsfähig gemacht werden.












Ersatzparkplätze für Anwohner

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