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News Bamberg

Studie der Uni Bamberg: Wer ist bereit für eine pflanzenbasierte Ernährung?

Ärztliche Empfehlungen und gute Infrastruktur sollen den Umstieg erleichtern

Leah Von Leah
20.März.2025 | 10:06 Uhr
in Bamberg, Campus
Symbolbild

Symbolbild

Vegetarische und vegane Ernährung gewinnen immer mehr an Bedeutung. Dennoch ernährt sich die Mehrheit der Deutschen weiterhin omnivor – also mit einem Mix aus pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln.

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Laut Zahlen von 2022 machen Vegetarier und Veganer in Deutschland rund acht Prozent der Bevölkerung aus. Doch wie groß ist die Bereitschaft unter Fleischessern, ihren Konsum tierischer Produkte zu reduzieren oder sogar ganz auf eine pflanzenbasierte Ernährung umzusteigen? Eine neue Studie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Hochschulambulanz für Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin gibt dazu aufschlussreiche Antworten. Sie zeigt nicht nur, welche Gruppen am ehesten für eine Ernährungsumstellung offen sind, sondern auch, welche Faktoren diesen Wandel begünstigen können.

Wenig Bereitschaft zur Ernährungsumstellung bei Fleischessern

Obwohl eine pflanzliche Ernährung sowohl für die Gesundheit als auch für den Klimaschutz Vorteile bietet, zeigt die Studie, dass omnivore Personen nur wenig Bereitschaft für eine Umstellung zeigen.

Doch es gibt Unterschiede zwischen den Befragten:

  • Jüngere Generationen (Generation Z und Millennials) sind offener für eine pflanzenbasierte Ernährung.
  • Frauen zeigen eine größere Bereitschaft als Männer, ihre Essgewohnheiten zu ändern.
  • Personen mit höherem Bildungsniveau sind eher bereit, pflanzliche Alternativen zu bevorzugen.
  • Babyboomer und Menschen mit niedrigerem Bildungsniveau lassen sich schwerer für eine Ernährungsumstellung begeistern.

Über 4.000 Befragte liefern aufschlussreiche Daten

Die Studie basiert auf einer Online-Umfrage zur Nutzung und Akzeptanz traditioneller, komplementärer und integrativer Medizin in Deutschland. Insgesamt nahmen 4.065 Personen im Alter von 18 bis 75 Jahren teil, von denen sich 84 Prozent als omnivor bezeichneten. Die Befragung wurde von der Karl und Veronica Carstens-Stiftung finanziert und zwischen September und Oktober 2022 durchgeführt. Neben allgemeinen Fragen zur Gesundheit, Erfahrungen mit Naturheilkunde und soziodemografischen Merkmalen wurden die Teilnehmenden gezielt nach ihren Ernährungsgewohnheiten und ihrer Bereitschaft zur Umstellung befragt.

Ärztliche Empfehlungen als Schlüssel zur Veränderung

Ein zentraler Faktor für die Bereitschaft zur Ernährungsumstellung ist laut Studie der Einfluss von Ärztinnen und Ärzten. „Empfehlungen von Ärztinnen und Ärzten erweisen sich insgesamt als die vielversprechendste Maßnahme, um auch skeptische Personen zu einer Ernährungsumstellung zu motivieren“, so Judith Lehmann. Besonders ältere Männer und Babyboomer, die sich schwer für eine Ernährungsumstellung begeistern lassen, könnten durch den ärztlichen Rat erreicht werden.

Neben medizinischer Beratung spielen aber auch wirtschaftliche und infrastrukturelle Aspekte eine Rolle:

  • Niedrigere Preise für pflanzliche Produkte steigern die Bereitschaft besonders bei Frauen und Haushalten mit einem Einkommen unter 2.000 Euro pro Monat.
  • Eine bessere Verfügbarkeit pflanzenbasierter Optionen in Mensen, Supermärkten und Restaurants erleichtert die Umstellung für alle gesellschaftlichen Gruppen.
  • Soziale Faktoren beeinflussen ebenfalls das Ernährungsverhalten: Wenn mehr Menschen in einer Gesellschaft auf pflanzliche Ernährung umsteigen, steigt die Akzeptanz insgesamt.

Ernährungsumstellung und soziale Ungleichheit

Die Studienergebnisse werfen eine interessante Frage auf: Kann der gezielte Fokus auf bestimmte Gruppen bestehende soziale Ungleichheiten in Bezug auf Gesundheit verstärken? „Mit Maßnahmen, die Gruppen ansprechen, die sowieso schon sehr gesundheitsbewusst leben und leichter überzeugt werden können, sinkt der durchschnittliche Fleischkonsum in Deutschland schneller, aber es kann dazu führen, dass auch gesundheitliche Ungleichheiten zwischen gesellschaftlichen Gruppen größer werden““, gibt Dr. Judith Lehmann, Erstautorin der Studie und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Soziologie (insbesondere Soziale Ungleichheit), zu bedenken. Dies bedeutet, dass Maßnahmen zur Förderung einer pflanzenbasierten Ernährung nicht nur auf bereits ernährungsbewusste Gruppen abzielen sollten, sondern auch auf jene, die schwerer für eine Umstellung zu gewinnen sind.

Weiterführende Forschung nötig

Die beratende Rolle von Ärztinnen und Ärzten im Ernährungsbereich ist bislang noch wenig erforscht. Judith Lehmann betont: „Offenbar kann insbesondere der hausärztliche Rat eine große Rolle spielen, weil ein Vertrauensverhältnis besteht. Aber unter welchen Umständen sind ärztliche Empfehlungen zu Ernährung erfolgreich? Und was bräuchten Ärztinnen und Ärzte, um diese Beratung leisten zu können?“. Hier gibt es also noch viele offene Fragen – doch eines ist klar: Die richtige Mischung aus medizinischer Aufklärung, finanziellen Anreizen und besserer Verfügbarkeit pflanzlicher Alternativen kann den Wandel hin zu einer nachhaltigeren Ernährung entscheidend beeinflussen.

Leah


Leah

Leah unterstützt die Redaktion von Bamberg – meine Stadt® als Expertin für digitale Recherche und lokales Datenmanagement. Sie ist darauf spezialisiert, historische Archive und aktuelle Stadtinfos präzise aufzubereiten, damit kein wichtiger Insider-Tipp aus dem bamberglieben®-Netzwerk verloren geht.

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