Der Mittwochmorgen begann für viele Pendler in Bamberg mit langen Staus und Blaulicht auf dem Berliner Ring.
Zwei Unfälle innerhalb weniger Minuten sorgten für erhebliche Behinderungen und einen hohen Sachschaden. Glücklicherweise wurden dabei nur geringe Verletzungen verzeichnet.
Auffahrunfall nach Sonderfahrt eines Krankenwagens
Gegen 6:50 Uhr kam es auf dem Berliner Ring zum ersten Unfall. Ein Krankenwagen mit Blaulicht und Martinshorn fuhr aus der Moosstraße auf den Ring und wollte nach rechts Richtung Strullendorf abbiegen. Um dem Einsatzfahrzeug freie Fahrt zu ermöglichen, hielt ein 47-jähriger Autofahrer auf der Geradeausspur vorsorglich an. Hinter ihm brachte auch ein 35-jähriger Mercedes-Fahrer sein Fahrzeug zum Stehen. Die nachfolgende Seat-Fahrerin bemerkte das Bremsmanöver zu spät und krachte auf den Mercedes. Die Unfallverursacherin zog sich leichte Verletzungen zu, ihr Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 20.000 Euro.
Folgeunfall auf der Gegenfahrbahn
Während die Polizei den ersten Unfall aufnahm, kam es auf der gegenüberliegenden Fahrspur zu einer weiteren Kollision – diesmal mit drei beteiligten Fahrzeugen. Ein Volvo-Fahrer musste verkehrsbedingt abbremsen. Die beiden nachfolgenden Fahrer reagierten zu spät, sodass die Fahrzeuge aufeinander geschoben wurden. Bei diesem Zusammenstoß gab es keine Verletzten, jedoch entstand auch hier ein erheblicher Sachschaden in Höhe von rund 27.000 Euro.
Verkehrsbehinderungen am Morgen
Die beiden Unfälle führten zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen im morgendlichen Berufsverkehr. Teilweise mussten Fahrspuren gesperrt werden, was zu Rückstaus in beide Fahrtrichtungen führte. Die Polizei war mit mehreren Streifen im Einsatz, um den Verkehr zu lenken und die Unfallstellen abzusichern.










