In einem Seniorenheim in Heiligenstadt im Landkreis Bamberg ist es am Montagabend, 26. Oktober, zu einem Zimmerbrand gekommen.
Ein 73-jähriger Bewohner erlitt dabei schwere Verbrennungen. Wie die Polizeiinspektion Bamberg-Land berichtet, wurde die Integrierte Leitstelle gegen 22 Uhr über eine ausgelöste Brandmeldeanlage informiert. Noch während der Anfahrt der Einsatzkräfte bestätigte die bereits vor Ort befindliche Feuerwehr den Brand in einem Zimmer im zweiten Obergeschoss. Durch das schnelle Eingreifen eines Pflegers konnte sich das Feuer offenbar nicht weiter ausbreiten. Die Feuerwehr löschte den Brand zügig und begrenzte ihn auf das betroffene Zimmer.
Bewohner rauchte trotz Sauerstoffgerät
Nach bisherigen Erkenntnissen war der 73-jährige Zimmerbewohner auf ein Sauerstoffgerät angewiesen. Dennoch rauchte er eine Zigarette. Dadurch kam es vermutlich zu einer Verpuffung, bei der sich der Mann schwere Verbrennungen zuzog. Der Senior wurde zunächst vor Ort notärztlich versorgt. Anschließend brachte ihn ein Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik. Weitere Personen wurden bei dem Brand nach Angaben der Polizei nicht verletzt.
Zimmer unbewohnbar – Bewohner können bleiben
Nach dem Löschen des Feuers wurde das Gebäude entlüftet. Anschließend konnten alle übrigen Bewohner in der Einrichtung bleiben. Lediglich das Zimmer, in dem der Brand ausgebrochen war, ist nicht mehr bewohnbar. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 5.000 Euro.
Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst
Bei dem Einsatz waren zahlreiche Kräfte vor Ort. Die umliegenden Feuerwehren rückten mit insgesamt 172 Einsatzkräften an. Der Rettungsdienst war mit rund 20 Kräften im Einsatz. Durch das schnelle Eingreifen konnte der Brand auf das betroffene Zimmer begrenzt werden. Die genaue Ursache des Feuers wird auf Grundlage der bisherigen Erkenntnisse beschrieben; eine Verpuffung infolge des Rauchens gilt derzeit als wahrscheinlich.













