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News Bamberg

Neuer Wirtschaftsbeirat in Bamberg nimmt Arbeit auf

Vertreter wollen neue Impulse für Wirtschaftsstandort Bamberg setzen

Leah Von Leah
17.August.2026 | 10:33 Uhr
in Bamberg, Politik, Wirtschaft
Im Rathaus hat sich der Wirtschaftsbeirat zu seiner
konstituierenden Sitzung getroffen. Quelle: Stadt Bamberg, Michael Memmel

Im Rathaus hat sich der Wirtschaftsbeirat zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen. Quelle: Stadt Bamberg, Michael Memmel

Der neue Wirtschaftsbeirat der Stadt Bamberg hat mit seiner konstituierenden Sitzung offiziell seine Arbeit aufgenommen.

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Das Gremium bringt Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft, des Handwerks, Handels, der Gastronomie, Wissenschaft und Arbeitnehmervertretungen zusammen. Künftig soll der Wirtschaftsbeirat wirtschaftspolitische Entwicklungen frühzeitig begleiten und die Stadt bei wichtigen Entscheidungen beraten. Ziel ist es, die verschiedenen Perspektiven stärker in die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Bamberg einzubeziehen. „Wir geben der Wirtschaft in Bamberg mehr Gewicht“, betont Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier. Entscheidungen sollen künftig noch stärker gemeinsam mit den Menschen entwickelt werden, die Verantwortung für Arbeitsplätze, Innovation und Wertschöpfung tragen.

Bindeglied zwischen Stadt und Wirtschaft

Grundlage für die Arbeit des Wirtschaftsbeirats ist eine vom Stadtrat beschlossene Satzung. Demnach berät das Gremium den Stadtrat und die Stadtverwaltung in wirtschaftsrelevanten Fragen und kann eigene Empfehlungen aussprechen. Der Beirat soll dabei als dauerhaftes Bindeglied zwischen Stadtpolitik, Verwaltung und Wirtschaftsorganisationen fungieren. Wirtschaftliche Entwicklungen und Herausforderungen sollen frühzeitig erkannt und gemeinsam mögliche Lösungen erarbeitet werden. Für Oberbürgermeister Niedermaier geht es dabei nicht ausschließlich um die Förderung der Wirtschaft. „Dabei betreiben wir die Förderung der Wirtschaft ja nicht zum Selbstzweck“, erklärt er. Vielmehr solle die wirtschaftliche Entwicklung dazu beitragen, die hohe Lebensqualität in Bamberg dauerhaft zu erhalten.

Breites Spektrum an Mitgliedern

Die Zusammensetzung des neuen Wirtschaftsbeirats ist bewusst breit angelegt. Neben klassischen Wirtschaftsorganisationen sind auch Vertreter aus Wissenschaft, Arbeitsverwaltung und Gewerkschaften beteiligt. Damit sollen unterschiedliche Interessen und Erfahrungen zusammengebracht werden. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, den Beirat künftig um weitere wirtschaftliche Akteure zu ergänzen. An der konstituierenden Sitzung nahmen unter anderem Vertreter der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, des Handelsverbands und des Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA teil. Auch Selbstständige, Marktkaufleute, Wirtschaftsjunioren und Start-ups sind im Gremium vertreten. Mit Prof. Dr. Kai Fischbach, Präsident der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, ist zudem die Wissenschaft vertreten. Die Agentur für Arbeit sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund bringen die Perspektiven von Arbeitsmarkt und Arbeitnehmervertretungen ein.

Erste Klausurtagung geplant

Bereits bei der ersten Sitzung wurde deutlich, dass bei den Mitgliedern großes Interesse besteht, sich aktiv einzubringen. Dabei soll es nicht bei regelmäßigen Gesprächen bleiben. Im Laufe des Jahres ist deshalb eine Klausurtagung geplant. Dort möchte der Wirtschaftsbeirat seine zentralen Handlungsfelder für die kommende Arbeit festlegen. „Der Auftakt war sehr vielversprechend“, erklärt Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller. Er hoffe, dass der offene Austausch fortgesetzt werden könne und es dem Gremium gelinge, gemeinsam neue Impulse für den Wirtschaftsstandort Bamberg zu entwickeln.

Mindestens vier Sitzungen pro Jahr

Der Wirtschaftsbeirat steht unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters und soll mindestens viermal jährlich zusammenkommen. Damit soll ein regelmäßiger Austausch zwischen Stadt, Verwaltung und den unterschiedlichen Akteuren der Wirtschaft gewährleistet werden. Welche Themen künftig konkret im Mittelpunkt stehen, soll unter anderem bei der geplanten Klausurtagung festgelegt werden. Dabei dürfte es um die Herausforderungen und Chancen für den Wirtschaftsstandort Bamberg ebenso gehen wie um langfristige Zukunftsthemen. Durch die flexible Zusammensetzung kann der Beirat zudem auf neue Entwicklungen reagieren und bei Bedarf weitere wirtschaftliche Akteure einbinden.

Viele Perspektiven an einem Tisch

Mit dem neuen Wirtschaftsbeirat schafft die Stadt Bamberg eine Plattform, auf der Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Arbeitnehmervertretungen regelmäßig miteinander ins Gespräch kommen können. Der Anspruch des Gremiums ist dabei, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Die kommenden Sitzungen und insbesondere die geplante Klausurtagung sollen zeigen, welche konkreten Schwerpunkte der Wirtschaftsbeirat für Bamberg setzen wird. Für die Stadt bietet das neue Gremium damit die Möglichkeit, wirtschaftliche Expertise stärker in politische Entscheidungsprozesse einzubinden und den Austausch mit den unterschiedlichen Akteuren des Wirtschaftslebens dauerhaft zu intensivieren.

Quelle: Stadt Bamberg
Leah


Leah

Leah unterstützt die Redaktion von Bamberg – meine Stadt® als Expertin für digitale Recherche und lokales Datenmanagement. Sie ist darauf spezialisiert, historische Archive und aktuelle Stadtinfos präzise aufzubereiten, damit kein wichtiger Insider-Tipp aus dem bamberglieben®-Netzwerk verloren geht.

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