Wie kann Digitalisierung das Leben in Bamberg konkret verbessern? Antworten darauf gibt die vierte und letzte ‚Bamberg on tour‘ des Jahres 2026.
Am Sonntag, 11. Oktober 2026, sind alle Interessierten eingeladen, verschiedene Smart-City-Projekte der Stadt kennenzulernen. Die rund dreistündige Radtour führt zu drei Stationen, an denen Projekte vorgestellt werden, die einen konkreten Nutzen für die Menschen in Bamberg haben. Start ist um 14 Uhr am Radhaus in der Brennerstraße 9a. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Erste Station führt zum SancuraPark
Vom Radhaus aus führt die Strecke zunächst in Richtung Lagarde-Campus. Ziel ist der SancuraPark der Sozialstiftung Bamberg, der im Frühjahr 2027 eröffnet werden soll. Dort steht das Projekt ‚WegGefährten‘ im Mittelpunkt. Es zeigt, wie Digitalisierung und ehrenamtliches Engagement miteinander verbunden werden können. Dabei geht es darum, Menschen mit Demenz länger Selbstbestimmtheit und Lebensqualität zu ermöglichen. Die Teilnehmenden erfahren vor Ort mehr darüber, wie digitale Lösungen und das Engagement von Ehrenamtlichen dabei zusammenspielen.
BamBoard macht Informationen ohne Smartphone zugänglich
Anschließend geht es mit dem Fahrrad weiter zur BasKIDhall in der Gereuth. Dort befindet sich bereits seit 2023 ein sogenanntes BamBoard. Dabei handelt es sich um einen interaktiven Informationsbildschirm. Das Konzept soll Informationen unkompliziert zugänglich machen – auch für Menschen, die kein Smartphone nutzen möchten oder können. Während der Radtour wird das BamBoard vorgestellt. Anschließend haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, den interaktiven Bildschirm selbst auszuprobieren.
Drohnen und Künstliche Intelligenz für Bambergs Bäume
Die dritte Station befindet sich am Musikpavillon im Hain. Hier dreht sich alles um das Projekt BaKIM. Dabei geht es um die Frage, wie moderne Technologien dabei helfen können, den Bamberger Baumbestand zu erhalten. Zum Einsatz kommen unter anderem Drohnenaufnahmen und Künstliche Intelligenz. Die Teilnehmenden erfahren bei der Station, wie diese Technologien miteinander verbunden werden und welchen Beitrag sie zum Schutz des Baumbestandes leisten können.
Rückfahrt entlang des Kanals
Nach dem Halt im Hain führt die Radtour am Kanal zurück in Richtung Innenstadt. Die Tour endet am Maxplatz. Insgesamt sind für die Veranstaltung rund drei Stunden vorgesehen. Die Strecke ist mit etwa 9,5 Kilometern vergleichsweise kurz und verläuft größtenteils auf einer flachen Route. Damit bietet die Tour Gelegenheit, verschiedene Bereiche der Stadt miteinander zu verbinden und gleichzeitig mehrere Smart-City-Projekte kennenzulernen.
Drei Projekte, ein Blick auf Bambergs digitale Zukunft
Die drei Stationen zeigen unterschiedliche Einsatzbereiche digitaler Technologien. Beim Projekt „WegGefährten“ geht es um die Unterstützung von Menschen mit Demenz, das BamBoard macht Informationen niedrigschwellig zugänglich und BaKIM setzt digitale Technologien für den Erhalt des Bamberger Baumbestandes ein. Damit richtet sich die ‚Bamberg on tour‘ nicht nur an Menschen, die sich für Technik interessieren. Im Mittelpunkt stehen vielmehr konkrete Anwendungen und die Frage, welchen Nutzen Digitalisierung für das Leben in Bamberg haben kann.
Keine Anmeldung erforderlich
Wer an der Radtour teilnehmen möchte, muss sich im Vorfeld nicht anmelden. Treffpunkt ist am Sonntag, 11. Oktober, um 14 Uhr am Radhaus in der Brennerstraße 9a. Die Organisatoren rechnen mit einer Dauer von etwa drei Stunden. Die Strecke umfasst rund 9,5 Kilometer und ist überwiegend flach. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr und eigenes Risiko. Den Anweisungen des Begleitpersonals ist Folge zu leisten. Mit der Tour am 11. Oktober endet die Reihe ‚Bamberg on tour‘ für das Jahr 2026. Zum Abschluss verbindet die Veranstaltung Bewegung durch die Stadt mit Einblicken in Projekte, die zeigen sollen, wie digitale Lösungen ganz unterschiedliche Bereiche des Bamberger Alltags unterstützen können.
















