Zur feierlichen Wiedereröffnung der Klosterkirche St. Michael erwartet Besucherinnen und Besucher ein besonderes kulturelles Highlight: Die Ausstellung ‚Himmlisch und Irdisch‘ im Nord-Pavillon des Klostergartens.
Vom 25. April bis zum 24. Mai 2026 präsentieren die Künstlerinnen Walli Bauer und Michaela Schwarzmann ihre Werke, die sich auf eindrucksvolle Weise mit den Gegensätzen und Verbindungen zwischen Himmel und Erde auseinandersetzen. Die Vernissage findet am Sonntag, den 26. April 2026, um 14 Uhr statt und markiert den offiziellen Auftakt der Ausstellung.
Ein Dialog zwischen Himmel und Erde
Im Zentrum der Ausstellung steht ein künstlerischer Dialog, der unterschiedliche Perspektiven auf Natur, Spiritualität und Kulturlandschaft vereint. Während beide Künstlerinnen ähnliche Themen aufgreifen, wählen sie bewusst verschiedene Herangehensweisen und Ausdrucksformen. So entsteht eine vielschichtige Auseinandersetzung mit Fragen von Vergänglichkeit, Transformation und Wahrnehmung, die Besucher dazu einlädt, eigene Gedanken und Emotionen zu reflektieren.
Inspiriert vom ‚Himmelsgarten‘
Die Werke von Michaela Schwarzmann sind stark geprägt von den Pflanzendarstellungen des berühmten Deckengemäldes ‚Himmelsgarten‘ in der Kirche St. Michael. Mit feinen Papier- und Textilarbeiten übersetzt sie historische Motive in eine moderne, teils transparente Bildsprache. Ihre Kunst macht die Zerbrechlichkeit und zugleich die Lebenskraft der Natur auf sinnliche Weise erfahrbar. Durch ihre Technik entstehen filigrane Strukturen, die wie ein Blick zwischen Himmel und Erde wirken.

treten bei der Ausstellung in Dialog. / Foto: Sonja Krebs
Die irdische Perspektive in Radierungen
Im Kontrast dazu widmet sich Walli Bauer der vom Menschen geprägten Kulturlandschaft. In ihren Radierungen begibt sie sich auf grafische ‚Spaziergänge‘, bei denen sie Spuren, Strukturen und Veränderungen der Umgebung aufnimmt und künstlerisch verdichtet. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine besondere atmosphärische Dichte aus und eröffnen neue Blickwinkel auf das Vertraute. Dabei wird deutlich, wie eng Natur und menschlicher Einfluss miteinander verwoben sind.
Spannungsfeld zwischen Vergänglichkeit und Wandel
Gemeinsam schaffen die Künstlerinnen ein spannungsreiches Zusammenspiel zwischen himmlischen und irdischen Elementen. Die Ausstellung lebt von Kontrasten und Übergängen – zwischen Leichtigkeit und Schwere, Transparenz und Struktur, Vergangenheit und Gegenwart. Dieses Zusammenspiel macht ‚Himmlisch und Irdisch‘ zu einem eindrucksvollen Erlebnis, das weit über eine klassische Kunstausstellung hinausgeht.
Alle Informationen auf einen Blick
Ausstellung: ‚Himmlisch und Irdisch‘
Künstlerinnen: Walli Bauer & Michaela Schwarzmann
Zeitraum: 25. April 2026 – 24. Mai 2026
Ort: Nord-Pavillon im Klostergarten St. Michael
Öffnungszeiten:
- Donnerstag & Freitag: 15:30 – 17:00 Uhr
- Samstag, Sonntag & Feiertage: 12:00 – 17:00 Uhr
Vernissage:
- Sonntag, 26. April 2026, um 14:00 Uhr
Kunst als Brücke zwischen Welten
Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie Kunst als Verbindung zwischen Spiritualität und Realität wirken kann. Wer sich auf diese besondere Reise zwischen Himmel und Erde einlässt, entdeckt nicht nur neue Perspektiven auf die Natur, sondern auch auf sich selbst.















