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News Bamberg Gesellschaft

Missbrauchsvorwürfe gegen ehemaligen Pfarrer von Wallenfels gab es seit 1963

Erzbistum Bamberg will die Sachlage gänzlich erforschen und öffentlich machen und den Betroffenen Hilfe zukommen lassen

Leah Von Leah
28.September.2022 | 09:05 Uhr
in Gesellschaft
dom bamberg

Bamberger Dom

Das Erzbistum Bamberg teilt nach erneuter Durchsicht der im Archiv vorhandenen Personalunterlagen mit, dass es bereits 1963 Missbrauchsvorwürfe gegen den langjährigen Pfarrer von Wallenfels, Dieter Scholz, gab.

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Betroffene hatten dem damaligen Weihbischof Johannes Lenhardt von sexuellen Annäherungsversuchen des Priesters während seiner Kaplanszeit berichtet. Er wurde daraufhin aus dem Dienst genommen. Zugleich wurde angeordnet, dass er sich zur Besinnung und Umkehr zuerst ins Kloster Niederalteich und dann in die Abtei Münsterschwarzach begeben müsse.

Für seine Vergehen in dieser Zeit schrieb Scholz zwei Entschuldigungsbriefe an Erzbischof Josef Schneider und Weihbischof Lenhardt. 1964 wurde der Bitte von Scholz entsprochen, als Seelsorger nach Bolivien zu wechseln. Er war im Apostolischen Vikariat Ñuflo de Chávez tätig. 1969 kehrte er ins Erzbistum Bamberg zurück und war zuerst in den Pfarreien Weisendorf und Kirchehrenbach tätig, bevor er 1970 zum Kaplan in Wallenfels ernannt wurde, wo er anschließend von 1972 bis 1995 Pfarrer war. 1995 wurde er zum Pfarrer in Uffenheim ernannt.

Am 22. Oktober 1996 verließ Scholz abrupt, ohne Mitteilung, die Pfarrei wegen Unstimmigkeiten mit dem Pfarrgemeinderat und hinterließ einen Abschiedsbrief. Wenige Monate später meldete er sich aus Bolivien und wurde im Vikariat Ñuflo de Chávez tätig.

Im Jahr 1999 gab es erneut einen Vorwurf des sexuellen Missbrauchs. Die Überprüfung des Vorwurfs war schwierig, weil er nicht von einem Opfer kam und sich Pfarrer Scholz in Bolivien aufhielt. Zwischen 1964 und 1999 sind keine Missbrauchsvorwürfe in den Akten des Bistums dokumentiert. Die genannten Informationen sind auch in die bundesweite MHG-Studie, die von 2014 bis 2018 aus den Personalakten der Jahre 1949 bis 2014 angefertigt wurde, eingeflossen. Im April 2022 wurden aus Privatbesitz Nachlassakten des Priesters dem Diözesanarchiv übergeben. In diesen finden sich Tagebuchaufzeichnungen, aus denen Missbrauch von Jugendlichen hervorgeht.

2003 versetzte Erzbischof Schick den inzwischen 70-Jährigen regulär in den Ruhestand. Bis zu seinem Tod am 8. Mai 2005 hielt Scholz sich erneut in Wallenfels auf.

Erzbischof Schick teilt mit, dass er erst nach dem Tod von Dieter Scholz von den Vorwürfen gehört habe. Er stellt fest, dass es nach den heutigen Richtlinien schwere Versäumnisse der Bistumsleitung gab. Auch wenn den Akten keine Hinweise auf strafrechtliche Schritte zu entnehmen sind, sei es aus heutiger Sicht unvorstellbar, dass ein Priester, dem solche Vorwürfe gemacht wurden, nicht aus dem Dienst genommen und zumindest kirchenrechtlich bestraft würde. Er hätte nach 1963 nicht mehr als Kaplan und Gemeindepfarrer eingesetzt werden dürfen, betonte Schick. Sein Mitgefühl gelte den Betroffenen. Er habe auch schon persönliche Gespräche geführt.

Erzbistum erneuerte seinen Aufruf an Betroffene

Zusätzlich zu den bisher fünf dem Erzbistum bekannten Betroffenen haben sich nach dem ersten Aufruf vergangene Woche inzwischen drei weitere Betroffene gemeldet. Das Erzbistum erneuerte seinen Aufruf an Betroffene aus allen Einsatzorten von Pfarrer Scholz (Oberkotzau 1960, Hersbruck 1960/61, Nürnberg St. Georg 1962-64, Mainroth 1964, Weisendorf 1969, Kirchehrenbach 1970, Wallenfels 1970-1995, Uffenheim 1995-1996), sich zu melden bei der Missbrauchsbeauftragten des Erzbistums Bamberg, Rechtsanwältin Eva Hastenteufel-Knörr, Telefon 0951/40735525, E-Mail eva.hastenteufel@kanzlei-hastenteufel.de.

Weiterer Ansprechpartner ist der frühere Oberstaatsanwalt Joseph Düsel, Telefon 0951/15337, E-Mail j.duesel@web.de. Der Betroffenenbeirat ist über die Homepage www.bb-bamberg.de erreichbar. Auch an die beiden Diözesen in Bolivien wird Mitteilung gemacht und werden Anfragen gerichtet. Erzbischof Ludwig Schick steht allen Betroffenen zu Gesprächen zur Verfügung.

Leah


Leah

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