Die Medikamente per Klick Bamberg Baskets haben das Frankenderby im DBBL-Pokal für sich entschieden.
Vor 618 Zuschauern in der Graf-Stauffenberg-Halle setzte sich das Team von Head Coach Samuel Gloser am Sonntagnachmittag mit 90:78 gegen die KB Sharks Würzburg durch. Damit gelang den Bambergerinnen nicht nur der Einzug in die dritte Pokalrunde, sondern auch die Revanche für die Niederlage gegen Würzburg im Vorjahr. Nach einem zunächst ausgeglichenen Beginn übernahmen die Gastgeberinnen zunehmend die Kontrolle. Vor allem Andrea Jovicevic erwischte einen herausragenden Tag und war mit 38 Punkten die überragende Spielerin auf dem Feld.
Starker Lauf bringt Bamberg in Führung
Die Würzburgerinnen erwischten zunächst den besseren Start und lagen nach sechs Minuten mit 14:10 vorne. Bamberg fand anschließend jedoch immer besser in die Partie. Angeführt von Jovicevic starteten die Gastgeberinnen einen beeindruckenden 19:5-Lauf und drehten das Spiel. Zu Beginn des zweiten Viertels lagen die Bambergerinnen dadurch bereits zweistellig vorne. Die Sharks gaben sich allerdings nicht geschlagen und kämpften sich zurück. Knapp vier Minuten vor der Halbzeit war der Vorsprung der Gastgeberinnen beim Stand von 34:33 auf einen Punkt geschrumpft. Bamberg blieb in dieser Phase ruhig. Jovicevic, Jackie Grisdale und Elise Tweedie sorgten dafür, dass die Gastgeberinnen ihre Führung behaupteten. Mit einem Zwischenstand von 47:40 ging es in die Kabinen.
Bambergerinnen behalten die Kontrolle
Nach dem Seitenwechsel gelang es den Baskets zunächst, den Abstand erneut auszubauen. Mitte des dritten Viertels betrug die Führung beim 58:48 wieder zehn Punkte. Die Mannschaft von Samuel Gloser kontrollierte das Spiel und hielt die Gäste auf Distanz. In den letzten 90 Sekunden des dritten Abschnitts schlichen sich allerdings einige Nachlässigkeiten ein. Würzburg nutzte diese Gelegenheit und verkürzte vor dem Schlussviertel auf 60:65. Damit war die Partie wieder offener, als es sich die Bambergerinnen gewünscht hätten.
Starker Schlussspurt sichert den Pokalsieg
Im letzten Viertel ließen die Gastgeberinnen keinen Zweifel daran, dass sie den Einzug in die nächste Runde unbedingt schaffen wollten. Mit einem 7:2-Lauf bauten sie ihren Vorsprung schnell wieder auf zehn Punkte aus und stellten auf 72:62. Auch danach fanden die Sharks kein dauerhaftes Mittel gegen die Bamberger Offensive. Über Zwischenstände von 77:67, 81:71 und 85:75 hielten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung und brachten den 90:78-Erfolg souverän ins Ziel. Neben dem starken Angriffsspiel überzeugten die Baskets auch durch ihre defensive Arbeit. Mit 14 Steals erzwangen sie deutlich mehr Ballverluste als Würzburg, das den Ball insgesamt 22-mal verlor.
Andrea Jovicevic glänzt mit 38 Punkten
Die herausragende Spielerin des Nachmittags war Andrea Jovicevic. Mit 38 Punkten und einer Effektivität von 44 lieferte sie eine beeindruckende Vorstellung ab. Jackie Grisdale steuerte 22 Punkte und sechs Steals bei. Elise Tweedie kam auf 13 Punkte, acht Rebounds und sechs Assists. Auch Anna Löffler zeigte mit acht Punkten und vier Rebounds eine starke Leistung. Aufseiten der Würzburgerinnen waren Johanna Michel mit 19 Punkten und Elina Timoschenko mit 18 Zählern die erfolgreichsten Werferinnen. Die Statistik unterstreicht den verdienten Bamberger Erfolg: Die Gastgeberinnen trafen zehn Dreier, Würzburg lediglich vier. Zudem verwandelten sie zwölf ihrer 13 Freiwürfe, während die Gäste bei 29 Versuchen 18-mal erfolgreich waren.
Trainer Samuel Gloser lobt die Unterstützung der Fans
Nach dem Spiel zeigte sich Head Coach Samuel Gloser zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Der Derbysieg sei für das Selbstvertrauen des Teams besonders wichtig gewesen. Vor allem die Unterstützung der heimischen Fans habe für eine besondere Atmosphäre gesorgt. Gloser betonte zugleich, dass die Mannschaft den Erfolg nicht überbewerten dürfe. In den kommenden Wochen stünden wichtige Begegnungen an, die entscheidend dafür sein könnten, ob sich Bamberg im oberen Tabellenbereich etablieren kann. Außerdem wartet bereits das nächste Wiedersehen mit Würzburg: In zwei Wochen treffen beide Teams erneut aufeinander. Für die Bambergerinnen gilt es daher, die positive Energie aus dem Pokalsieg mitzunehmen und weiterhin konzentriert zu arbeiten.
Nächstes Heimspiel gegen Stuttgart
Nach dem erfolgreichen Pokalauftritt richtet sich der Blick nun auf die 2. Damen-Basketball-Bundesliga. Am kommenden Sonntag, 18. Oktober, steht für die Medikamente per Klick Bamberg Baskets das erste Heimspiel in der Liga an. Um 16 Uhr empfangen die Bambergerinnen den Lou’s Foodtruck MTV Stuttgart in der Graf-Stauffenberg-Halle. Nach zwei Auswärtsspielen zum Saisonstart wollen sie auch in der Liga vor heimischem Publikum überzeugen. Tickets für die Partie sind online und im Freak City Store erhältlich.















