Bei der Kritiker des renommierten Fachmagazins ‚Die deutsche Bühne‘ erhielt das Theater gleich fünf Nennungen in der Kategorie ‚Beste künstlerische Gesamtleistung eines kleineren Hauses‘. 61 Kritiker haben für die Umfrage ihre Eindrücke aus der vergangenen Spielzeit bewertet. Besonders hervorgehoben wurde dabei der Spielplan des Theaters unter der künstlerischen Leitung von John von Düffel, der in der Saison 2025/26 erstmals vollständig für die Programmgestaltung verantwortlich war.
Lob für den Spielplan von John von Düffel
Der neue künstlerische Leiter konnte die Kritiker mit einem Spielplan überzeugen, der bekannte Theater- und Literaturklassiker neu interpretierte und auf ihre Aktualität hin überprüfte. „John von Düffel überzeugte als Nachfolger von Sibylle Broll-Pape am Bamberger ETA Hoffmann Theater mit einem Spielplan, der viele Theater- und Literaturklassiker einer Vitalitätsprobe unterzog“, schreibt Kritiker Florian Welle in ‚Die deutsche Bühne‘. Sein Urteil: „Ein gelungener Start!“ Die fünf Nennungen machen das ETA Hoffmann Theater damit zu einem der Saisongewinner in seiner Kategorie. Die Anerkennung aus der Fachwelt trifft dabei auf eine ebenfalls positive Entwicklung beim Publikum.
Mehr als 50 Prozent mehr Besucher
Der Erfolg der vergangenen Spielzeit zeigt sich auch an den Besucherzahlen. Im Vergleich zur vorherigen Saison konnte das ETA Hoffmann Theater einen Publikumszuwachs von mehr als 50 Prozent verzeichnen. Insgesamt wurden rund 22.500 Karten mehr verkauft als in der vorangegangenen Spielzeit. Umgerechnet entspricht das 56 zusätzlichen ausverkauften Vorstellungen im Großen Haus – und zwar über die bisherige Auslastung hinaus. Damit konnte das Theater nicht nur die Aufmerksamkeit der Fachkritik auf sich ziehen, sondern auch deutlich mehr Menschen für seine Inszenierungen begeistern.
Neue Spielzeit ist bereits gestartet
Anfang September ist das ETA Hoffmann Theater aus der Sommerpause zurückgekehrt. Damit beginnt zugleich die zweite Spielzeit unter der künstlerischen Leitung von John von Düffel. Den Auftakt im Studio macht am 17. September 2026 Moritz Rinkes neue KI-Komödie ‚Sophia oder das Ende der Humanisten‘. Das Stück beschäftigt sich auf komödiantische Weise mit künstlicher Intelligenz und der Frage nach der Rolle des Menschen. Nur einen Tag später folgt im Großen Haus die Premiere von ‚Borkman‘. Für die Inszenierung konnte das Theater unter anderem die Schauspielerinnen Susanne Wolff und Marianna Linden gewinnen.
Zwei Premieren zum Start
Mit den beiden Premieren setzt das ETA Hoffmann Theater direkt zu Beginn der neuen Spielzeit unterschiedliche Akzente. Während im Studio eine aktuelle Komödie rund um künstliche Intelligenz auf dem Programm steht, bringt das Große Haus mit ‚Borkman‘ einen weiteren Stoff der klassischen Theaterliteratur auf die Bühne. Damit knüpft das Theater zugleich an die Spielplanstrategie der vergangenen Saison an, die bei den Kritiker auf positive Resonanz gestoßen ist.
Diese Premieren stehen an
| Stück | Datum | Uhrzeit | Spielstätte |
|---|---|---|---|
| Sophia oder das Ende der Humanisten | 17. September 2026 | 20 Uhr | Studio |
| Borkman | 18. September 2026 | 19.30 Uhr | Großes Haus |















