In Bamberg kam es am Dienstagabend zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.
In der Luitpoldstraße gerieten ein 44-jähriger Bamberger und ein 25-jähriger Mann aus Österreich aneinander. Was zunächst mit einem verbalen Streit begann, endete schließlich mit einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Polizei ermittelt nun gegen den 44-Jährigen. Der Vorfall sorgte insbesondere aufgrund der Vorgeschichte für Aufsehen, denn Auslöser des Konflikts war offenbar der Umgang mit einem Hund.
Streit um Hundehaltung als Auslöser
Nach bisherigen Erkenntnissen war der 44-jährige Hundehalter zuvor aufgefallen, weil er seinen mitgeführten Hund lautstark angeschrien hatte. Dieses Verhalten missfiel einem 25-jährigen Österreicher aus Innsbruck, der die Situation beobachtete. Der junge Mann fühlte sich offenbar dazu veranlasst, den Hundehalter auf sein Verhalten anzusprechen. Aus einer zunächst verbalen Auseinandersetzung entwickelte sich jedoch schnell ein handfester Streit. Laut Polizeibericht ging der 44-Jährige auf den 25-Jährigen zu und schlug ihm mit seinem mitgeführten Rucksack gegen den Kopf.
Leichte Verletzung nach Schlag mit Rucksack
Durch den Schlag erlitt der 25-Jährige eine Beule am Kopf. Glücklicherweise war die Verletzung nicht schwerwiegend. Eine medizinische Behandlung war nach ersten Informationen nicht erforderlich. Trotz der vergleichsweise leichten Verletzung wird der Vorfall strafrechtlich bewertet. Auch ein Schlag mit einem Alltagsgegenstand wie einem Rucksack kann unter Umständen den Tatbestand der gefährlichen Körperverletzung erfüllen, wenn dadurch eine erhebliche Verletzungsgefahr besteht.
Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung
Gegen den 44-jährigen Deutschen wurde eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ob weitere Zeugen den Vorfall beobachtet haben, ist derzeit nicht bekannt.














