Für Daniel Hartmann beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Am Samstag, 27. Juni 2026, wird der 26-Jährige im Bamberger Dom von Erzbischof Herwig Gössl zum Priester geweiht.
Der feierliche Weihegottesdienst beginnt um 9 Uhr und wird live auf dem YouTube-Kanal des Erzbistums Bamberg übertragen. Mit der Priesterweihe erfüllt sich für den gebürtigen Herzogenauracher nach mehreren Jahren der Ausbildung der Wunsch, als Seelsorger im Erzbistum Bamberg tätig zu werden.
Ausbildung führte über Würzburg, Rom und München
Daniel Hartmann trat 2019 in das Bamberger Priesterseminar ein und begann zeitgleich sein Theologiestudium in Würzburg. Zwischen 2021 und 2022 verbrachte er zwei Freisemester in Rom, bevor er sein Studium in München fortsetzte. Seit 2024 absolvierte er seinen Pastoralkurs im Seelsorgebereich Ansbach Stadt und Land. Im September 2025 empfing er die Diakonenweihe und bereitete sich damit auf den nächsten Schritt zum Priestertum vor.
Feierlichkeiten rund um die Priesterweihe
Bereits am Vorabend der Weihe findet im Priesterseminar eine feierliche Vesper mit Predigt und eucharistischer Anbetung statt. Am Weihetag haben Gläubige zudem die Möglichkeit, im Priesterseminar den persönlichen Primizsegen des Neupriesters zu empfangen. Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Vespergottesdienst. Seinen ersten feierlichen Gottesdienst als Priester, die Primiz, feiert Daniel Hartmann am Sonntag, 28. Juni, in seiner Heimatpfarrei St. Otto in Herzogenaurach.
Erster Einsatz als Kaplan in Ansbach
Als Primizspruch wählte Daniel Hartmann den Bibelvers: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich beim Namen gerufen, du bist mein“ (Jesaja 43,1). Nach der Priesterweihe übernimmt er zunächst eine Vertretung als Krankenhausseelsorger am Klinikum Bamberg. Anschließend tritt er seine erste Kaplanstelle im Seelsorgebereich Ansbach an und beginnt dort seinen Dienst als Priester.















