Bei einer gemeinsamen Ortsbegehung verschaffte sich Schulreferentin Gabriele Kepic zusammen mit Vertreterinnen des Elternbeirats der Heidelsteigschule ein Bild vom aktuellen Zustand und den Möglichkeiten des Areals.
Ortsbegehung schafft Klarheit
Gemeinsam mit Schulleiter Christian Förtsch erkundete die Gruppe das Gelände rund um das Schulgebäude zwischen Pestalozzistraße und Berliner Ring. Dabei wurde schnell deutlich: Das Areal bietet großes Potenzial für die zukünftige Nutzung. Bereits jetzt werden Teile des Gebäudes genutzt – aktuell sind vier Klassen der Heidelsteigschule dort untergebracht. Perspektivisch soll der Standort jedoch deutlich ausgebaut werden.
Neuer Standort für die Heidelsteigschule geplant
Langfristig ist vorgesehen, die ehemalige Pestalozzischule zu einem vollwertigen Grundschulstandort mit Offener Ganztagsbetreuung zu entwickeln. Gerade im Bamberger Osten, dem bevölkerungsreichsten Stadtteil, ist zusätzlicher Schulraum dringend notwendig. „Wir priorisieren Bamberg Ost in unseren Planungen“, betonte Schulreferentin Gabriele Kepic vor Ort. Der Fokus liege zunächst klar auf der Sanierung des bestehenden Schulgebäudes.
Sanierung hat oberste Priorität
Das Bestandsgebäude gilt als sanierungsbedürftig und soll umfassend ertüchtigt werden. Erst im Anschluss daran sollen weitere Maßnahmen folgen. Die Stadt setzt damit bewusst auf eine schrittweise Entwicklung des Standorts. Ziel ist es, zunächst die baulichen Voraussetzungen für einen modernen Schulbetrieb zu schaffen.
Außenanlagen werden später geplant
Ein Thema, das im Vorfeld für Verunsicherung bei Eltern sorgte, sind die Außenanlagen. Viele fragten sich, wie Pausenflächen und Bewegungsräume künftig gestaltet werden sollen. Hier konnte Kepic beruhigen: Die Grün- und Außenflächen seien aktuell noch nicht konkret geplant, da während der Bauphase mit Baustellenverkehr zu rechnen sei. Dennoch stellte sie klar, dass diese selbstverständlich Teil der Gesamtplanung sein werden.
Viel Platz für Bewegung und Pausen
Ein großer Vorteil des Geländes ist die großzügige Fläche rund um das Schulgebäude. Wiesen und ehemalige Sportanlagen bieten ausreichend Raum für Pausenhöfe und Bewegungsangebote für Kinder. Gerade in dicht besiedelten Stadtteilen ist dies ein wichtiger Pluspunkt, der den Standort langfristig attraktiv macht.
Eltern und Schule werden einbezogen
Die Stadt Bamberg setzt bei den weiteren Planungen auf Transparenz und Beteiligung. Sowohl die Schulleitung als auch der Elternbeirat sollen kontinuierlich eingebunden werden. „Wir werden immer die Schulleitung und auch den Elternbeirat mitnehmen“, erklärte Kepic. Gleichzeitig machte sie deutlich, dass sich das Projekt noch in einem frühen Stadium befindet und viele Details erst im Laufe der Planung konkretisiert werden.
Zeitplan noch offen
Auch in Bezug auf einen möglichen Umzug gibt es derzeit noch keine festen Termine. Der Zeitplan hängt maßgeblich vom Fortschritt der Sanierungs- und Planungsarbeiten ab. Für die Verantwortlichen steht fest: Qualität und nachhaltige Entwicklung des Standorts haben Vorrang vor schnellen Entscheidungen.
Ein Standort mit Perspektive für die Zukunft
Die ehemalige Pestalozzischule hat das Potenzial, sich zu einem wichtigen Bildungsstandort im Bamberger Osten zu entwickeln. Mit ausreichend Platz, moderner Ausstattung und einem durchdachten Konzept könnte hier in den kommenden Jahren ein attraktives Umfeld für Schülerinnen und Schüler entstehen. Die aktuellen Gespräche und Ortsbegehungen zeigen: Die Weichen für diese Entwicklung sind gestellt – auch wenn noch einige Schritte folgen müssen, bevor die Vision Realität wird.
Leah
Leah unterstützt die Redaktion von Bamberg – meine Stadt® als Expertin für digitale Recherche und lokales Datenmanagement. Sie ist darauf spezialisiert, historische Archive und aktuelle Stadtinfos präzise aufzubereiten, damit kein wichtiger Insider-Tipp aus dem bamberglieben®-Netzwerk verloren geht.
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