In Bamberg kam es am späten Freitagabend zu einer Sachbeschädigung an einem Werbeplakat der Bundeswehr.
Eine zivile Streife der Polizei Bamberg-Stadt beobachtete eine Gruppe junger Männer, die sich auffällig in der Nähe des Plakats aufhielt. Als die Beamten eingriffen, stellte sich schnell heraus: Das Werbemittel war gezielt verunstaltet worden.
Polizei beobachtet verdächtiges Verhalten
Gegen 23 Uhr fiel den Einsatzkräften in der Brennerstraße eine dreiköpfige Männergruppe auf. Die Personen hielten sich unmittelbar vor einem Werbeplakat der Bundeswehr auf und wirkten dabei verdächtig. Bei genauerer Beobachtung bemerkten die Polizisten, dass einer der Männer gerade dabei war, einen Aufkleber auf das Plakat anzubringen. Die Beamten reagierten umgehend, gaben sich zu erkennen und führten eine Kontrolle durch. Dabei bestätigte sich der Verdacht: Auf dem Plakat befanden sich bereits zwei frisch angebrachte Sticker mit politischem Inhalt.
Politisch motivierte Aufkleber sichergestellt
Im Rahmen der Kontrolle wurde bei einem 19-jährigen Tatverdächtigen eine größere Anzahl an Aufklebern gefunden. Insgesamt stellten die Polizisten 24 weitere Sticker sicher. Die Motive ließen sich überwiegend dem politisch linken Spektrum zuordnen. Thematisch behandelten die Aufkleber unter anderem Inhalte wie Klassenkampf, Enteignung und Sozialismus. Auch beim 18-jährigen Begleiter des Hauptverdächtigen fanden die Beamten Beweismaterial: Er führte ein passendes Trägerpapier mit sich, das offensichtlich zu den sichergestellten Stickern gehörte.
Ermittlungen wegen Sachbeschädigung eingeleitet
Nach der Kontrolle leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren gegen die beiden jungen Männer ein. Der Vorwurf lautet Sachbeschädigung. Die sichergestellten Aufkleber sowie das Trägerpapier wurden als Beweismittel beschlagnahmt. Die dritte Person aus der Gruppe spielte nach aktuellem Stand der Ermittlungen offenbar keine unmittelbare Rolle bei der Tat.









