Seit zehn Jahren ist die Bundespolizei mit ihrem Aus- und Fortbildungszentrum (AFZ) in Bamberg vertreten.
Was 2016 begann, hat sich inzwischen zu einem festen Bestandteil der Stadt entwickelt. Zum zehnjährigen Bestehen lud Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier die Führungsspitze des AFZ am Mittwoch zu einem Empfang in den Rokokosaal des Alten Rathauses ein. Dabei standen die Bedeutung der Einrichtung für Bamberg und die gute Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen im Mittelpunkt. „Bamberg ist für uns Heimat geworden“, sagte Jürgen Miketiuk, Leiter des Aus- und Fortbildungszentrums Bamberg der Bundespolizei. Die Aussage unterstrich die enge Verbindung zwischen der Einrichtung und der Stadt, die sich in den vergangenen zehn Jahren entwickelt hat.
Bundespolizei prägt das Leben in Bamberg
Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier hob beim Empfang die Bedeutung des AFZ für die Stadt hervor. Als eine der größten Ausbildungseinrichtungen ihrer Art sei die Bundespolizei fest in Bamberg verankert. Sie präge die Stadt nicht nur wirtschaftlich, sondern auch in sozialer und kultureller Hinsicht. Als Beispiel für die sichtbare Präsenz der Bundespolizei nannte Niedermaier die Vereidigung neuer Auszubildender auf dem Domplatz, die erst wenige Tage zuvor stattgefunden hatte. Die Veranstaltung verdeutliche, wie eng die Einrichtung mit dem öffentlichen Leben in Bamberg verbunden sei. Der Oberbürgermeister zeigte sich stolz darauf, dass sich in Bamberg das größte Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei in Deutschland befindet. Zugleich blickte er auf die weitere Entwicklung des Geländes. Dort könnte künftig eine stärkere räumliche Konzentration der Einrichtung anstehen.
Gute Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Bürgerverein
Wie eng die Bundespolizei in Bamberg vernetzt ist, zeigte auch die Gästeliste des Empfangs. Neben Vertreterinnen und Vertretern der Bundespolizei waren Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der Ständigen Wache sowie die beiden Vorsitzenden des Bürgervereins Bamberg-Ost anwesend. Die Beteiligten betonten die gute Zusammenarbeit mit dem Aus- und Fortbildungszentrum. Der Austausch zwischen den Institutionen trägt dazu bei, die Verbindung der Bundespolizei mit der Stadtgesellschaft zu stärken. Damit ist das AFZ nicht nur eine Ausbildungsstätte für angehende Bundespolizistinnen und Bundespolizisten, sondern auch ein wichtiger Teil des örtlichen Netzwerks.
„Mehr als eine Dienststelle“
Auch AFZ-Leiter Jürgen Miketiuk betonte die Verbundenheit mit Bamberg. Die Einrichtung wolle nicht nur Fachkräfte ausbilden, sondern auch einen Beitrag zur Sicherheit in der Stadtgesellschaft leisten. „Wir freuen uns, dass wir als Bundespolizei auch einen Beitrag zur Sicherheit in der Stadtgesellschaft leisten“, erklärte Miketiuk. In den vergangenen Jahren sei Bamberg für die Beschäftigten und Auszubildenden zu mehr als einem Dienstort geworden. Die Stadt sei zur Heimat geworden, in der die Bundespolizei gerne dauerhaft bleiben wolle. Die Worte machten deutlich, welchen Stellenwert die Stadt für die Einrichtung hat. Neben der beruflichen Tätigkeit sind es auch die Kontakte zu lokalen Institutionen und die Einbindung in das gesellschaftliche Leben, die diese Verbindung prägen.
Ein gemeinsames Zeichen zum Jubiläum
Als Erinnerung an das zehnjährige Bestehen überreichte Miketiuk dem Oberbürgermeister ein besonderes Foto. Darauf sind Auszubildende und Beschäftigte auf dem Gelände des Aus- und Fortbildungszentrums zu sehen. Gemeinsam bilden sie den Schriftzug ’10 Jahre BPOLAFZ Bamberg‘. Das Bild steht symbolisch für ein Jahrzehnt Bundespolizei in Bamberg und für die Menschen, die die Entwicklung der Einrichtung geprägt haben. Mit dem Empfang im Alten Rathaus wurde deutlich, dass die Bundespolizei und Bamberg inzwischen eng miteinander verbunden sind. Das Jubiläum bot Gelegenheit, auf die vergangenen zehn Jahre zurückzublicken und zugleich die Perspektiven für die weitere Entwicklung des Aus- und Fortbildungszentrums in den Blick zu nehmen.















