Bei der diesjährigen Diözesanversammlung der Malteser in der Erzdiözese Bamberg, die am 10. Mai im Bamberger Bistumshaus St. Otto stattfand, wurde Prof. Dr. Christian Bauer offiziell zum stellvertretenden Diözesanleiter berufen.
Die feierliche Ernennung erfolgte durch Diözesanleiter Christoph von Grafenstein im Beisein der Mitglieder der Diözesanversammlung. Die Berufung wurde satzungsgemäß im Einvernehmen mit Regionalleiter Franz Graf La Rosée – beziehungsweise dessen Nachfolger Antonio Graf Keglevich – und im Benehmen mit Diözesangeschäftsführerin Claudia Ramminger ausgesprochen.
Doppelte Verantwortung im Ehrenamt
Prof. Dr. Christian Bauer ist bei den Maltesern kein Unbekannter. Bereits seit Mai 2023 engagiert er sich als Stadtbeauftragter in Nürnberg. Mit dem neuen Amt auf Diözesanebene übernimmt er nun eine verantwortungsvolle Doppelfunktion. „Ich bin sehr glücklich, der Diözesanversammlung meinen frisch berufenen Stellvertreter vorstellen zu dürfen“, erklärte Christoph von Grafenstein bei der Übergabe der Berufungsurkunde.
Fachliche Kompetenz und gesellschaftliche Vernetzung
Von Grafenstein betonte die besondere Eignung Bauers für das Amt: „Christian Bauer ist eine große Bereicherung für unsere Diözesanleitung. Seine hohe fachliche Kompetenz, seine Erfahrung im Rettungswesen und seine tiefe Verwurzelung im Verband machen ihn zur idealen Besetzung für dieses Amt“. Seine akademische Arbeit sowie die enge Vernetzung mit Fachgesellschaften und Akteuren im Rettungs- und Katastrophenwesen ermöglichen es Bauer, aktuelle Herausforderungen strategisch zu begegnen und den Verband zukunftssicher aufzustellen.
Ein Blick auf den Werdegang von Prof. Dr. Christian Bauer
Der 50-jährige Wirtschaftsinformatiker lebt mit seiner Familie in Nürnberg-Reichelsdorf. Nach Studium und Promotion an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg lehrt er seit 2012 an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Von 2019 bis 2021 war er dort als Vizepräsident tätig. Zudem ist er stellvertretender Leiter des Instituts für Rettungswesen, Notfall- und Katastrophenmanagement. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Digitalisierung von Rettungswesen, Notfallversorgung und Katastrophenschutz.
Engagement in Fachgesellschaften und bei den Maltesern
Neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit ist Bauer in verschiedenen Fachgesellschaften aktiv – darunter die Deutsche Gesellschaft für Rettungswissenschaften (DGRe) und die Gesellschaft für Informatik (GI). Sein ehrenamtliches Engagement bei den Maltesern begann 2021 mit der Ausbildung zum Rettungssanitäter. Nur zwei Jahre später übernahm er bereits das Amt des Stadtbeauftragten in Nürnberg.
Gemeinsame Weiterentwicklung des Diözesanverbands im Fokus
In seiner neuen Funktion will Christian Bauer gemeinsam mit Christoph von Grafenstein und Claudia Ramminger die Zukunft der Malteser in der Erzdiözese aktiv gestalten: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und darauf, gemeinsam mit Christoph von Grafenstein und Claudia Ramminger die Malteser in der Erzdiözese Bamberg weiterzuentwickeln“, so Bauer in seinem Statement gegenüber der Versammlung.
Harmonie und Beteiligung – Ergebnisse der Diözesanwahlen
Neben der Berufung Bauers standen auch turnusgemäße Wahlen auf der Tagesordnung der Versammlung. In einer harmonischen Atmosphäre wurden folgende Vertreterinnen und Vertreter in verschiedene Gremien gewählt:
Mitglieder der aktiven Helferschaft im Diözesanverband:
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Jochen Hegemann (Bamberg)
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Elke Klaus (Waischenfeld)
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Jasmin und Tim Loose (Nürnberg)
Vertreter der Beauftragten im Diözesanvorstand:
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Erhard Klaus (Waischenfeld)
Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission:
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Klaus Labus (Altenkunstadt)
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Lothar Mühlhäuser (Waischenfeld)
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Jochen Hegemann (Bamberg)
Delegierte für die Bundesversammlung:
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Jutta Peters (Bamberg)
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Erhard Klaus (Waischenfeld)
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Karl-Heinz Gäbelein (Bamberg)
Impulse für die Zukunft der Malteser im Erzbistum
Mit der Berufung von Christian Bauer und der Wahl engagierter Mitglieder in wichtige Funktionen ist die Diözesanleitung der Malteser in Bamberg gut aufgestellt für kommende Herausforderungen. Der Einsatz für eine moderne, gut vernetzte und resiliente Organisation steht dabei ebenso im Fokus wie das ehrenamtliche Miteinander, das den Verband seit jeher trägt.
















