Chance für Unternehmen aus Bamberg
Aus Sicht der SPD bietet das ehemalige Schlachthofgelände gute Voraussetzungen für eine gewerbliche Nutzung. Vor allem ortsansässige Unternehmen könnten dadurch zusätzliche Flächen für Erweiterungen erhalten. Damit ließen sich nach Ansicht der Fraktion Wachstum und Effizienzsteigerungen ermöglichen. Gleichzeitig könne verhindert werden, dass Betriebe aufgrund fehlender Gewerbeflächen aus Bamberg in den Landkreis abwandern. „Der Schlachthof ist unbedingt als Gewerbefläche auszuweisen. Es handelt sich beim Schlachthof um ein Gebiet, das für die Gewerbenutzung bestens geeignet ist und Unternehmern zeitnah angeboten werden könnte“, erklärt Heinz Kuntke, Bausenatssprecher der SPD-Fraktion.
Zwischennutzung soll Leerstand verhindern
Neben der langfristigen Entwicklung geht es der SPD vor allem um eine schnelle Lösung für die Übergangszeit. Handwerksbetriebe, kleinere Unternehmen oder andere gewerbliche Nutzer könnten geeignete Flächen befristet nutzen. So soll verhindert werden, dass Gebäude und Grundstücke über einen längeren Zeitraum leer stehen, während die endgültige Nutzung des Areals noch vorbereitet wird. Die SPD verbindet damit zwei Ziele: Das Gelände soll langfristig zu einem Gewerbestandort entwickelt werden und bereits kurzfristig gewerblich genutzt werden können.
SPD sieht Bedarf an zusätzlichen Gewerbeflächen
Nach Ansicht der Fraktion benötigt Bamberg dringend zusätzliche Flächen für Unternehmen. Gerade für bereits ansässige Betriebe seien Erweiterungsmöglichkeiten wichtig, um weiteres Wachstum innerhalb des Stadtgebiets zu ermöglichen. Gleichzeitig verweist die SPD auf die finanzielle Situation der Stadt. Neue Gewerbebetriebe könnten langfristig zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen bringen. „In Zeiten knapper Kassen kann sich die Stadt Bamberg ein ungenutztes Schlachthofgelände nicht weiter leisten. Die Stadt braucht dringend neue Gewerbesteuereinnahmen“, sagt Olaf Seifert, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion.
Gespräche mit Interessenten geplant
Die SPD-Fraktion will deshalb zeitnah Gespräche mit möglichen Interessenten sowie Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier führen. Ziel sei es, konkrete Möglichkeiten für eine gewerbliche Zwischennutzung auszuloten. Damit verbindet die Fraktion eine kurzfristige und eine langfristige Perspektive für das ehemalige Schlachthofareal: Gewerbe ermöglichen, solange die endgültige Entwicklung noch vorbereitet wird – und das Gelände anschließend dauerhaft als Gewerbestandort etablieren.















