Die Universität Bamberg baut ihr Profil als moderne und praxisorientierte Hochschule weiter aus.
Dass dieser Weg erfolgreich ist, zeigt auch eine aktuelle Absolventinnen- und Absolventenbefragung. Besonders positiv bewerten ehemalige Studierende die hohe Studienqualität, den Praxisbezug sowie die guten Karrierechancen nach dem Abschluss. Zum kommenden Wintersemester reagiert die Universität auf gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Entwicklungen und ergänzt ihr Angebot um neue Studienmöglichkeiten.
Neuer Master verbindet Politik, Wirtschaft und Datenanalyse
Mit dem Masterstudiengang Computational Economics and Politics (CEP) erweitert die Universität ihr interdisziplinäres Angebot im Bereich der Sozial-, Wirtschafts- und Datenwissenschaften. Der neue Studiengang knüpft an den bereits etablierten Bachelorstudiengang an und richtet sich auch an Absolventinnen und Absolventen verwandter Fachrichtungen. Im Mittelpunkt steht die Analyse komplexer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Herausforderungen. Themen wie Migration, Populismus, geopolitische Krisen oder wirtschaftliche Transformationsprozesse werden dabei mit modernen datenbasierten Methoden untersucht. Politikwissenschaftliche und volkswirtschaftliche Ansätze werden mit Informatik, empirischer Forschung und computergestützten Analyseverfahren kombiniert. Die Absolventinnen und Absolventen sollen dadurch auf Tätigkeiten in Forschung, Politikberatung, Ministerien, internationalen Organisationen oder datenorientierten Unternehmen vorbereitet werden.
Bundesweit einzigartiger Studiengang zum Bauerhalt
Mit dem neuen Bachelorstudiengang ‚Bauerhalt und traditionelle Werktechniken‘ entsteht ein in Deutschland bislang einzigartiges Kooperationsprojekt. Gemeinsam mit der Hochschule Coburg und der Handwerkskammer für Oberfranken verfolgt die Universität Bamberg das Ziel, Fachkräfte für den nachhaltigen Erhalt bestehender Gebäude auszubilden. Angesichts steigender Anforderungen im Bereich Klimaschutz, Ressourcenschonung und Denkmalpflege gewinnt dieses Thema zunehmend an Bedeutung. Das Studium verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit handwerklicher Praxis und orientiert sich an der Tradition historischer Dombauhütten, in denen Planung, Forschung und Handwerk eng zusammenarbeiteten. Die Studierenden beschäftigen sich unter anderem mit Baugeschichte, historischen Werkstoffen, Denkmalpflege und traditionellen Handwerkstechniken. Gleichzeitig lernen sie, Sanierungsprojekte zu planen und deren Umsetzung zu begleiten. Besonders attraktiv: Das Studium kann sowohl in Vollzeit als auch dual in Verbindung mit einer handwerklichen Ausbildung absolviert werden.
Nachhaltigkeit wird Teil der Lehramtsausbildung
Auch im Bereich Lehramt setzt die Universität neue Akzente. Mit dem Erweiterungsfach ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung‘ (BNE) erhalten angehende und bereits aktive Lehrkräfte die Möglichkeit, zentrale Zukunftsfragen stärker in ihre Ausbildung einzubinden. Im Fokus stehen Themen wie Klimawandel, Ressourcenschutz, soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung. Ziel ist es, Lehrkräfte darauf vorzubereiten, diese Inhalte fachübergreifend in den Unterricht einzubringen. Neben wissenschaftlichen Grundlagen vermittelt das Angebot auch praktische Konzepte für die Schulentwicklung. Studierende entwickeln eigene Projekte und arbeiten teilweise mit externen Partnerorganisationen zusammen. Das Erweiterungsfach richtet sich an Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schularten und Fächer.
Mehr internationale Möglichkeiten für Studierende
Neben den neuen Studiengängen erweitert die Fakultät für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ihr internationales Angebot deutlich. In den Masterstudiengängen der Politik-, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre können Studierende künftig zusätzliche Doppelabschlussprogramme nutzen. Neu hinzugekommen ist unter anderem eine Kooperation mit einer Partneruniversität in Bratislava. Die Programme ermöglichen es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, innerhalb der Regelstudienzeit zwei akademische Abschlüsse zu erwerben – einen Abschluss der Universität Bamberg sowie einen weiteren Abschluss der jeweiligen internationalen Partnerhochschule. Dadurch sammeln Studierende wertvolle Auslandserfahrungen und verbessern gleichzeitig ihre Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt.
Neues europäisches Triple-Master-Programm
Ein weiterer Schritt in Richtung Internationalisierung ist die Beteiligung der Universität an einem neuen europäischen Triple-Master-Programm. Dieses Angebot verbindet mehrere Hochschulen aus verschiedenen Ländern und eröffnet Studierenden die Möglichkeit, an unterschiedlichen Standorten zu studieren und internationale Netzwerke aufzubauen. Die Universität Bamberg stärkt damit ihre Position als international vernetzte Hochschule und bietet ihren Studierenden zusätzliche Perspektiven für Studium und Karriere.
Vielfältiges Angebot für unterschiedliche Interessen
Mit den neuen Studiengängen und internationalen Programmen erweitert die Universität Bamberg ihr bereits breites Fächerspektrum gezielt um aktuelle Zukunftsthemen. Ob datengetriebene Politik- und Wirtschaftsanalyse, nachhaltiger Bauerhalt, Bildung für nachhaltige Entwicklung oder internationale Doppelabschlüsse – die neuen Angebote zeigen, wie stark die Universität auf gesellschaftliche Herausforderungen und die Anforderungen des Arbeitsmarktes reagiert. Studieninteressierte profitieren damit von einem Studienangebot, das wissenschaftliche Qualität, Praxisnähe und internationale Perspektiven miteinander verbindet.
Gute Voraussetzungen für die Zukunft
Die Erweiterung des Studienangebots unterstreicht den Anspruch der Universität Bamberg, Studierende optimal auf die Herausforderungen einer sich wandelnden Arbeits- und Lebenswelt vorzubereiten. Mit innovativen Studienmodellen, praxisnahen Inhalten und einer zunehmenden internationalen Ausrichtung schafft die Hochschule attraktive Bedingungen für junge Menschen, die ihre Zukunft aktiv gestalten möchten. Damit setzt die Universität Bamberg ihren erfolgreichen Kurs als moderner und zukunftsorientierter Bildungsstandort konsequent fort.
Leah
Leah unterstützt die Redaktion von Bamberg – meine Stadt® als Expertin für digitale Recherche und lokales Datenmanagement. Sie ist darauf spezialisiert, historische Archive und aktuelle Stadtinfos präzise aufzubereiten, damit kein wichtiger Insider-Tipp aus dem bamberglieben®-Netzwerk verloren geht.
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