Nach zwei erfolgreichen Jahren im Trikot der Bamberg Baskets wird Ibi Watson den Verein verlassen.
Der 28-jährige US-Amerikaner prägte die vergangenen Spielzeiten nicht nur mit seinen Leistungen auf dem Parkett, sondern auch als Führungspersönlichkeit. In der zurückliegenden Saison führte er die Mannschaft als Kapitän zum Gewinn des BBL-Pokals und hatte damit maßgeblichen Anteil am größten Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte. Insgesamt absolvierte Watson 58 Spiele in der easyCredit BBL, acht Playoff-Partien, zehn Begegnungen im BBL-Pokal sowie zehn Einsätze in der European North Basketball League. Mit seiner Energie, seinem Einsatzwillen und seiner Führungsstärke entwickelte er sich schnell zu einer zentralen Figur innerhalb des Teams.
Dankbare Worte zum Abschied
Zum Abschied blickte Watson mit großer Dankbarkeit auf seine Zeit in Bamberg zurück. Besonders die persönliche Entwicklung und die Unterstützung durch Verein und Fans hätten ihn nachhaltig geprägt.
„Meine Zeit in Bamberg war geprägt von persönlicher Weiterentwicklung und vielen neuen Erfahrungen. Ich bin der Organisation und den großartigen Fans sehr dankbar, die hinter mir standen und mir geholfen haben, mich zu einem besseren Spieler und einer Führungspersönlichkeit zu entwickeln. Ich werde Bamberg für immer im Herzen tragen!“
Mit diesen Worten verabschiedet sich der Kapitän von Freak City. Künftig wird Watson für einen anderen Club der easyCredit BBL auflaufen.
Zach Ensminger zieht weiter
Nur wenige Tage nach der Bekanntgabe des Watson-Abschieds steht fest, dass auch Zach Ensminger die Bamberg Baskets verlassen wird. Der 25-jährige Point Guard kam vor der Saison vom finnischen Vizemeister Kauhajoki nach Oberfranken und überzeugte sofort mit seiner Spielübersicht, Ruhe am Ball und seinem Führungsverhalten. Gemeinsam mit Cobe Williams bildete Ensminger eines der stärksten Guard-Duos der Liga und steuerte die Offensive der Bamberger über die gesamte Saison hinweg. Besonders bemerkenswert: Der Aufbauspieler absolvierte alle 47 Pflichtspiele der Saison und war damit ein verlässlicher Faktor im Team von Beginn bis Ende.
Eine emotionale Rückkehr in die Heimat
Für Ensminger hatte die Saison in Bamberg eine ganz besondere Bedeutung. Als Sohn von Vereinslegende Chris Ensminger ist er eng mit der Basketballstadt verbunden. Bereits als Kind verfolgte er die Spiele seines Vaters in der Brose Arena und durfte nun selbst das Trikot der Bamberger tragen.
Sein Abschied fällt daher besonders emotional aus:
„Ich hatte eine wundervolle Zeit hier in Bamberg. Danke an alle Menschen, die ich diese Saison kennengelernt habe und an alle Fans für den besten Support. Selbst für Freak City zu spielen, nachdem ich als Kind in der Brose Arena aufgewachsen bin und die Erfolge meines Vaters sehen konnte, war einfach ein Traum.“
Besonders die Pokaltriumph und die Atmosphäre in der ausverkauften Arena werden ihm in Erinnerung bleiben. Gemeinsam mit seiner Frau habe er jede Minute in Bamberg genossen und werde die Stadt stets als wichtigen Teil seiner persönlichen Geschichte betrachten.
Große Lücken für die kommende Saison
Mit dem Abschied von Watson und Ensminger verlieren die Bamberg Baskets nicht nur zwei sportlich wichtige Akteure, sondern auch starke Identifikationsfiguren. Während Watson als Kapitän Verantwortung übernahm und das Team auf und neben dem Feld anführte, sorgte Ensminger für Struktur im Spielaufbau und war ein unverzichtbarer Bestandteil der Rotation. Die Verantwortlichen stehen nun vor der Herausforderung, diese Lücken für die kommende Spielzeit zu schließen. Gleichzeitig eröffnet der Umbruch die Möglichkeit, neue Impulse zu setzen und den erfolgreichen Weg der vergangenen Saison fortzuführen.
Dankbarkeit und Vorfreude auf das Wiedersehen
Die BMA365 Bamberg Baskets verabschieden sich von beiden Spielern mit großem Respekt und Dankbarkeit. Sowohl Ibi Watson als auch Zach Ensminger haben in ihren jeweiligen Jahren in Freak City bleibende Spuren hinterlassen und maßgeblich dazu beigetragen, dass der Verein den BBL-Pokal nach Bamberg holen konnte. Auch wenn sich die Wege nun trennen, werden beide Spieler bei den Fans und Verantwortlichen in bester Erinnerung bleiben. Die Basketballfamilie in Bamberg wünscht ihnen für ihre sportliche und private Zukunft alles Gute – und freut sich schon jetzt auf ein Wiedersehen in der easyCredit BBL.














