Die Medikamente per Klick Bamberg Baskets bleiben in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga auf Erfolgskurs.
Am Samstagnachmittag gewann das Team von Head Coach Samuel Gloser beim ASC Theresianum Mainz mit 63:54 (46:26). Damit feierten die Bambergerinnen am 5. Spieltag bereits ihren vierten Ligasieg in Folge. Der Auswärtserfolg war allerdings härter umkämpft, als es nach der ersten Halbzeit zunächst aussah. Mit einer überzeugenden Leistung erspielten sich die Baskets bis zur Pause einen Vorsprung von 20 Punkten. Nach dem Seitenwechsel verloren sie jedoch ihren Rhythmus und brachten die Mainzerinnen zurück ins Spiel. Erst in der Schlussphase gelang es den Gästen, den Sieg endgültig abzusichern.
Starke erste Halbzeit bringt deutliche Führung
Von Beginn an präsentierten sich die Bambergerinnen konzentriert und setzten ihren Spielplan konsequent um. Im ersten Viertel erspielten sie sich eine 20:11-Führung. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Team offensiv erfolgreich und baute den Vorsprung weiter aus. Mit 26 Punkten im zweiten Viertel dominierten die Gäste das Geschehen und gingen beim Stand von 46:26 in die Kabine. Besonders das Zusammenspiel und die gute Ballbewegung zeichneten die Bamberger Leistung in dieser Phase aus.
Mainz nutzt Bambergs Schwächephase
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild jedoch grundlegend. Bei den Bambergerinnen riss der Faden, während Mainz die Gelegenheit nutzte, den Rückstand Schritt für Schritt zu verkürzen. Im gesamten dritten Viertel gelangen den Gästen lediglich vier Punkte. Gleichzeitig ließ Bamberg defensiv mehr zu und verlor zunehmend den Zugriff auf die Partie. Die Gastgeberinnen gewannen den Abschnitt mit 17:4 und verkürzten vor dem Schlussviertel auf 43:50. Damit war die Begegnung wieder offen. Die Bambergerinnen mussten im letzten Abschnitt eine Antwort finden, um den bereits sicher geglaubten Auswärtssieg nicht noch aus der Hand zu geben.
Nervenstärke sichert den vierten Erfolg
Zu Beginn des Schlussviertels stabilisierten sich die Medikamente per Klick Bamberg Baskets zunächst wieder und bauten ihren Vorsprung auf 56:45 aus. Mainz gab sich allerdings nicht geschlagen und kam in der 36. Minute noch einmal auf 57:52 heran. In den entscheidenden Schlussminuten bewiesen Emelie Dohrmann und Sarah Spiegel an der Freiwurflinie Nervenstärke. Mit wichtigen Treffern sorgten sie dafür, dass die Gäste den Vorsprung verteidigten und die Partie schließlich mit 63:54 für sich entschieden.
Jackie Grisdale und Elise Tweedie punkten zweistellig
Erfolgreichste Werferin der Bambergerinnen war Jackie Grisdale mit 18 Punkten. Elise Tweedie steuerte 17 Zähler und zwölf Rebounds bei und verbuchte damit ein Double-Double. Auch Emelie Dohrmann kam mit zwölf Punkten auf eine zweistellige Ausbeute. Auf Mainzer Seite waren Selma Yesilova mit 13 und Jordan Emyle Barron mit zwölf Punkten die erfolgreichsten Werferinnen. Alina Dötsch erzielte zehn Punkte und holte 13 Rebounds. Ein Blick auf die Teamstatistik zeigt, dass Bamberg vor allem bei den Ballgewinnen und Ballverlusten Vorteile hatte. Die Baskets kamen auf zehn Steals, Mainz auf fünf. Zudem leisteten sich die Gastgeberinnen 22 Ballverluste, während Bamberg den Ball nur 13-mal verlor. Bei den Rebounds lagen beide Mannschaften nahezu gleichauf: Die Bambergerinnen sammelten 43, die Mainzerinnen 44 Abpraller. Auch bei der Wurfquote hatte Mainz mit 36 Prozent gegenüber 30 Prozent die Nase vorn. Die Gäste überzeugten dafür an der Freiwurflinie mit einer Trefferquote von 77 Prozent.
Trainer Samuel Gloser sieht deutlichen Lernbedarf
Head Coach Samuel Gloser beschrieb die Partie nach dem Spiel als Begegnung mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten. Die erste Hälfte zählte für ihn zu den besten Saisonleistungen seines Teams. Bamberg habe den Ball hervorragend bewegt, als Mannschaft agiert und den eigenen Gameplan konsequent umgesetzt. Nach der Pause habe die Mannschaft dagegen Fokus und Rhythmus verloren. Besonders die lediglich vier Punkte im dritten Viertel und die nachlassende Körpersprache seien kritisch gewesen. Dass Bamberg die Partie im Schlussviertel dennoch für sich entscheiden konnte, zeige zwar die individuelle Qualität des Teams. Zufrieden war Gloser mit dem Verlauf aber nicht. Mit Blick auf den möglichen Einfluss der Korbdifferenz im Kampf um die Playoffs betonte der Trainer, dass die Mannschaft ihre Leistung künftig über die gesamte Spielzeit aufrechterhalten müsse. Eine 20-Punkte-Führung dürfe nicht dazu führen, dass ein Spiel am Ende nur mit neun Punkten gewonnen werde.
Nächstes Heimspiel gegen Wasserburg
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Bambergerinnen nicht. Bereits am kommenden Samstag, 7. November, steht der 6. Spieltag der Toyota 2. DBBL an. Dann empfängt das Team den TSV 1880 Wasserburg in der Graf-Stauffenberg-Halle. Der Tip-off ist um 18 Uhr. Tickets sind online sowie direkt im Freak City Store erhältlich. Für Kurzentschlossene wird es am Spieltag außerdem eine Abendkasse geben. Mit dem vierten Ligasieg in Folge haben die Medikamente per Klick Bamberg Baskets ihre Erfolgsserie fortgesetzt. Gegen Wasserburg wollen sie nun vor heimischem Publikum nachlegen und ihre starke Position weiter festigen.















