Vom 13. bis 22. März 2026 rückt das Main FlussFilmFest einen zentralen Akteur des Klimawandels in den Mittelpunkt: das Wasser.
Als Plattform für Austausch, Inspiration und Beteiligung widmet sich das Festival den großen Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir mit unseren Flüssen um? Welche Rolle spielt Wasser im Klimawandel? Und wie können wir gemeinsam Verantwortung für unsere natürlichen Lebensgrundlagen übernehmen? Gezeigt werden regionale und internationale Filme, die Umwelt, Klima und Wasser aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und Denkanstöße für nachhaltiges Handeln geben.
Entlang des Mains: Kino an elf Spielorten
Das Main FlussFilmFest ist bewusst als dezentrales Festival konzipiert. In elf Spielstätten entlang des Mains macht es in Bayreuth, Kulmbach, im Landkreis Kronach, in Lichtenfels, Bamberg, Zeil am Main, Würzburg, Ochsenfurt, Karlstadt und Marktheidenfeld Station. Damit setzt das Festival ein klares Zeichen: Umwelt- und Klimafragen sind nicht abstrakt, sondern direkt vor Ort erlebbar – am eigenen Fluss, im eigenen Lebensumfeld. Der Main wird dabei als Kulturraum, Ökosystem und Gradmesser für den Zustand unserer Umwelt neu in den Blick genommen.
Hauptfilm mit internationaler Strahlkraft
Als Hauptfilm des Festivals wird der preisgekrönte Dokumentarfilm ‚Water is Love – Ripples of Regeneration‘ gezeigt. Der Film verdeutlicht eindrucksvoll, welche Bedeutung Wasser für ökologische Erneuerung und gesellschaftlichen Wandel hat und bildet einen zentralen thematischen Bezugspunkt des Programms. Das komplette Filmprogramm ist online unter www.mainflussfilmfest.de abrufbar.
Filmgespräche mit regionalem Bezug
Begleitet werden die Filmvorführungen von moderierten Fluss-Film-Gesprächen, die die globalen Themen der Filme mit regionalen Fragestellungen verknüpfen. An jedem Veranstaltungsort kommen dabei unterschiedliche Gesprächspartner aus Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft zu Wort. Moderiert werden die Gespräche von Michael Bender (Stiftung Living Rivers) und Dr. Anne Schmitt (Flussparadies Franken e. V.). Ziel ist es, Wissen verständlich zu vermitteln, emotionale Zugänge zu Klima- und Wasserthemen zu schaffen und Menschen zum Mitdenken und Mitmachen zu motivieren.
Wasser als gemeinsames Anliegen
Das Main FlussFilmFest versteht sich als Brücke zwischen Information und Emotion, zwischen globalen Herausforderungen und regionaler Verantwortung. Filme und Kinoatmosphäre werden gezielt genutzt, um Umweltwissen greifbar zu machen und neue Perspektiven auf den Umgang mit Flüssen zu eröffnen. Dabei steht stets der Dialog im Mittelpunkt – zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Fachleuten, Behörden und Initiativen.
Wasser ist Programm: Aktionen zum Mitmachen
Parallel zu den Kino-Terminen findet im März ein regionales Wasserprogramm statt, das von verschiedenen Main-Regionen gemeinsam mit zahlreichen Partnern vor Ort organisiert wird. Das Angebot richtet sich an ein breites Publikum – von Familien und Schulklassen bis hin zu Kultur- und Umweltinteressierten. Ein zentrales Element ist der Frühjahrs-Clean Up entlang des Mains, seiner Zuflüsse und Seen. Hier können alle aktiv zum Gewässerschutz beitragen und selbst Teil der Bewegung werden.
Engagement für lebendige Flüsse
„Flüsse verbinden Regionen, Menschen und Lebensräume – genau das wollen wir mit dem Festival sichtbar machen“, sagt Dr. Anne Schmitt vom Flussparadies Franken. Gemeinsam mit Michael Bender von der Stiftung Living Rivers organisiert sie das Main FlussFilmFest bereits zum vierten Mal. Unterstützt wird das Festival von zahlreichen regionalen Partnern, dem Verband kommunaler Unternehmen sowie durch eine Förderung des Bundesumweltministeriums als Teil des Projekts Free Flow.
Kino, Dialog und Verantwortung
Mit seinem vielfältigen Programm lädt das Main FlussFilmFest 2026 dazu ein, neu über Wasser, Klima und Flüsse nachzudenken – und gemeinsam Verantwortung für die natürlichen Lebensgrundlagen entlang des Mains zu übernehmen.
















