Für die Medikamente per Klick Bamberg Baskets steht das nächste Frankenderby an: Am Samstag, 24. Oktober, empfangen die Bambergerinnen die KB Sharks Würzburg zum vierten Spieltag der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga.
Spielbeginn in der Graf-Stauffenberg-Halle ist um 18 Uhr. Erst vor knapp zwei Wochen standen sich beide Teams im DBBL-Pokal gegenüber – damals mit dem besseren Ende für Bamberg.
Würzburg reist als Tabellenführer an
Die Gäste aus Unterfranken haben einen starken Saisonstart hingelegt. Als einziges Team der Süd-Gruppe konnten die Würzburgerinnen ihre ersten drei Ligaspiele gewinnen und reisen damit ungeschlagen nach Bamberg. Zum Auftakt setzte sich die Mannschaft von Cheftrainerin Janet Fowler-Michel mit 77:59 in Stuttgart durch. Anschließend folgte ein deutlicher 89:45-Erfolg bei den Rhein-Main Baskets in Langen. Auch das erste Heimspiel gegen die Falcons aus Bad Homburg entschieden die Sharks für sich. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit dominierten sie den zweiten Durchgang mit 43:24 und gewannen schließlich mit 72:53.
Bamberg will den Heimvorteil nutzen
Bambergs Head Coach Samuel Gloser misst der Partie große Bedeutung bei. Sowohl für die Tabellenkonstellation als auch mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf sei das Spiel wichtig. Der Pokalsieg gegen Würzburg gebe seiner Mannschaft zwar Selbstvertrauen, müsse aber richtig eingeordnet werden. Beim Duell am 11. Oktober hatten die Sharks auf drei Spielerinnen aus ihrer WNBL-Mannschaft verzichten müssen, die zeitgleich anderweitig im Einsatz waren. Für das Ligaspiel erwartet Gloser deshalb eine andere Herausforderung. Er rechnet mit einer engen Begegnung, in der Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen könnten. Zudem sei Würzburg ein anpassungsfähiger Gegner, der versuchen werde, auf die Stärken der Bambergerinnen zu reagieren und sich für die Pokalniederlage zu revanchieren. Für Bamberg wird es deshalb darauf ankommen, über die gesamte Spielzeit konstant aufzutreten. Gleichzeitig hofft das Team auf lautstarke Unterstützung von den Rängen, um den Heimvorteil zu verteidigen.
Johanna Michel ist Würzburgs Topscorerin
Besonders im Blick behalten müssen die Bambergerinnen die Leistungsträgerinnen der Gäste. Angeführt wird die offensive Statistik der Sharks von Johanna Michel, die durchschnittlich 24 Punkte pro Spiel erzielt und damit zu den erfolgreichsten Werferinnen der Liga gehört. Auch beim Rebound ist Würzburg stark aufgestellt. Aufbauspielerin Kathleen Anne Hill kommt im Schnitt auf acht Rebounds pro Partie. Elina Timoschenko folgt mit durchschnittlich 7,3 Rebounds. Eine wichtige Rolle spielt zudem die erst 17-jährige Tereza Sykorova. Sie erzielt bislang durchschnittlich 9,3 Punkte und holt sechs Rebounds pro Spiel. Beim Pokalspiel in Bamberg hatte sie gefehlt. Ob und in welchem Umfang sie diesmal zum Einsatz kommt, geht aus der Vorankündigung nicht hervor.
Tickets für das Frankenderby erhältlich
Basketballfans können das Heimspiel am Samstag live in der Graf-Stauffenberg-Halle verfolgen. Tickets gibt es online im Ticketshop der Bamberg Baskets sowie im Freak City Store. Auch an der Abendkasse können Karten erworben werden.
Die Eintrittspreise im Überblick:
- Kinder von null bis sechs Jahren: freier Eintritt
- Sitzplatzkarten für Kinder von sieben bis zwölf Jahren: 5 Euro
- Ermäßigte Tageskarte: 7 Euro im Vorverkauf
- Tageskarte für Erwachsene: 9 Euro im Vorverkauf
Für Verpflegung in der Halle ist ebenfalls gesorgt. Die Mannschaft hofft auf zahlreiche Fans, die sie im Kampf gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer unterstützen. Am Samstagabend wartet damit ein spannendes Duell auf die Basketballfans in Bamberg. Nach dem Erfolg im Pokal wollen die Gastgeberinnen auch in der Liga zeigen, dass sie gegen die starken Würzburgerinnen bestehen können.
















