Die Medikamente per Klick Bamberg Baskets starten mit einem 15 Spielerinnen umfassenden Kader in die Saisonvorbereitung.
Mit dabei sind auch drei Nachwuchsspielerinnen aus Bamberg und der Region. Celina Wich, Ella Kaiser und Zoe Clark gehören in der kommenden Spielzeit fest zum Kader der Bambergerinnen in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga. Für die jungen Spielerinnen bietet sich damit die Möglichkeit, erstmals regelmäßig mit einem Zweitliga-Team zu trainieren und wertvolle Erfahrungen auf Bundesliga-Niveau zu sammeln. Die Saisonvorbereitung beginnt am kommenden Montag. Head Coach Samuel Gloser und Co-Trainerin Dunia Huwé werden das Team dabei erstmals gemeinsam auf die neue Spielzeit einstimmen.
Nachwuchsarbeit soll enger mit dem Profibereich verbunden werden
Für Trainer Samuel Gloser ist die Integration der drei Talente mehr als nur eine Ergänzung des Kaders. Der Verein möchte damit die Durchlässigkeit zwischen Jugendmannschaften und Zweitliga-Team verbessern. „Mit Celina, Ella und Zoe haben wir drei unserer Perspektivspielerinnen, die sich durch ihre Entwicklung und ihre Leistungen im Training die Chance erarbeitet haben, Schritt für Schritt an unseren Zweitliga-Kader herangeführt zu werden“, erklärt Gloser. Die jungen Spielerinnen sollen zunächst vor allem den Trainingsbetrieb der Bambergerinnen kennenlernen. Dabei geht es darum, sich an das höhere Tempo, die größere Physis und die gestiegenen Anforderungen im Erwachsenenbereich zu gewöhnen.
Entwicklung steht zunächst im Mittelpunkt
In der ersten Phase sollen Wich, Kaiser und Clark möglichst regelmäßig mit dem Zweitliga-Team trainieren. Dort können sie Erfahrungen sammeln und sich langsam an das Niveau herantasten. Erste Einsätze in Pflichtspielen sind laut Gloser abhängig von der individuellen Entwicklung möglich. Wer sich im Training weiterentwickelt und seine Chancen nutzt, soll Schritt für Schritt mehr Verantwortung und Spielanteile bekommen. Dabei will das Trainerteam den Nachwuchsspielerinnen bewusst Zeit geben. Fehler seien Teil des Entwicklungsprozesses und sollten nicht dazu führen, dass die jungen Spielerinnen ihre Spielfreude verlieren. „Entwicklung braucht Zeit, Vertrauen und die Freiheit, kreativ zu sein und eigene Entscheidungen zu treffen“, betont Gloser.
Zoe Clark kommt aus Erlangen
Die jüngste der drei Nachwuchsspielerinnen ist Zoe Clark. Die am 29. September 2012 in Amsterdam geborene Spielerin ist 179 Zentimeter groß und wird auf der Position Power Forward eingesetzt. Clark spielte zuletzt beim CVJM Erlangen und besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit. Bereits in jungen Jahren erhält sie nun die Gelegenheit, Erfahrungen im Umfeld einer Zweitliga-Mannschaft zu sammeln. Für die Nachwuchsspielerin bedeutet der Schritt vor allem, sich an die körperlichen und spielerischen Anforderungen des Erwachsenenbasketballs zu gewöhnen.
Celina Wich bringt 1,85 Meter mit
Mit Celina Wich gehört auch eine Bambergerin zum neuen Kader. Die 16-Jährige wurde am 14. Juni 2010 in Bamberg geboren und spielt auf der Center-Position. Wich ist 1,85 Meter groß und war zuletzt für den SC Kemmern beziehungsweise die SpVgg Rattelsdorf aktiv. Zudem gehört sie dem WNBL-Perspektivkader an. Damit bringt sie bereits Erfahrungen aus dem leistungsorientierten Nachwuchsbasketball mit. Nun folgt der nächste Schritt in Richtung Zweitliga-Team.
Ella Kaiser auf den Guard-Positionen
Die dritte Nachwuchsspielerin im Bamberger Kader ist Ella Kaiser. Die am 23. April 2012 in Bamberg geborene Spielerin ist 1,77 Meter groß und kann als Point Guard sowie Shooting Guard eingesetzt werden. Kaiser kommt von der DJK Bamberg. Gemeinsam mit Zoe Clark hat sie bereits wichtige Erfahrungen in der Bayernauswahl gesammelt. Auch für sie steht zunächst die Integration in den Trainingsbetrieb der Zweitliga-Mannschaft im Vordergrund. Das Ziel ist, sich an das höhere Niveau zu gewöhnen und sich langfristig für Einsätze zu empfehlen.
15 Spielerinnen im Kader
Mit den drei Nachwuchsspielerinnen umfasst der Kader der Medikamente per Klick Bamberg Baskets für die Saison 2026/2027 insgesamt 15 Spielerinnen.
| Spielerin | Position |
|---|---|
| Emma Rettinger | – |
| Stephanie Sachnovski | – |
| Sarah Spiegel | – |
| Elise Tweedie | – |
| Linda Rosiwal | – |
| Anna Löffler | – |
| Andrea Jovicevic | – |
| Sophie Ouedraogo | – |
| Eda Karakas | – |
| Anna Fischer | – |
| Emilie Dohrmann | – |
| Jackie Grisdale | – |
| Zoe Clark | Power Forward |
| Celina Wich | Center |
| Ella Kaiser | Point Guard / Shooting Guard |
Trainiert wird das Team von Samuel Gloser und seiner Co-Trainerin Dunia Huwé.
Trainingslager in Bischofsgrün steht bevor
Nach den ersten Trainingseinheiten in Strullendorf steht für die Bambergerinnen bereits die nächste Etappe der Vorbereitung an. Zum Ende der kommenden Woche reist das Team ins Trainingslager nach Bischofsgrün. Dort soll die Mannschaft weiter zusammenwachsen und sich auf die neue Saison vorbereiten. Während verschiedene Testspiele zunächst nicht öffentlich stattfinden, bekommen die Fans im September erstmals die Möglichkeit, das neu formierte Team live zu sehen.
Erste öffentliche Partie im September
Am 12. September präsentieren sich die Bamberg Baskets beim Tag des Basketballs in Strullendorf erstmals öffentlich. Um 14:30 Uhr trifft das Team dabei auf die USC BasCats Heidelberg. Die Partie bietet damit nicht nur einen ersten Einblick in den Stand der Saisonvorbereitung. Auch die drei Nachwuchsspielerinnen könnten dort einen Eindruck davon vermitteln, wie schnell sie sich an das Niveau der Zweiten Damen Basketball Bundesliga gewöhnen. Für Wich, Kaiser und Clark beginnt damit eine wichtige Phase ihrer Entwicklung. Der Verein möchte ihnen die Möglichkeit geben, Erfahrungen auf höherem Niveau zu sammeln und sich langfristig für größere Aufgaben zu empfehlen.
Bamberger Nachwuchs erhält eine echte Perspektive
Mit der Aufnahme von Celina Wich, Ella Kaiser und Zoe Clark in den Zweitliga-Kader setzen die Bamberg Baskets ein klares Zeichen für ihre Nachwuchsarbeit. Die drei Spielerinnen sollen nicht nur mit dem Team trainieren, sondern eine konkrete Perspektive auf den Erwachsenenbereich erhalten. Dabei steht nicht der schnelle Erfolg im Vordergrund. Vielmehr sollen die Talente Schritt für Schritt an das Niveau herangeführt werden und die nötige Zeit bekommen, um sich zu entwickeln. Für den Bamberger Basketball könnte dieses Modell langfristig wichtig werden: Junge Spielerinnen erhalten eine frühere Verbindung zum Bundesliga-Team und damit die Chance, sich ihren Platz im leistungsorientierten Basketball selbst zu erarbeiten.
















