Die Damen der Medikamente per Klick Bamberg Baskets haben am dritten Spieltag der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga ihren ersten Saisonsieg gefeiert.
Vor 171 Zuschauern in der Graf-Stauffenberg-Halle setzten sich die Bambergerinnen am Samstagnachmittag mit 76:69 (35:36) gegen die Eisvögel USC Freiburg II durch. Der entscheidende Faktor war ein beeindruckendes Schlussviertel, das die Gastgeberinnen mit 22:9 für sich entschieden.
Zäher Start mit Anlaufschwierigkeiten
Zu Beginn fanden die Bambergerinnen nur schwer ins Spiel. Nach einem ausgeglichenen Auftakt (6:6, 3. Minute) übernahmen die Freiburgerinnen die Kontrolle und zogen mit einem 7:0-Lauf auf 6:13 (6.) davon. Auch bis zum Ende des ersten Viertels hielten die Gäste ihren Vorsprung (9:16).
Im zweiten Abschnitt blieb Freiburg zunächst das dominierende Team. Nach fünf Minuten führten die Eisvögel sogar zweistellig (14:24) und bauten den Vorsprung auf 16:29 (16.) aus. Erst dann kamen die Bambergerinnen in Fahrt: Mit einem 19:7-Lauf kämpfte sich das Team von Head Coach Samuel Gloser bis zur Halbzeitpause wieder auf einen Punkt heran (35:36).
Van Roekel dreht auf – Bamberg übernimmt das Kommando
Nach der Pause sorgte Hailey van Roekel mit einem ihrer insgesamt fünf erfolgreichen Dreier für die erste Bamberger Führung (38:36, 21.). Nun lief es bei den Gastgeberinnen deutlich besser. Ein weiterer Distanztreffer, diesmal von Josephine Abbott, brachte Bamberg mit 49:40 (24.) in Front. Doch Freiburg blieb gefährlich: Mit einem 10:0-Run drehten die Gäste das Spiel erneut (49:50, 27.) und gingen mit einer 60:54-Führung ins letzte Viertel.
Schlussviertel mit Kampfgeist und Energie
Im finalen Abschnitt zeigten die Bambergerinnen dann ihre beste Phase. Ein 7:0-Lauf zu Beginn und der dritte Dreier von Lara Mendl brachten die erneute Führung (61:60, 33.). Drei Minuten vor Schluss konnte Freiburg noch einmal ausgleichen (65:65), doch Bamberg behielt die Nerven. Van Roekels Dreier zum 73:68 und der anschließende Korbleger von Elise Tweedie entschieden schließlich die Partie. Mit großer Entschlossenheit und konstanter Energie sicherten sich die Medikamente per Klick Bamberg Baskets ihren ersten Saisonsieg.
Gloser lobt Teamgeist – Fürst ärgert sich über Schwankungen
Patrick Fürst (Eisvögel USC Freiburg II):
„Glückwunsch an die Bambergerinnen, die das wirklich gut gemacht haben. Ich finde aber, dass wir es ihnen durch eine sehr schwankende Leistung auch leicht gemacht haben. Wir hatten sehr gute Phasen, dann aber auch wieder unerklärliche Schwächen zwischendurch gezeigt. Dieses Auf und Ab ging aus unserer Sicht dann in die falsche Richtung und so ist es insgesamt ein verdienter Sieg für Bamberg.“
Samuel Gloser (Head Coach Medikamente per Klick Bamberg Baskets):
„Ein verdienter Sieg und für uns alle eine gewisse Erleichterung erstmals als Medikamente per Klick Bamberg Baskets aufs Tableau zu kommen. Es war ein umkämpftes Spiel und wir haben gesehen, dass viel Raum für Verbesserung ist. Wir sind schwach im ersten Viertel gestartet. Die Freiburgerinnen hatten hier mehr Energie und so sind wir da auch erst einmal in Rückstand geraten. Wir haben dann in der Halbzeitpause nochmals darüber gesprochen, wie wir spielen müssen und dann auch in der zweiten Hälfte konstant gescoret und uns mit einem konstanten Energie-Level Stück für Stück, das erarbeitet, dass wir heute den ersten Sieg feiern könne. Das ist mega und ein wichtiger Schritt, auf dem wir weiter aufbauen müssen.“
Blick nach vorn: Schweres Auswärtsspiel in Bad Homburg
Nach dem Befreiungsschlag in eigener Halle wartet auf die Bambergerinnen nun eine echte Herausforderung. Am kommenden Sonntag (16:30 Uhr) trifft das Team auswärts auf die noch ungeschlagenen Falcons Bad Homburg. Der Tip-Off im PRIMODEUS Park verspricht ein intensives Duell, bei dem Bamberg an die starke zweite Halbzeit aus dem Freiburg-Spiel anknüpfen will.
Starker Teamspirit als Grundlage für kommende Aufgaben
Mit dem ersten Saisonsieg hat sich Bamberg Selbstvertrauen und Energie für die kommenden Wochen erarbeitet. Die Mischung aus Kampfgeist, Teamplay und treffsicheren Distanzwürfen macht Mut für die weiteren Spiele – und zeigt: Dieses Team ist in der Liga angekommen.















