Die Bamberg Baskets haben in einem spannenden Finish die NINERS Chemnitz besiegt und damit ihren sechsten Heimsieg in Serie gefeiert.
Vor 5.499 begeisterten Fans in der Brose Arena drehte das Team von Coach Anton Gavel die Partie in den letzten Sekunden und setzte sich knapp mit 81:80 durch. Matchwinner war Neuzugang Noah Locke, der in seiner ersten BBL-Partie mit 22 Punkten glänzte.
Ein nervöser Start mit Kampf auf beiden Seiten
Beide Teams fanden zunächst schwer ins Spiel. Die Bamberger leisteten sich in den ersten 90 Sekunden zwei Ballverluste, während Chemnitz ebenfalls Schwierigkeiten hatte, einen Rhythmus zu finden. Nach fünf Minuten stand es 7:7. Doch die Gastgeber wirkten insgesamt agiler und erspielten sich eine leichte Führung, die nach zwei Freiwürfen von Moritz Krimmer bei 17:13 lag. Die erste Schrecksekunde für Bamberg ereignete sich kurz vor Ende des ersten Viertels, als Krimmer nach einer Kollision auf den Boden prallte. Glücklicherweise konnte der Power Forward weiterspielen, und die Baskets führten nach dem ersten Abschnitt knapp mit 17:15.
Bamberg dominiert, Chemnitz bleibt dran
Im zweiten Viertel schienen die Bamberger zunächst die Kontrolle zu übernehmen. Vor allem Ronaldo Segu zeigte starke Aktionen und brachte sein Team mit einem Drive auf 27:22 in Front. Eine solide Defensive und ein Dreier von Noah Locke bauten die Führung auf 38:28 aus. Doch kurz vor der Pause kämpften sich die Chemnitzer zurück und verkürzten auf 42:37. Trotz der besseren Effektivität (52:37) konnte Bamberg den Vorsprung nicht deutlicher ausbauen.
Chemnitz wittert die Chance und übernimmt die Führung
Nach der Halbzeit kamen die NINERS mit viel Energie zurück. Die Bamberger erreichten schnell die Mannschaftsfoulgrenze, was Chemnitz konsequent ausnutzte. Ein Dreier von William Christmas brachte die Gäste nach 24 Minuten erstmals wieder in Führung (42:44). Trotz eines Dreiers von Locke und zwischenzeitlicher Führung der Baskets stand es nach drei Vierteln 56:57 aus Sicht der Gastgeber.
Ein nervenaufreibender Schlussabschnitt
Das letzte Viertel entwickelte sich zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide Teams schenkten sich nichts, und Chemnitz schien nach einem Tip-In von DeAndre Lansdowne und einer 72:64-Führung drei Minuten vor Schluss die Oberhand zu behalten. Doch Bamberg bewies Moral. Locke und KeyShawn Feazell verkürzten auf 74:76. Als 21 Sekunden vor Schluss Aher Uguak beide Freiwürfe vergab, nutzte Locke seine Chance: Er traf den Korbleger, zog das Foul und verwandelte den entscheidenden Freiwurf zum 81:80. Der letzte Wurf der Chemnitzer verfehlte das Ziel, und die Arena explodierte in Jubel.
Trainerstimmen: Glück, Kampf und Lernpotenzial
Rodrigo Pastore, Head Coach der NINERS Chemnitz, lobte die Leistung seines Teams, zeigte sich aber enttäuscht über den Ausgang:
„Ich bin stolz auf mein Team. Wir haben gut gekämpft und ein gutes Basketballspiel gespielt. Am Ende konnten wir es ganz einfach nicht wie gewollt beenden. Wir hatten unseren besten Freiwurfschützen an der Linie und er hätte nur einen von zwei Versuchen machen müssen. Leider aber hat er beide verworfen, was wahrscheinlich in einhundert Fälle nur einmal passiert.“
Anton Gavel war stolz auf die Moral seines Teams:
„Glückwunsch an unsere Spieler. Wichtig war in diesem Spiel, dass wir nie aufgehört haben an uns und an den Sieg zu glauben. Sicherlich gehört am Ende auch ein bisschen Glück dazu, denn die Freiwürfe des Gegners kann man nicht beeinflussen. Wir sind unglaublich froh, dass wir das am Ende noch geschafft haben. Trotzdem aber haben wir gegen deren Switches nicht gut gespielt und es zu oft allein versucht. Ich hoffe, dass wir weiter lernen und uns die Lerneffekte aus solchen knappen Spielen für die Saison aneignen.“
Ausblick: Derbyspektakel in Würzburg
Für die Bamberg Baskets geht es bereits am Montag weiter. Im letzten Spiel des Jahres treffen sie im Frankenderby auswärts auf Würzburg. Tip-Off in der tectake ARENA ist um 18:30 Uhr. Dort will das Team den Schwung des knappen Sieges mitnehmen und den nächsten Erfolg einfahren.
Leah
Leah unterstützt die Redaktion von Bamberg – meine Stadt® als Expertin für digitale Recherche und lokales Datenmanagement. Sie ist darauf spezialisiert, historische Archive und aktuelle Stadtinfos präzise aufzubereiten, damit kein wichtiger Insider-Tipp aus dem bamberglieben®-Netzwerk verloren geht.
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