Die Stadt Bamberg investiert in die Zukunft ihrer Infrastruktur: Im Süden der Stadt wird das bestehende Kanalsystem umfassend erweitert.
Ziel ist es, die steigenden Anforderungen durch neue Entwicklungen in diesem Bereich zu bewältigen und die Entwässerung langfristig zu sichern. Im Zuge der Bauarbeiten kommt es jedoch zu Einschränkungen im Straßenverkehr.
Neuer Bypasskanal soll Entlastung bringen
Kern der Maßnahme ist der Bau eines sogenannten Bypasskanals. Dieser zusätzliche Kanal wird künftig das bestehende System entlasten und gleichzeitig das Abwasser aus der südlichen Flur aufnehmen. Die Bauarbeiten erfolgen in offener Bauweise entlang der stadtauswärts führenden Spur der Forchheimer Straße. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Galgenfuhr und der Eisenbahnüberführung. Mit diesem Projekt schafft die Stadt die Grundlage für weiteres Wachstum und eine zuverlässige Abwasserentsorgung.
Vollsperrung stadtauswärts ab Mitte Mai
Ab Mittwoch, 13. Mai 2026, wird die Fahrspur in Richtung Süden vollständig gesperrt. Der Verkehr wird über den Münchner Ring und den Berliner Ring umgeleitet. Die stadteinwärts führende Spur bleibt weiterhin befahrbar, sodass der Verkehr in Richtung Innenstadt möglichst wenig beeinträchtigt wird. Auch die Ausfahrt von der Gereuthstraße auf die Forchheimer Straße bleibt im ersten Bauabschnitt in beide Richtungen möglich.
Einschränkungen für Fuß- und Radverkehr
Neben dem Autoverkehr ist auch der Fuß- und Radverkehr von den Bauarbeiten betroffen. Der südliche Geh- und Radweg wird gesperrt und auf die gegenüberliegende Straßenseite umgeleitet. Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um Verständnis und erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich.
Bauarbeiten in mehreren Abschnitten
Die Bauarbeiten werden nicht an einem Stück durchgeführt, sondern in mehreren Abschnitten umgesetzt. Dabei „wandert“ die Baustelle schrittweise in Richtung Berliner Ring. Über Änderungen in der Verkehrsführung will die Stadt rechtzeitig informieren, sodass sich Anwohnerinnen, Anwohner und Pendler auf neue Situationen einstellen können.
Erreichbarkeit bleibt gewährleistet
Trotz der Einschränkungen sollen wichtige Einrichtungen weiterhin erreichbar bleiben. Dazu zählen unter anderem die Brose Arena sowie die Gewerbebetriebe entlang der Forchheimer Straße. Allerdings kann es zeitweise zu geänderten Zu- und Abfahrtswegen kommen. Verkehrsteilnehmer sollten daher zusätzliche Zeit einplanen und die Beschilderung vor Ort beachten.
Fertigstellung bis Ende des Jahres geplant
Die gesamte Baumaßnahme soll voraussichtlich bis Dezember 2026 abgeschlossen sein. Mit dem neuen Bypasskanal wird die Infrastruktur in Bamberg nachhaltig gestärkt und an zukünftige Anforderungen angepasst.
Ein wichtiger Schritt für die Stadtentwicklung
Der Ausbau des Kanalsystems ist ein bedeutender Schritt für die Weiterentwicklung Bambergs. Auch wenn die Bauarbeiten vorübergehend zu Einschränkungen führen, profitieren langfristig sowohl die Umwelt als auch die Bürgerinnen und Bürger von einer leistungsfähigeren Infrastruktur.















