Das Erzbistum Bamberg unterstützt die Nothilfe für die Opfer der Flutkatastrophe in Nepal mit 15.000 Euro.
Die Spende geht an das katholische Hilfswerk Caritas international, das gemeinsam mit der Caritas in Nepal und lokalen Partnerorganisationen Hilfe für die betroffenen Menschen leistet. Erzbischof Herwig Gössl verbindet die finanzielle Unterstützung mit einem Aufruf zu weiteren Spenden. Die Lage der Menschen in den betroffenen Gebieten sei von großem Leid geprägt. „Die Bilder und Nachrichten aus Nepal zeigen uns das unermessliche Leid, das diese Katastrophe über Tausende Menschen gebracht hat“, sagte Gössl. Als Christen dürfe man angesichts dieser Not nicht wegsehen. Seine Gedanken und Gebete seien bei den Opfern und ihren Familien.
Caritas weitet Nothilfe in Nepal aus
Die Caritas in Nepal hat ihre Hilfe unter anderem im Katastrophengebiet Nuwakot ausgeweitet. Dort werden Menschen unterstützt, die durch die Flutkatastrophe besonders betroffen sind. Schulen und Gemeindehäuser dienen teilweise als Notunterkünfte. Dort verteilt die Caritas wichtige Hilfsgüter. Dazu gehören Lebensmittel, Decken und Moskitonetze. Damit soll die unmittelbare Versorgung der Menschen sichergestellt werden. Gerade in einer Katastrophensituation sind solche grundlegenden Hilfen für die betroffenen Familien von großer Bedeutung.
Suppenküche versorgt rund 1.500 Menschen
Ein weiterer Bestandteil der Nothilfe ist eine Suppenküche. Sie soll täglich rund 1.500 Menschen mit warmen Mahlzeiten versorgen. Die Versorgung mit Essen ist insbesondere für Menschen wichtig, die ihre Häuser verlassen mussten und derzeit in Notunterkünften leben. Neben der materiellen Unterstützung geht es der Caritas auch darum, die Menschen nach den Erlebnissen der Katastrophe psychisch zu unterstützen.
Psychosoziale Hilfe für Betroffene
Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen leistet Caritas international deshalb auch psychosoziale Unterstützung. Die Folgen einer Katastrophe beschränken sich nicht auf zerstörte Infrastruktur oder fehlende Lebensmittel. Für die betroffenen Menschen können die Erlebnisse auch emotional und psychisch belastend sein. Die Hilfsorganisationen setzen daher zusätzlich auf Angebote, die den Menschen bei der Verarbeitung der Ereignisse helfen sollen.
Schwierige Bedingungen für die Helfer
Eine besondere Herausforderung ist die Erreichbarkeit vieler betroffener Orte. Einige Gebiete sind nur schwer zugänglich, was die Arbeit der Helferinnen und Helfer vor Ort erschwert. Erzbischof Gössl verwies deshalb auf die Bedeutung der Unterstützung aus dem Ausland. „Gerade weil viele der betroffenen Orte schwer erreichbar sind, brauchen die Helferinnen und Helfer vor Ort unsere Unterstützung“, erklärte der Erzbischof. Mit der Spende des Erzbistums Bamberg soll die Arbeit der Caritas in Nepal unterstützt und ein Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen gesetzt werden.
Aufruf zu weiteren Spenden
Neben der eigenen finanziellen Hilfe bittet das Erzbistum Bamberg die Menschen in der Region, sich nach ihren Möglichkeiten ebenfalls an der Unterstützung zu beteiligen. „Mit unserer Spende wollen wir ein Zeichen der Solidarität setzen“, sagte Gössl. Gleichzeitig rief er die Menschen im Erzbistum Bamberg dazu auf, zur Hilfe für die Betroffenen beizutragen. Die Spenden kommen der Nothilfe von Caritas international zugute. Damit können unter anderem die Versorgung in Notunterkünften, die Verteilung von Hilfsgütern und weitere Unterstützungsangebote finanziert werden.
Hilfe für Menschen in den betroffenen Gebieten
Die Unterstützung aus Bamberg reiht sich damit in die laufenden Hilfsmaßnahmen der Caritas in Nepal ein. Im Mittelpunkt stehen zunächst die grundlegende Versorgung und die Unterstützung der Menschen in besonders betroffenen Regionen. Lebensmittel, Decken und Moskitonetze werden verteilt. Gleichzeitig sorgt die Suppenküche für warme Mahlzeiten und lokale Partnerorganisationen unterstützen die Betroffenen psychosozial. Das Erzbistum Bamberg möchte mit seiner Spende und dem Spendenaufruf dazu beitragen, diese Hilfe zu ermöglichen und die Menschen in Nepal in ihrer schwierigen Situation nicht allein zu lassen.
So können Menschen aus Bamberg helfen
Wer die Nothilfe für die Flutopfer in Nepal unterstützen möchte, kann direkt an Caritas international spenden.
Spendenkonto:
- Empfänger: Caritas international
- IBAN: DE 88 6602 0500 0202 0202 02
- Stichwort: Nepal CY02413
Die Spenden sind für die Nothilfe in Nepal bestimmt. Mit dem eigenen Beitrag können die Hilfsmaßnahmen der Caritas und ihrer Partner vor Ort unterstützt werden.
















