In Bambergs Schulen tut sich derzeit einiges. Der Sozial- und Inklusionssenat des Bamberger Stadtrats hat sich bei einem Vor-Ort-Termin ein Bild von den Entwicklungen an drei Schulstandorten gemacht.
Besucht wurden die Gangolfschule, die Rupprechtschule sowie das Gebäude der ehemaligen Pestalozzischule. Unter der Leitung der Dritten Bürgermeisterin Eva Jutzler informierten sich die Stadtratsmitglieder über aktuelle Bauarbeiten, die pädagogische Entwicklung und künftige Nutzungskonzepte. Besonders weit fortgeschritten ist der Erweiterungsbau der Rupprechtschule.
45 neue Betreuungsplätze entstehen
Die Rupprechtschule ist mit 393 Schülerinnen und Schülern in 16 Klassen die größte Grundschule in Bamberg. Durch den Erweiterungsbau erhält die Schule dringend benötigte zusätzliche Kapazitäten. Insgesamt entstehen 45 neue Betreuungsplätze für die Mittagsbetreuung. Gleichzeitig werden zusätzliche Unterrichtsräume geschaffen. Damit soll das bestehende Schulgebäude spürbar entlastet werden. Die Fertigstellung ist für das Schuljahr 2026/27 vorgesehen. Die neuen Räume sollen voraussichtlich ab September 2026 genutzt werden können.
Moderne und energieeffiziente Bauweise
Beim Rundgang stellte Stadtbau-Geschäftsführer Veit Bergmann den Stadtratsmitgliedern die technischen Details des Erweiterungsbaus vor. Besonders im Mittelpunkt steht dabei die energetische Ausführung des Neubaus. Das Gebäude wurde nach modernen energetischen Standards geplant und umgesetzt. Damit soll der Erweiterungsbau nicht nur zusätzlichen Platz schaffen, sondern auch langfristig den Anforderungen an einen zeitgemäßen Schulstandort entsprechen. Der zügige Baufortschritt wurde von den Mitgliedern des Sozial- und Inklusionssenats positiv aufgenommen. Möglich geworden sei dieser unter anderem durch die enge Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Stadtbau GmbH.
Neue Räume sollen ab September bereitstehen
Auch Schulleiterin Ulrike Weiß zeigte sich mit dem Verlauf der Bauarbeiten zufrieden. Sie bedankte sich bei allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit während der Bauphase. Ab September 2026 sollen im Erweiterungsbau moderne Räume für Unterricht und Ganztag zur Verfügung stehen. Die Nutzungsaufnahme ist derzeit für den 11. September 2026 vorgesehen. Während der Sommerferien laufen die letzten Arbeiten. Gleichzeitig werden die neuen Räume möbliert und für den Schulbetrieb vorbereitet.
Digitalisierung passend zum Schulkonzept
Auch bei der digitalen Ausstattung setzt die Rupprechtschule auf eine individuelle Lösung. Die neuen Ausstattungsstandards wurden laut Stadt eng mit dem bestehenden pädagogischen Konzept der Schule abgestimmt. Damit sollen die technischen Möglichkeiten nicht unabhängig vom Unterricht eingesetzt werden, sondern gezielt in den Schulalltag integriert werden. Die Erweiterung verbindet somit zusätzliche räumliche Kapazitäten mit modernen Anforderungen an Unterricht und Ganztagsbetreuung.
Stadtrat besucht auch die Gangolfschule
Neben der Rupprechtschule stand die Gangolfschule auf dem Programm des Vor-Ort-Termins. Schulleiterin Silke Tödter empfing die Mitglieder des Stadtrats und führte sie durch das Schulgebäude. Neben einem Einblick in den Schulalltag und das pädagogische Konzept stand insbesondere der Austausch über die gemeinsame Verantwortung für die kommende Schülergeneration im Mittelpunkt. Tödter bedankte sich für den Besuch und betonte die Bedeutung eines engen Austauschs zwischen Schule und Stadt.
Ehemalige Pestalozzischule bekommt neue Perspektive
Zum Abschluss besichtigte die Delegation das Gebäude der ehemaligen Pestalozzischule. Derzeit wird das Gebäude von der Mittelschule Am Heidelsteig genutzt. Dabei informierten sich die Stadtratsmitglieder sowohl über die aktuelle Nutzung als auch über die geplanten Veränderungen am Standort. Ab dem Schuljahr 2027/28 soll das Gebäude künftig der zweizügigen Grundschule Am Heidelsteig als Standort für Unterricht und Ganztag dienen. Rund 200 Schülerinnen und Schüler sollen dort künftig lernen und betreut werden. Der Standort wird damit zu einem weiteren wichtigen Bestandteil des Grundschulverbunds Bamberg-Ost.
Schulstandorte werden weiterentwickelt
Das Schulleitungsteam der Grund- und Mittelschule Am Heidelsteig, Christian Förtsch und Andrea Weber, stellte den Gästen das Schulgebäude und die dazugehörige Turnhalle vor. Der Besuch des Sozial- und Inklusionssenats machte damit deutlich, dass die Stadt Bamberg an mehreren Standorten gleichzeitig in die schulische Infrastruktur investiert. Während an der Rupprechtschule bereits die letzten Arbeiten am Erweiterungsbau laufen, werden an anderen Standorten die Weichen für künftige Nutzungen gestellt. Ziel ist es, mehr Raum für Unterricht, Betreuung und Ganztag zu schaffen und die Schulen langfristig auf kommende Anforderungen vorzubereiten.
Neue Räume für die Schulstadt Bamberg
Mit dem Erweiterungsbau der Rupprechtschule steht in Bamberg ein wichtiges Schulprojekt kurz vor dem Abschluss. Die 45 zusätzlichen Betreuungsplätze und neuen Unterrichtsräume sollen die größte Bamberger Grundschule künftig deutlich entlasten. Gleichzeitig zeigen die Besuche an der Gangolfschule und am ehemaligen Pestalozzi-Gebäude, dass die Weiterentwicklung der Schulstandorte über einzelne Bauprojekte hinausgeht. Für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Betreuungspersonal entstehen damit nach und nach moderne und besser auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Lern- und Lebensräume.













Schulstandorte werden weiterentwickelt



