Rund um den künftigen Standort der Pestalozzischule am Heidelsteig ist es zuletzt zu Diskussionen gekommen.
Im Mittelpunkt stand die Frage, ob die Stadt Bamberg bei der Planung auf eine Gestaltung der Außenanlagen verzichten wolle. Die städtische Schulreferentin Gabriele Kepic widerspricht dieser Darstellung nun deutlich und stellt klar: Eine Außenanlage ist vorgesehen – die konkrete Planung dafür hat jedoch noch nicht begonnen.
Fokus lag zunächst auf dem Schulgebäude
Nach Angaben der Stadt lag der Schwerpunkt der bisherigen Planungen auf dem Bau des neuen Schulgebäudes selbst. Infrastruktur, Raumkonzept und bauliche Umsetzung standen im Vordergrund. „Es stimmt nicht, dass keine Außenanlagen am neuen Standort Pestalozzischule vorgesehen sind“, betont Kepic. Vielmehr seien die Planungen für den Außenbereich schlicht noch nicht gestartet. Das bedeute jedoch keineswegs, dass auf Schulhof, Grünflächen oder Bewegungsräume verzichtet werde. Die Klarstellung soll vor allem Spekulationen entgegenwirken, die zuletzt für Verunsicherung gesorgt hatten.
Missverständnis mit dem Elternbeirat
Offenbar ist es im Austausch mit dem Elternbeirat zu einem Missverständnis gekommen. Aussagen zum aktuellen Planungsstand seien unterschiedlich interpretiert worden. Kepic zeigt Verständnis für die Reaktionen der Eltern: „Die Aufregung der Eltern verstehe ich, daher ist es mir wichtig, die Sachlage richtig zu stellen.“ Ihr sei es daher ein Anliegen, die Sachlage öffentlich richtigzustellen und mögliche Fehlinterpretationen auszuräumen. Ein moderner Schulstandort umfasst selbstverständlich mehr als nur ein Gebäude. Außenbereiche sind wichtige Orte für Bewegung, Erholung und soziales Lernen – gerade in einer Grundschule.
Interne Abstimmungen laufen
Derzeit befinden sich die Verantwortlichen in internen Abstimmungsgesprächen. Dabei geht es unter anderem um Zeitplanung, Zuständigkeiten und konzeptionelle Überlegungen für die Gestaltung des Außengeländes. Erst im Anschluss sollen konkrete Planungen beginnen. Details zur Ausgestaltung – etwa zu Spielbereichen, Begrünung oder Aufenthaltsflächen – stehen daher noch nicht fest. Die Stadt betont jedoch, dass die Außenanlagen integraler Bestandteil des Gesamtprojekts bleiben.
Vor-Ort-Termin mit der Schulfamilie geplant
Um Transparenz zu schaffen und Fragen frühzeitig zu klären, plant Schulreferentin Kepic eine Informationsveranstaltung direkt vor Ort. In Abstimmung mit der Schulfamilie soll dabei über den aktuellen Stand informiert werden. Eltern, Lehrkräfte und weitere Beteiligte erhalten so die Möglichkeit, sich aus erster Hand zu informieren und Anliegen einzubringen. Der Austausch soll dazu beitragen, Vertrauen zu stärken und den weiteren Prozess konstruktiv zu begleiten.
Mehr Klarheit für den weiteren Weg
Die Diskussion um die Außenanlagen zeigt, wie sensibel Schulbauprojekte wahrgenommen werden. Für viele Familien ist die Gestaltung des Schulumfelds ein entscheidender Faktor. Mit der Klarstellung der Stadt ist nun deutlich: Die Außenanlagen der Pestalozzischule sind Teil der Planungen – konkrete Schritte folgen jedoch erst im nächsten Abschnitt des Projekts. Bis dahin setzt die Stadt auf Dialog und transparente Kommunikation.
Leah
Leah unterstützt die Redaktion von Bamberg – meine Stadt® als Expertin für digitale Recherche und lokales Datenmanagement. Sie ist darauf spezialisiert, historische Archive und aktuelle Stadtinfos präzise aufzubereiten, damit kein wichtiger Insider-Tipp aus dem bamberglieben®-Netzwerk verloren geht.
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