Die Generalsanierung des Konventgebäudes in der ehemaligen Klosteranlage St. Michael tritt in ihre entscheidende Phase ein.
Mit dem Beginn des dritten und letzten Bauabschnitts kommt die Stadt Bamberg der nachhaltigen Sicherung eines der bedeutendsten historischen Bauwerke auf dem Michaelsberg einen wichtigen Schritt näher.
Finaler Bauabschnitt startet
„Mit dem Eintritt in diese abschließende Phase kommen wir der nachhaltigen Sicherung dieses bedeutenden historischen Bauwerks einen entscheidenden Schritt näher“, betont Stiftungsreferent Bertram Felix. Ziel der umfassenden Maßnahmen ist es, die Bausubstanz des Konventgebäudes langfristig zu erhalten und für kommende Generationen zu sichern.
Gerüstbau an der Nordseite ab Kalenderwoche 5
Als erster sichtbarer Schritt des neuen Bauabschnitts wird ab Kalenderwoche 5 ein Gerüst an der Nordseite des Konventgebäudes errichtet. Dieses ist notwendig, um die anstehenden Arbeiten sicher und effizient durchführen zu können. Geplant sind unter anderem Maßnahmen am Dach und Tragwerk sowie die Überarbeitung der Nord- und Ostfassade. Diese Arbeiten bilden den Abschluss der umfangreichen Instandsetzung.
Umfassende Förderung für den Erhalt des Denkmals
Die Maßnahmen sind Teil eines rund 12 Millionen Euro umfassenden Förderprogramms für die Dach-, Tragwerks- und Fassadeninstandsetzung. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch:
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den Bund (Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien),
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den Freistaat Bayern (Entschädigungsfonds),
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die Oberfrankenstiftung,
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die Bayerische Landesstiftung,
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die Stadt Bamberg sowie
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die Städtebauförderung.
Die Förderung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Bewahrung des denkmalgeschützten Ensembles auf dem Michaelsberg.
Keine Einschränkungen für Besucher und Verkehr
Trotz der laufenden Bauarbeiten bleibt die Erreichbarkeit des Michaelsbergs uneingeschränkt. Der Fuß- und Fahrweg bis zum Ostplateau kann weiterhin ohne Einschränkungen genutzt werden. Auch für Besucherinnen und Besucher ergeben sich keine Veränderungen: Gaststätten auf dem Michaelsberg sowie das Brauereimuseum sind von den Maßnahmen nicht betroffen und bleiben regulär geöffnet.
Sanierung mit Rücksicht auf Öffentlichkeit und Betrieb
„Uns war es wichtig, die notwendigen Sanierungsarbeiten so zu planen, dass sowohl die Erreichbarkeit des Michaelsbergs als auch der laufende Betrieb für Gäste und Einheimische gewährleistet bleiben“, erklärt Bertram Felix. Mit dem nun beginnenden letzten Bauabschnitt nähert sich die Sanierung des Konventbaus ihrem Abschluss und setzt ein wichtiges Zeichen für den verantwortungsvollen Umgang mit dem historischen Erbe der Stadt Bamberg.
















