Ein Fahrradfahrer wurde durch einen herabfallenden Ast lebensgefährlich verletzt. Polizei und Feuerwehr warnen angesichts der aktuellen Wetterlage eindringlich vor akuter Schneebruchgefahr.
Ast bricht unter Schneelast ab
Der Unfall ereignete sich am 26. Januar 2026 gegen 18.15 Uhr. Ein 41-jähriger Mann aus Gundelsheim war mit seinem Fahrrad auf dem Radweg entlang der Kemmererstraße unterwegs. Auf Höhe der Straße Am Hirschknock brach plötzlich ein Ast von einem Baum ab und traf den Radfahrer direkt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war die Ursache die erhebliche Schneelast, die sich auf den Ästen angesammelt hatte. Durch das zusätzliche Gewicht kam es zum Bruch des Astes, der unkontrolliert auf den Radweg stürzte.
Radfahrer erleidet schwerste Verletzungen
Der 41-Jährige zog sich bei dem Unfall schwerste Verletzungen zu. Ersthelfer alarmierten umgehend den Rettungsdienst. Der Mann wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Zum aktuellen Gesundheitszustand machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben.
Polizei und Feuerwehr im Einsatz
Beamte der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt nahmen den Unfall noch am Abend vor Ort auf. Aufgrund der weiterhin bestehenden Gefahr durch schneebelastete Bäume wurde die örtliche Feuerwehr hinzugezogen. Die Einsatzkräfte sperrten die Kemmererstraße für den restlichen Abend und die Nacht vollständig ab. Ziel war es, weitere Gefährdungen für Verkehrsteilnehmer und Fußgänger zu verhindern.
Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen
Die Kriminalpolizei Bamberg hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Dabei soll unter anderem geprüft werden, ob zusätzliche Sicherungsmaßnahmen notwendig gewesen wären oder ob es sich um ein nicht vorhersehbares Naturereignis handelte.
Eindringliche Warnung an die Bevölkerung
Angesichts der aktuellen Wetterlage warnt die Polizei eindringlich vor der akuten Schneebruchgefahr. Besonders Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer sollten Bereiche mit starkem Baumbestand möglichst meiden. Auch Parkplätze unter Bäumen gelten derzeit als besonders riskant. Die Einsatzkräfte appellieren an die Bevölkerung, umsichtig zu handeln und Warnhinweise ernst zu nehmen, um weitere Unfälle zu vermeiden.











