Pendlerinnen und Pendler in Bamberg müssen sich erneut auf Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen.
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat ihre Mitglieder im Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Bamberg zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen. Betroffen sind Freitag, der 10. April, sowie Samstag, der 11. April. An beiden Tagen wird der reguläre Stadtbusverkehr vollständig eingestellt. Hintergrund sind laufende Tarifauseinandersetzungen, bei denen die Gewerkschaft den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen möchte.
Bereits ab Mittwoch erste Arbeitsniederlegungen
Die Auswirkungen des Streiks beginnen jedoch nicht erst am Freitag. Bereits ab Mittwochmittag um 12 Uhr folgen auch Mitarbeitende aus der Wagenreinigung und der Werkstatt dem Streikaufruf. Für Fahrgäste hat dieser Teil des Arbeitskampfes zunächst keine direkten Konsequenzen. Der Busbetrieb bleibt bis einschließlich Donnerstag regulär bestehen, da das Fahrpersonal noch im Einsatz ist. Erst mit Beginn des Streiks der Fahrerinnen und Fahrer kommt es zu spürbaren Einschränkungen.
Notfahrplan sorgt für Grundversorgung
Um die Mobilität in der Stadt zumindest teilweise aufrechtzuerhalten, richten die Stadtwerke Bamberg an beiden Streiktagen einen Notfahrplan ein. Dieser gilt jeweils zwischen 6 Uhr morgens und 20 Uhr abends. Die Busse starten und enden am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) und verkehren im Stundentakt. Damit wird ein stark reduziertes, aber planbares Angebot für die wichtigsten Strecken geschaffen.
Diese Linien sind betroffen
Der Notfahrplan orientiert sich an den folgenden Linien:
- Linie 935
- Linie 936
- Linie 937
- Linie 938
Diese Linien decken zentrale Bereiche des Stadtgebiets ab und sollen sicherstellen, dass wichtige Verbindungen weiterhin bestehen bleiben. Einschränkungen gibt es jedoch auch innerhalb des Notbetriebs: Auf der Linie 936 können die Haltestellen ‚Gönnerstraße‘ und ‚Marienplatz‘ in stadteinwärtiger Richtung nicht bedient werden.
Fahrgäste sollten mehr Zeit einplanen
Aufgrund des deutlich reduzierten Angebots ist mit längeren Wartezeiten und volleren Bussen zu rechnen. Fahrgäste werden daher gebeten, mehr Zeit für ihre Wege einzuplanen und – wenn möglich – auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen. Besonders zu Stoßzeiten kann es zu Engpässen kommen, da der Stundentakt keine gewohnte Flexibilität bietet.
Informationen online abrufbar
Die aktuellen Fahrpläne des Notbetriebs stellen die Stadtwerke online zur Verfügung. Fahrgäste können sich auf der offiziellen Webseite über Abfahrtszeiten und Streckenführungen informieren. Eine rechtzeitige Planung ist in diesen Tagen besonders wichtig, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden.
Zwischen Einschränkung und Verständnis
Der erneute Warnstreik zeigt einmal mehr, wie stark der öffentliche Nahverkehr von tariflichen Auseinandersetzungen betroffen ist. Während viele Fahrgäste die Einschränkungen im Alltag deutlich spüren, steht für die Beschäftigten die Durchsetzung ihrer Forderungen im Vordergrund. Für die Menschen in Bamberg bedeutet das: Geduld, Flexibilität und eine gute Vorbereitung sind gefragt, bis der reguläre Fahrplan wieder aufgenommen wird.
Leah
Leah unterstützt die Redaktion von Bamberg – meine Stadt® als Expertin für digitale Recherche und lokales Datenmanagement. Sie ist darauf spezialisiert, historische Archive und aktuelle Stadtinfos präzise aufzubereiten, damit kein wichtiger Insider-Tipp aus dem bamberglieben®-Netzwerk verloren geht.
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