Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat ihre Mitglieder im Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Bamberg erneut zum Arbeitskampf aufgerufen. Am 19. März wird der reguläre Stadtbusverkehr deshalb weitgehend stillstehen. Um dennoch ein Mindestangebot im öffentlichen Nahverkehr zu gewährleisten, richten die Stadtwerke zwischen 6 und 20 Uhr einen Notfahrplan ein.
Busse fahren im Stundentakt
Trotz des Streiks soll ein eingeschränkter Betrieb aufrechterhalten werden. Die Stadtwerke planen einen Notfahrplan, der sich an den Linien 935, 936, 937 und 938 orientiert. Zwischen 6 Uhr (erste Abfahrt am Zentralen Omnibusbahnhof) und 20 Uhr (letzte Abfahrt) verkehren Busse im Stundentakt auf diesen Strecken. Dadurch bleibt zumindest eine grundlegende Verbindung innerhalb des Stadtgebiets bestehen. Fahrgäste müssen jedoch mit deutlich längeren Wartezeiten und eingeschränkten Verbindungen rechnen.
Einschränkungen auf einzelnen Haltestellen
Auf der Linie 936 kommt es zusätzlich zu einzelnen Ausfällen bei Haltestellen. In stadteinwärtiger Richtung können die Haltestellen ‚Gönnerstraße‘ und ‚Marienplatz‘ nicht angefahren werden. Fahrgäste werden gebeten, ihre Wege entsprechend zu planen und gegebenenfalls auf andere Haltestellen auszuweichen.
Schulbusse teilweise betroffen
Auch der Schulverkehr ist teilweise vom Warnstreik betroffen. Der Schulbus zur Wunderburgschule sowie mehrere Verstärkerfahrten zum morgendlichen Schulbeginn, die normalerweise von den Stadtwerken durchgeführt werden, entfallen am Donnerstag. Nicht betroffen sind hingegen die Schulbusse der Firma Basel. Diese verkehren planmäßig und bringen die Schülerinnen und Schüler wie gewohnt zu ihren Schulen.
Stadtwerke informieren online über Fahrpläne
Die Stadtwerke Bamberg empfehlen allen Fahrgästen, sich vor Fahrtantritt über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Die genauen Zeiten des Notfahrplans sind auf der Website der Stadtwerke abrufbar. Der Warnstreik ist Teil der laufenden Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Dienst. Wie lange die Einschränkungen im Nahverkehr noch anhalten könnten, ist derzeit offen.















