Der öffentliche Nahverkehr in Bamberg steht erneut vor massiven Einschränkungen. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat ihre Mitglieder im Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Bamberg zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen.
Am Freitag, 27. Februar, und Samstag, 28. Februar, wird der reguläre Stadtbusverkehr weitgehend stillstehen. Um dennoch eine Grundversorgung im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sicherzustellen, richten die Stadtwerke an beiden Tagen einen Notfahrplan ein. Fahrgäste müssen sich jedoch auf deutliche Einschränkungen einstellen.
Kein regulärer Stadtbusverkehr am Freitag und Samstag
Der Streik betrifft den gesamten regulären Stadtbusverkehr in Bamberg. Das bedeutet: Die gewohnten Linien und Taktungen entfallen vollständig. Wer an diesen beiden Tagen mit dem Bus unterwegs sein möchte, sollte seine Fahrt im Voraus genau planen. Der Warnstreik ist Teil laufender Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Dienst. Ziel der Arbeitsniederlegung ist es, den Druck in den Verhandlungen zu erhöhen. Für Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie Wochenend-Fahrgäste bringt dies jedoch spürbare Einschränkungen mit sich.
Notfahrplan zwischen 6 und 20 Uhr
Damit Bamberg trotz Streiks mobil bleibt, bieten die Stadtwerke einen eingeschränkten Ersatzverkehr an. Der Notfahrplan gilt an beiden Streiktagen jeweils:
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Von 6:00 Uhr (erste Abfahrt ab ZOB)
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Bis 20:00 Uhr (letzte Abfahrt ab ZOB)
In diesem Zeitraum verkehren Busse im Stundentakt auf ausgewählten Strecken.
Diese Linien bilden die Grundlage des Notfahrplans
Der Ersatzverkehr orientiert sich an folgenden Linien:
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Linie 935
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Linie 936
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Linie 937
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Linie 938
Diese Linien decken zentrale Bereiche des Stadtgebiets ab und sorgen zumindest für ein eingeschränktes Grundangebot im ÖPNV.
Einschränkungen auf der Linie 936
Fahrgäste der Linie 936 müssen zusätzliche Abweichungen beachten. Stadteinwärts können die Haltestellen:
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‚Gönnerstraße‘
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‚Marienplatz‘
nicht bedient werden. Wer dort ein- oder aussteigen möchte, sollte auf nahegelegene Ersatzhaltestellen ausweichen oder mehr Zeit für den Weg einplanen.
Schulbusverkehr teilweise betroffen
Besonders für Familien ist wichtig: Der Schulbus zur Wunderburgschule sowie die morgendlichen Verstärkerfahrten der Stadtwerke zum Schulbeginn entfallen vollständig. Nicht betroffen vom Streik sind hingegen die Schulbusse der Firma Basel. Diese verkehren am Freitag regulär und bringen Schülerinnen und Schüler wie gewohnt zur Schule. Eltern sollten dennoch prüfen, welcher Anbieter für die jeweilige Strecke zuständig ist.
Wo finde ich aktuelle Fahrpläne?
Die Stadtwerke Bamberg stellen alle Informationen zum Notfahrplan online zur Verfügung. Dort finden Fahrgäste:
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Detaillierte Abfahrtszeiten
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Streckenverläufe
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Hinweise zu nicht bedienten Haltestellen
Die aktuellen Fahrpläne sind über die Webseite der Stadtwerke im Bereich Busverkehr abrufbar. Es empfiehlt sich, vor Fahrtantritt einen Blick auf die aktualisierten Zeiten zu werfen.
Was Fahrgäste jetzt beachten sollten
Damit es trotz Streik möglichst reibungslos läuft, sollten Fahrgäste folgende Punkte berücksichtigen:
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Mehr Zeit einplanen – durch den Stundentakt kann es zu Wartezeiten kommen.
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Fahrpläne vorab prüfen – Änderungen sind kurzfristig möglich.
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Alternative Verkehrsmittel nutzen – etwa Fahrrad, Fahrgemeinschaften oder Bahn.
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Frühzeitig zur Haltestelle gehen – insbesondere bei wichtigen Terminen.
Gerade Berufspendlerinnen und -pendler sollten mögliche Alternativen frühzeitig organisieren, um Verspätungen zu vermeiden.
Mobil bleiben trotz Streik
Auch wenn der reguläre Stadtbusverkehr am 27. und 28. Februar ruht, sorgt der eingerichtete Notfahrplan zumindest für ein eingeschränktes Mobilitätsangebot in Bamberg. Wer sich rechtzeitig informiert und flexibel plant, kann die Auswirkungen des Warnstreiks abfedern. Für aktuelle Informationen empfiehlt sich ein regelmäßiger Blick auf die offiziellen Kanäle der Stadtwerke. So bleiben Fahrgäste auf dem neuesten Stand und können ihre Wege entsprechend anpassen.
Leah
Leah unterstützt die Redaktion von Bamberg – meine Stadt® als Expertin für digitale Recherche und lokales Datenmanagement. Sie ist darauf spezialisiert, historische Archive und aktuelle Stadtinfos präzise aufzubereiten, damit kein wichtiger Insider-Tipp aus dem bamberglieben®-Netzwerk verloren geht.
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