Mit einer engagierten und kämpferischen Leistung haben die Medikamente per Klick Bamberg Baskets ihre Saison in der 2. Damen Basketball Bundesliga beendet.
Beim Auswärtsspiel gegen den TSV 1880 Wasserburg musste sich das Team von Head Coach Samuel Gloser zwar knapp mit 64:68 (35:36) geschlagen geben, konnte aber über weite Strecken überzeugen. In der Abschlusstabelle stehen die Bambergerinnen mit einer Bilanz von 10 Siegen und 12 Niederlagen auf einem soliden achten Platz – ein Ergebnis, das die Entwicklung der Mannschaft im Saisonverlauf widerspiegelt.
Selbstbewusster Start in die Partie
Beide Teams starteten zunächst auf Augenhöhe in die Begegnung, wobei sich früh zeigte, dass es ein intensives Spiel werden würde. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten übernahm Bamberg zunehmend die Kontrolle. Vor allem von der Dreierlinie präsentierten sich die Gäste treffsicher: Linda Rosiwal und Faith Alston sorgten mit schnellen Distanzwürfen für eine zwischenzeitliche Führung. Auch im weiteren Verlauf des ersten Viertels blieb Bamberg konzentriert und setzte sich verdient auf 19:15 ab.
Wasserburg kontert – Spiel bleibt offen
Im zweiten Viertel knüpften die Bambergerinnen zunächst an ihre starke Leistung an und konnten ihren Vorsprung behaupten. Doch Wasserburg fand zunehmend besser ins Spiel – insbesondere unter dem Korb. Die Gastgeberinnen sicherten sich immer mehr Rebounds und nutzten zweite Chancen konsequent. Trotzdem hielt Bamberg dagegen und zeigte Moral: Mit einem eigenen 7:0-Lauf holten sich die Gäste zwischenzeitlich die Führung zurück. Kurz vor der Halbzeit kippte das Spiel jedoch erneut. Wasserburg setzte seinerseits zu einem Lauf an und ging knapp in Führung. Beim Stand von 35:36 aus Bamberger Sicht ging es in die Kabine – alles war weiterhin offen.
Rebounding als spielentscheidender Faktor
Nach dem Seitenwechsel wurde deutlich, wo der entscheidende Unterschied lag: das Rebounding. Wasserburg dominierte unter den Körben und kam insgesamt auf 47 Rebounds, während Bamberg lediglich 30 verbuchte. Besonders die 19 Offensivrebounds der Gastgeberinnen erwiesen sich als spielentscheidend. Immer wieder bekam Wasserburg zweite oder sogar dritte Wurfchancen – ein Vorteil, den sie im dritten Viertel konsequent nutzten. Mit einem 17:5-Lauf setzten sich die Gastgeberinnen erstmals deutlicher ab. Gleichzeitig sank die Trefferquote der Bambergerinnen, wodurch der Rückstand auf bis zu zehn Punkte anwuchs.
Starke Moral im Schlussviertel
Doch die Bamberg Baskets gaben sich nicht auf. Im letzten Viertel zeigte das Team erneut großen Kampfgeist und versuchte, das Spiel noch einmal zu drehen. Mit aggressiver Verteidigung, konsequentem Doppeln und mehreren Ballgewinnen brachte man Wasserburg nochmals unter Druck. Auch offensiv fand Bamberg wieder bessere Lösungen und verkürzte den Rückstand Schritt für Schritt. Zwar war die Hypothek aus dem dritten Viertel letztlich zu groß, doch die Bambergerinnen kämpften sich bis kurz vor Schluss wieder auf vier Punkte heran und sorgten damit für einen spannenden Abschluss.
Rosiwal und Alston als Leistungsträgerinnen
Beste Werferin auf Bamberger Seite war Linda Rosiwal mit 15 Punkten. Ebenfalls eine starke Partie zeigte Faith Alston, die 14 Zähler erzielte und zusätzlich wichtige Impulse in der Defensive setzte. Auch Spielerinnen wie Hannah Kurzendorfer, Elise Tweedie und Hailey van Roekel trugen mit wichtigen Aktionen dazu bei, dass Bamberg bis zum Schluss im Spiel blieb. Auf Seiten der Wasserburgerinnen überzeugte insbesondere Neseya Williams, die mit 21 Punkten und 13 Rebounds eine herausragende Leistung zeigte und maßgeblich zum Sieg beitrug.
Trainer zieht positives Fazit
Trotz der Niederlage zeigte sich Head Coach Samuel Gloser nach dem Spiel zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Besonders die Energie, der Einsatz und das veränderte Mindset hob er hervor. Das Team habe die Vorgaben gut umgesetzt, mutig gespielt und sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen lassen. Vor allem die kämpferische Leistung im Schlussviertel sei ein positives Signal gewesen.
Solide Saison mit Entwicklungspotenzial
Mit Rang acht im Abschlussklassement können die Bamberg Baskets auf eine insgesamt solide Saison zurückblicken. Die Mannschaft hat sich im Laufe der Spielzeit weiterentwickelt und immer wieder ihr Potenzial angedeutet. Gerade die Auftritte gegen starke Gegner – wie zuletzt in Wasserburg – zeigen, dass das Team auf einem guten Weg ist.
Blick nach vorne: Vorbereitung auf die neue Spielzeit
Nach dem Saisonende richtet sich der Fokus nun auf die kommende Spielzeit 2026/2027. Ziel wird es sein, die positiven Ansätze mitzunehmen, an Konstanz zu gewinnen und sich weiter in der Liga zu etablieren. Für die Fans beginnt die Vorfreude bereits jetzt: Dauerkarten für die neue Saison sind erhältlich – und die Mannschaft hofft auch künftig auf lautstarke Unterstützung aus der Heimat.
Leah
Leah unterstützt die Redaktion von Bamberg – meine Stadt® als Expertin für digitale Recherche und lokales Datenmanagement. Sie ist darauf spezialisiert, historische Archive und aktuelle Stadtinfos präzise aufzubereiten, damit kein wichtiger Insider-Tipp aus dem bamberglieben®-Netzwerk verloren geht.
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