Die Stadt Bamberg hat eine neue Förderrichtlinie veröffentlicht, die Projekte rund um die ANKER-Einrichtung Oberfranken unterstützt.
Ziel ist es, das Zusammenleben zu stärken und die Integration geflüchteter Menschen frühzeitig zu fördern. Interessierte Vereine, Initiativen und Institutionen können sich ab sofort bewerben. Der Bewerbungszeitraum läuft bis zum 17. Mai 2026.
Hintergrund der Förderung
Die neue Initiative basiert auf einer Vereinbarung zwischen dem Freistaat Bayern und der Stadt Bamberg. Diese regelt den Weiterbetrieb der ANKER-Einrichtung Oberfranken bis zum 31. Dezember 2035. Ein zentraler Bestandteil dieser Vereinbarung ist die jährliche Bereitstellung finanzieller Mittel. Insgesamt stehen pro Jahr 11.000 Euro zur Verfügung, um Projekte zu fördern, die das Miteinander verbessern und die Integration unterstützen.
Fokus auf Begegnung und Austausch
Mit der Förderung sollen gezielt Projekte unterstützt werden, die Begegnung ermöglichen und Vorurteile abbauen. Besonders im Fokus stehen Maßnahmen, die den Austausch zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern der ANKER-Einrichtung, den angrenzenden Stadtteilen und der gesamten Stadtgesellschaft fördern. Sozialreferent Jonas Glüsenkamp betont die Bedeutung solcher Initiativen: Begegnungen im Alltag seien entscheidend, um Vertrauen aufzubauen und gegenseitiges Verständnis zu stärken.
Diese Projekte können gefördert werden
Gefördert werden gemeinnützige und nicht kommerzielle Projekte, die entweder direkt auf dem Gelände der ANKER-Einrichtung oder im Stadtgebiet Bamberg stattfinden.
Dazu zählen unter anderem:
- Nachbarschafts- und Sprachcafés
- Informations- und Orientierungsangebote
- Stadtteilrundgänge
- Sport- und Kulturveranstaltungen
- Gemeinschaftsprojekte wie Gärten oder Werkstätten
Wichtig ist, dass die Projekte zeitlich klar begrenzt sind und eigenständig durchgeführt werden. Dauerhafte Angebote oder bereits bestehende Maßnahmen sind von der Förderung ausgeschlossen.
Förderung von bis zu 3.500 Euro
Pro Projekt können bis zu 3.500 Euro als Zuschuss gewährt werden. Die Förderung erfolgt in Form einer Kostenerstattung und deckt projektbezogene Personal- und Sachkosten ab. Damit sollen insbesondere kleinere, niedrigschwellige Projekte unterstützt werden, die schnell und unbürokratisch umgesetzt werden können.
So läuft die Bewerbung
Antragsberechtigt sind Vereine, Institutionen und Initiativen mit Sitz und Wirkungskreis in Bamberg. Die Bewerbung erfolgt unkompliziert per E-Mail. Das notwendige Antragsformular sowie weitere Informationen stehen auf der Webseite der Stadt Bamberg zur Verfügung. Bei Fragen können sich Interessierte direkt an das Amt für Inklusion wenden.
Gemeinsam Brücken bauen
Die neue Förderrichtlinie bietet eine wertvolle Möglichkeit, das gesellschaftliche Miteinander aktiv mitzugestalten. Durch kreative Projekte und gemeinschaftliche Aktivitäten können Begegnungen geschaffen werden, die langfristig zu mehr Verständnis und Zusammenhalt in Bamberg beitragen.
Leah
Leah unterstützt die Redaktion von Bamberg – meine Stadt® als Expertin für digitale Recherche und lokales Datenmanagement. Sie ist darauf spezialisiert, historische Archive und aktuelle Stadtinfos präzise aufzubereiten, damit kein wichtiger Insider-Tipp aus dem bamberglieben®-Netzwerk verloren geht.
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