Von gegenseitigem Wohlwollen und einer klaren Lösungsorientierung war der Austausch zwischen der Stadtspitze und den Betreibern des Kiosks ‚Kunni‘ am Adenauerufer geprägt.
Nora und Kajetan Glückert waren zu einem Gespräch ins Rathaus gekommen, um sich mit Oberbürgermeister Andreas Starke über die kommenden Entwicklungen rund um das Projekt ‚Tiefensammler Bamberg Ost‘ auszutauschen.
Entscheidung zur Bauabschnittsplanung bringt Entlastung
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die jüngste Entscheidung, das Projekt ‚Tiefensammler Bamberg Ost‘ in drei Bauabschnitten umzusetzen. Diese Anpassung hat direkte Auswirkungen auf das Adenauerufer: Die Bauarbeiten beginnen dort nicht mehr in diesem Jahr. Dadurch bleibt der Geh- und Radweg unmittelbar vor dem Kiosk ‚Kunni‘ weiterhin uneingeschränkt nutzbar. Für die Betreiber ist das ein wichtiges Signal. „Wir sind sehr froh, dass wir den Kiosk in diesem Sommer normal ohne Einschränkungen weiterbetrieben können“, betonten Nora und Kajetan Glückert und bedankten sich ausdrücklich für die Entscheidung der Stadt.
Vorbereitung auf Bauphase im Jahr 2026
Ab dem kommenden Jahr wird die Baumaßnahme jedoch auch das Adenauerufer erreichen. Dann ist eine Sperrung des Weges vorgesehen, die Auswirkungen auf die Zugänglichkeit des Kiosks haben wird. Um darauf vorbereitet zu sein, soll das Jahr 2026 intensiv genutzt werden, um mögliche Kompensationsmaßnahmen zu entwickeln. Ziel ist es, die Attraktivität des Standorts trotz der Baustelle zu erhalten oder sogar zu steigern. Unter anderem wird geprüft, ob eine Panoramaterrasse realisiert werden kann, um den Aufenthalt am Kiosk weiterhin attraktiv zu gestalten.
Fester Ansprechpartner und regelmäßiger Austausch
Ein zentrales Ergebnis des Treffens ist die Vereinbarung einer engen und verlässlichen Zusammenarbeit. Die Leitung des städtischen Immobilienmanagements wird künftig als zentrale Ansprechpartnerin für die Betreiber fungieren und sich um Anliegen sowie offene Fragen kümmern. Darüber hinaus wurde ein regelmäßiges Gesprächsformat etabliert. Dieses soll sicherstellen, dass Stadt und Betreiber während der gesamten Planungs- und Bauphase im Austausch bleiben und gemeinsam Lösungen entwickeln können.
Gemeinsames Ziel statt Gegeneinander
Die Betreiber des Kiosks machten deutlich, dass sie sich nicht als Gegner der Stadt verstehen. Vielmehr sei es ihr Anliegen, die anstehende Bauphase gemeinsam und konstruktiv zu gestalten. Oberbürgermeister Starke dankte für dieses Verständnis und wies darauf hin, dass der Tiefensammler aus Gründen des Gewässer- und Hochwasserschutzes zwingend notwendig sei. Das Gespräch bewertete er durchweg positiv: „Wir befinden uns auf einem sehr guten Weg.“ Die Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit bis 2027 ist damit gelegt.














