Die Sozialstiftung Bamberg und die Gemeinnützige Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg (GKG) wollen ihre bereits bestehende und bewährte Zusammenarbeit in den kommenden Jahren weiter intensivieren.
Ziel ist es, die regionale Gesundheitsversorgung zukunftssicher aufzustellen und den steigenden Anforderungen des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (KHVVG) gerecht zu werden.
Reaktion auf das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz
Mit dem Ende 2024 in Kraft getretenen KHVVG ergeben sich neue Vorgaben für die Versorgungsstrukturen im Gesundheitswesen. Das Gesetz fordert eine stärkere Kooperation zwischen Leistungserbringern, um eine bedarfsgerechte, qualitativ hochwertige und zugleich effiziente Versorgung sicherzustellen.
„Das Gesetz stellt neue Anforderungen an die Versorgungsstruktur im Gesundheitswesen und macht eine intensivere Zusammenarbeit notwendig“, erklärt Oberbürgermeister Andreas Starke, Stiftungsratsvorsitzender der Sozialstiftung Bamberg. In ersten Gesprächen haben beide Gesundheitsunternehmen daher beschlossen, die vorhandenen regionalen Strukturen noch besser zu nutzen – zum Wohle der Bevölkerung in Stadt und Landkreis Bamberg.
Enge Abstimmung als Erfolgsmodell
Landrat Johann Kalb, Aufsichtsratsvorsitzender der GKG, verweist auf die positiven Erfahrungen aus der Corona-Pandemie. Damals habe sich gezeigt, wie wichtig eine enge Abstimmung zwischen Kliniken, niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, Rettungsdiensten sowie Blaulichtorganisationen sei. „ Das kann als Blaupause dienen für die Herausforderungen, denen sich unsere Kliniken durch das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz stellen müssen“, so Kalb. Bereits heute funktionierten Kooperationen in mehreren Bereichen erfolgreich.
Bewährte Kooperationen werden weiter gestärkt
Zu den bestehenden gemeinsamen Projekten zählen unter anderem die Aus- und Weiterbildung an den Bamberger Akademien für Gesundheits- und Pflegeberufe, das Kinder- und Jugendhospiz Sternenzelt sowie die Zusammenarbeit im Bereich der Laborleistungen. Diese Kooperationen sollen künftig weiter ausgebaut und vertieft werden. „Unser Anspruch muss es immer sein, die hohe Qualität der Gesundheitsversorgung für die Menschen in Stadt und Landkreis Bamberg
nachhaltig zu sichern“, betont Landrat Kalb.
Die GKG: Gesundheitsversorgung im Landkreis
Zum Unternehmensverbund der Gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg mbH gehören die Juraklinik Scheßlitz und die Steigerwaldklinik Burgebrach, zehn Seniorenzentren sowie zwei ambulante Pflegedienste. Ergänzt wird das Angebot durch drei Medizinische Versorgungszentren in Burgebrach, Bischberg und Scheßlitz. Die GKG steht für eine umfassende medizinische und pflegerische Versorgung, die fachliche Kompetenz, moderne Technik und patientenorientierte Pflege verbindet.
Die Sozialstiftung Bamberg: Einer der größten Anbieter in Bayern
Mit rund 5.200 Mitarbeitenden zählt die Sozialstiftung Bamberg zu den größten gemeinnützigen Gesundheits- und Sozialdienstleistern in Bayern. Zu ihr gehören unter anderem das Klinikum Bamberg, saludis – Zentrum für rehabilitative Medizin, das Zentrum für Senioren Bamberg sowie die Bamberger Akademien für Gesundheitsberufe. Die Stiftung steht für eine Versorgung, die hohe fachliche Qualität mit menschlicher Zuwendung verbindet.
Gemeinsamer Blick in die Zukunft
Mit dem geplanten Ausbau ihrer Partnerschaft setzen die Sozialstiftung Bamberg und die GKG ein deutliches Zeichen für eine vernetzte, patientenorientierte und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung in der Region. Durch gebündelte Kompetenzen und abgestimmte Strukturen wollen beide Partner den Herausforderungen der kommenden Jahre aktiv begegnen.














