Am 18. Spieltag der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga musste sich das Team von Head Coach Samuel Gloser beim ASC Theresianum Mainz knapp mit 59:61 (31:26) geschlagen geben. Nach zuletzt vier Erfolgen in Serie kassierten die Bambergerinnen damit wieder eine Niederlage und stehen nun erneut bei einer ausgeglichenen Bilanz. Ausschlaggebend war vor allem ein schwaches drittes Viertel, in dem Mainz die Partie drehte.
Bamberg startet stark in die Partie
Die Gäste aus Bamberg erwischten zunächst einen guten Start in die Begegnung. Bereits nach knapp eineinhalb Minuten führten die Bambergerinnen mit 6:0. Doch auch die Mainzerinnen fanden zunehmend ihren Rhythmus. Nach einem Dreipunktewurf von Taylor Golembiewski übernahm das Heimteam erstmals die Führung (10:8). Da beide Mannschaften in der Anfangsphase viele Fehler machten und die Trefferquoten niedrig blieben, entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Nach dem ersten Viertel lag Mainz knapp mit 14:12 vorne.
Starkes zweites Viertel bringt Bamberger Führung
Zu Beginn des zweiten Abschnitts blieb das Spiel weiterhin eng. Dann folgte jedoch die beste Phase der Bamberg Baskets. Ein Drei-Punkt-Spiel von Hailey van Roekel leitete einen 12:3-Lauf ein, mit dem sich die Gäste erstmals etwas deutlicher absetzen konnten. Beim Stand von 28:20 hatten sich die Bambergerinnen einen komfortablen Vorsprung erspielt. Kurz vor der Pause erhöhte Marisa Köhler per Freiwurf auf 31:23, ehe Mainz noch einmal verkürzen konnte. Mit einer 31:26-Führung ging Bamberg schließlich in die Halbzeit.
Schwaches drittes Viertel entscheidet das Spiel
Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie. Mainz kam deutlich aggressiver aus der Kabine und glich bereits nach wenigen Minuten aus. Die Bamberg Baskets fanden offensiv kaum noch Lösungen und erzielten im gesamten dritten Viertel lediglich neun Punkte. Gleichzeitig nutzten die Gastgeberinnen ihre Chancen konsequenter und entschieden den Abschnitt deutlich mit 22:9 für sich. Damit ging Mainz mit einer 48:40-Führung in das Schlussviertel.
Bamberg kämpft sich noch einmal zurück
Im letzten Viertel gaben sich die Bambergerinnen jedoch nicht geschlagen. Zwar lagen sie zwischenzeitlich mit 43:54 zurück, doch in der Schlussphase starteten sie eine Aufholjagd. Mit einem 11:2-Lauf verkürzten die Gäste kurz vor Schluss auf 59:60. Nach einem Foul traf Alina Kraus für Mainz nur einen Freiwurf zum 61:59. Damit hatte Bamberg noch eine letzte Chance auf den Sieg. Der Korbleger von Stephanie Sachnovski drei Sekunden vor dem Ende verfehlte jedoch das Ziel – Mainz rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.
Ballverluste und schwache Quoten als Problem
Insgesamt war es ein Spiel mit sehr niedrigen Trefferquoten auf beiden Seiten. Bamberg traf lediglich 28 Prozent seiner Würfe aus dem Feld. Auch von der Dreierlinie lief es kaum besser: Nur 12 Prozent der Versuche fanden den Weg in den Korb. Hinzu kamen 18 Ballverluste, während sich Mainz lediglich acht Turnover erlaubte. Diese Faktoren gaben letztlich den Ausschlag zugunsten der Gastgeberinnen.
Tweedie überzeugt mit starkem Double-Double
Auf Bamberger Seite punkteten vier Spielerinnen zweistellig:
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Faith Alston – 15 Punkte
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Hailey van Roekel – 11 Punkte
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Elise Tweedie – 11 Punkte, 16 Rebounds
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Stephanie Sachnovski – 10 Punkte
Mit 16 Rebounds und einem Effektivitätswert von 23 war Elise Tweedie die statistisch beste Spielerin der Partie. Bei Mainz ragte vor allem Taylor Golembiewski mit 24 Punkten heraus. Zusammen mit Jordan Barron (13) und Alina Kraus (12) erzielte das Trio über 80 Prozent der Mainzer Punkte.
Trainer Gloser: „Mainz war in diesem Spiel besser“
Bambergs Trainer Samuel Gloser sah vor allem das schwache dritte Viertel als entscheidend: „Leider haben wir dann nach der Pause eines unserer schwächsten Viertel der gesamten Saison gespielt. Wir waren nicht in der Lage zu scoren und egal wer auf dem Feld war, war nicht in der Lage, in der Offensive Verantwortung zu übernehmen.“ Trotzdem lobte er die Moral seines Teams: „Dennoch aber muss ich der Mannschaft auch ein Lob aussprechen, denn im vierten Viertel, als wir das Spiel eigentlich schon verloren hatten, haben wir dann die letzten sieben Minuten doch noch gut runtergespielt. Wir konnten den hohen Rückstand hier aber nur noch bedingt verkürzen und müssen letztlich die verdiente Niederlage hinnehmen, denn die Mainzerinnen waren in diesem Spiel einfach besser.“
Spielfreies Wochenende für Bamberg
Für die Medikamente per Klick Bamberg Baskets steht am kommenden Wochenende zunächst eine Spielpause an. Das nächste Heimspiel steigt am 22. März um 13 Uhr in der Graf-Stauffenberg-Halle. Dann empfangen die Bambergerinnen die KuSG Leimen und wollen wieder zurück in die Erfolgsspur finden.
Leah
Leah unterstützt die Redaktion von Bamberg – meine Stadt® als Expertin für digitale Recherche und lokales Datenmanagement. Sie ist darauf spezialisiert, historische Archive und aktuelle Stadtinfos präzise aufzubereiten, damit kein wichtiger Insider-Tipp aus dem bamberglieben®-Netzwerk verloren geht.
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