Das STADTRADELN 2026 hat in Bamberg einen neuen Teilnehmerrekord aufgestellt. Insgesamt 3.501 Radfahrerinnen und Radfahrer beteiligten sich in 163 Teams an der Aktion vom 15. Juni bis 5. Juli.
Damit waren so viele Menschen wie noch nie bei der bundesweiten Kampagne dabei. Gemeinsam legten sie 666.660 Kilometer mit dem Fahrrad zurück und vermieden im Vergleich zum Autofahren rund 109 Tonnen CO₂. Bei der Siegerehrung im Innenhof des Rathauses am Maxplatz würdigte Dritte Bürgermeisterin Eva Jutzler in Vertretung von Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier das Engagement aller Teilnehmenden. Trotz der hohen Temperaturen während des Aktionszeitraums sei das Ergebnis ein starkes Zeichen für die Fahrradkultur in Bamberg.
Bamberg erneut bundesweit vorne dabei
Mit der hohen Beteiligung und den erradelten Kilometern behauptet Bamberg erneut seine Spitzenposition. Unter den bayerischen Kommunen vergleichbarer Größe liegt die Stadt aktuell auf Platz eins, bundesweit auf Rang drei – wobei in einigen Städten die Wettbewerbe noch nicht abgeschlossen sind. „Die große Resonanz beim diesjährigen STADTRADELN beweist einmal mehr, wie lebendig das Radfahren in der Stadt ist und wie sehr es die Menschen miteinander verbindet“, betonte Bürgermeisterin Eva Jutzler.
OB-Wette erfolgreich gewonnen
Unter dem Motto „Gemeinsam – mehr bewegen“ stand in diesem Jahr auch die Inklusion im Mittelpunkt. Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier hatte gewettet, dass während aller 21 Aktionstage mit der städtischen Rikscha mobilitätseingeschränkten Menschen Ausfahrten ermöglicht werden. Die Wette wurde gewonnen: 73 Fahrgäste konnten die Stadt bei einer Rikscha-Fahrt erleben. Möglich machten dies die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer, die insgesamt rund 500 Kilometer zurücklegten. Die Rikscha kann auch unabhängig vom STADTRADELN weiterhin gebucht werden. Gleichzeitig werden neue ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer gesucht.
Rekord auch bei den Kitas
Nicht nur bei den Teilnehmenden insgesamt wurden neue Bestmarken erreicht. Erstmals beteiligten sich 20 Kindertagesstätten am Wettbewerb. Unter allen Einrichtungen mit mehr als 2.000 geradelten Kilometern wurden spezielle Spielteppiche rund um nachhaltige Mobilität verlost. Darüber hinaus nahmen 37 Unternehmen, 20 Schulen, zehn Verwaltungen sowie 26 Vereine und Verbände am STADTRADELN teil.
E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium führt Schulwertung an
Bei den Schulen sicherte sich das E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium mit 64.194 Kilometern den ersten Platz unter den weiterführenden Schulen – denkbar knapp vor dem Clavius-Gymnasium mit 64.058 Kilometern. Auf Rang drei folgten die Maria-Ward-Schulen. Bei den Grund- und Mittelschulen gewann die Grund- und Mittelschule Am Heidelsteig vor der Wunderburgschule und der Von-Lerchenfeld-Schule. Im Wettbewerb der Schulklassen lagen die Klassen 9aN und 7e des Clavius-Gymnasiums vorne, gefolgt von der Klasse 6d des E.T.A.-Hoffmann-Gymnasiums.
Unternehmen und Teams sammeln fleißig Kilometer
Bei den kleineren Teams mit zwei bis neun aktiven Radelnden setzte sich die Planungsgruppe Strunz mit 5.630 Kilometern knapp vor Bambergs Radelite durch. Bei den Teams mit zehn oder mehr Aktiven gewann erneut Bosch Bamberg mit 27.650 Kilometern vor dem Team Stadt Bamberg und Brose. Die höchste Kilometerleistung pro Kopf erzielte erneut Bambergs Radelite mit beeindruckenden 1.873 Kilometern je Teilnehmer. Im Unternehmenswettbewerb lag die Planungsgruppe Strunz mit 626 Kilometern pro Kopf an der Spitze.
Preise für Engagement auf zwei Rädern
Im Rahmen der Siegerehrung überreichten Bürgermeisterin Eva Jutzler und Alexander Wagner, Leiter der Verkehrsplanung der Stadt Bamberg, zahlreiche Sach- und Geldpreise an die erfolgreichsten Teams und Einzelteilnehmenden. Zusätzlich wurden in der Kategorie ‚Extra Motivationsschub‘ zehn hochwertige STADTRADELN-Taschen unter allen Radlerinnen und Radlern verlost, die mindestens 300 Kilometer während des Aktionszeitraums zurückgelegt hatten. Mit der Rekordbeteiligung und den starken Ergebnissen setzt Bamberg auch 2026 ein deutliches Zeichen für nachhaltige Mobilität, Klimaschutz und die Freude am Radfahren.
















