Ein Kaffee, der nicht nur gut schmeckt, sondern gleichzeitig soziale und nachhaltige Ziele unterstützt: Mit dem ‚Bamberger Böhnla‘ haben die Stadt Bamberg und die Lebenshilfe Bamberg eine neue Kooperation gestartet.
Der fair gehandelte Kaffee wird künftig in der Tourist Information ausgeschenkt und stammt aus der hauseigenen Kaffeerösterei der Lebenshilfe-Werkstätten.
Fair gehandelt und in Bamberg geröstet
Die Kaffeebohnen stammen aus zertifiziertem Fairtrade-Anbau in Honduras. Geröstet, verpackt und vertrieben werden sie anschließend direkt in Bamberg von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Lebenshilfe-Werkstätten. Mit jedem verkauften Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato sollen gleichzeitig fairer Handel, regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung gefördert werden.
Nachhaltigkeit und Inklusion im Fokus
Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative des Klima- und Umweltamts der Stadt Bamberg und der Lebenshilfe Bamberg. Nach Angaben der Beteiligten verbindet das ‚Bamberger Böhnla‘ gleich mehrere Ziele: nachhaltigen Konsum, kurze Wertschöpfungsketten und gelebte Inklusion. Für die Lebenshilfe bedeutet die Kooperation zugleich eine langfristige Sicherung von Arbeitsplätzen und vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung.
Vom kleinen Röster zum Gemeinschaftsprojekt
Die Idee für die Kaffeerösterei entstand ursprünglich bei einer gemeinsamen Kaffeepause. Begonnen wurde mit einem kleinen Zwei-Kilogramm-Röster in der Cafeteria der Lebenshilfe. Inzwischen wird das ‚Bamberger Böhnla‘ mit mehreren Röstanlagen im RehaWe-Lädla produziert und hat sich zu einem festen Gemeinschaftsprojekt entwickelt.
Ab September an weiteren Verkaufsstellen
Der Kaffee ist bereits jetzt als ganze Bohne oder gemahlen im RehaWe-Lädla sowie frisch zubereitet in der Tourist Information in der Geyerswörthstraße erhältlich. Ab 1. September soll das ‚Bamberger Böhnla‘ außerdem an weiteren Verkaufsstellen in Bamberg sowie im Onlineshop der Lebenshilfe erhältlich sein.
















