Mitten im Herzen des UNESCO-Welterbes Bamberg ist im Gärtnerviertel ein neues grünes Kleinod entstanden.
Auf dem Gelände der ehemaligen Wachsbleichen wurde eine Streuobstwiese mit 20 Bäumen angelegt. Die Pflanzung geht auf eine private Initiative der Familie Bauer-Bornemann zurück und steht beispielhaft für bürgerschaftliches Engagement, Klimaschutz und die Förderung der Biodiversität in der Innenstadt.
Grüner Mehrwert für die Innenstadt
Bürgermeister und Umweltreferent Jonas Glüsenkamp verschaffte sich vor Ort einen Eindruck von dem Projekt und zeigte sich begeistert von der Wirkung der neuen Streuobstwiese. Gerade in dicht bebauten Innenstadtbereichen seien solche grünen Oasen von großer Bedeutung. Die Bäume tragen zur Verbesserung des Mikroklimas bei, bieten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.
Vielfältige Obstsorten im historischen Umfeld
Gepflanzt wurden vor allem Apfel- und Birnbäume, ergänzt durch Pflaumen, Zwetschgen und Pfirsiche. Besonderes Augenmerk zog ein rund sieben Meter hoher Walnussbaum auf sich. Die Anlieferung und Pflanzung der teils sehr großen Bäume stellte aufgrund der engen Straßenverhältnisse im Gärtnerviertel eine logistische Herausforderung dar, die jedoch erfolgreich gemeistert wurde.
Vorzeigeprojekt im Spannungsfeld von Natur und Denkmal
Die neue Streuobstwiese zeigt, wie sich Denkmalschutz und Klimaschutz sinnvoll miteinander verbinden lassen. Sie fügt sich behutsam in das historische Umfeld ein und wertet das Gärtnerviertel ökologisch wie städtebaulich auf. Gleichzeitig macht sie sichtbar, wie private Initiativen einen nachhaltigen Beitrag zur Stadtentwicklung leisten können.
Blütenpracht zum Tag des offenen Denkmals
Pünktlich zum Tag des offenen Denkmals am 13. September 2026 werden viele der jungen Bäume in voller Blüte stehen. An diesem Tag ist das Gelände Teil des offiziellen Programms und kann von Interessierten besichtigt werden.
Ein neuer Ort für Natur, Klima und Geschichte
Mit der Streuobstwiese gewinnt das Bamberger Gärtnerviertel nicht nur ein weiteres grünes Highlight, sondern auch einen Ort, der ökologische Vielfalt, städtisches Klima und das historische Erbe Bambergs auf besondere Weise miteinander verbindet.
















