Nach dem emotionalen Heimsieg gegen den Tabellenführer wollen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets am kommenden Spieltag nachlegen.
Am Sonntag sind die Bambergerinnen in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga bei der zweiten Mannschaft der Eisvögel USC Freiburg zu Gast. Tip-Off ist um 16:00 Uhr in Halle 2 des Sportzentrums der Universität Freiburg.
Rückenwind aus der BROSE ARENA
Der jüngste Erfolg gegen die Falcons Bad Homburg war für die Bamberg Baskets ein echtes Ausrufezeichen. In einer stimmungsvollen BROSE ARENA zeigte das Team von Head Coach Samuel Gloser über 40 Minuten eine hochintensive Defensivleistung und belohnte sich mit einem verdienten Heimsieg. Mit diesem Erfolg im Rücken reist Bamberg nun selbstbewusst, aber gewarnt in den Breisgau. Denn Freiburg präsentiert sich in dieser Saison besonders heimstark und zählt nicht ohne Grund zu den Teams im Rennen um die Playoff-Plätze.
Freiburg zuhause besonders gefährlich
Die Eisvögel USC Freiburg II konnten fünf ihrer bisherigen sieben Heimspiele gewinnen und fühlen sich in eigener Halle sichtlich wohl. Zwar setzte es zuletzt eine Niederlage bei den BasCats Heidelberg, insgesamt zeigt die Formkurve der Mannschaft von Trainer Patrick Fürst jedoch klar nach oben. Vier Siege aus den letzten fünf Partien sowie sieben Erfolge aus den vergangenen zehn Spielen unterstreichen den positiven Trend. Vor allem das hohe Tempo und die Stärke im Umschaltspiel machen die Freiburgerinnen zu einem unangenehmen Gegner.
Gloser: „Der nächste Schritt ist entscheidend“
Head Coach Samuel Gloser betont die Bedeutung des Spiels deutlich:
„Wir haben das Hinspiel zwar gewinnen können, aber Freiburg steht nicht umsonst auf Platz fünf und ist voll im Rennen um die Playoff-Plätze. Sie werden alles daransetzen, sich für die entscheidende Saisonphase in die bestmögliche Position zu bringen und ein sehr intensives Spiel liefern. Freiburg ist ein junges Team, das mit viel Tempo spielt, vor allem in der Transition. Da müssen wir wieder einen klaren Fokus haben, ihr Schnellangriffsspiel zu stoppen. Wichtig ist jetzt der nächste Schritt. Wir wollen zeigen, dass das Spiel gegen Bad Homburg keine einmalige Leistung war, sondern dass wir daraus Selbstvertrauen ziehen und Konstanz in unser Spiel bringen. Jetzt gilt es, die Leistung gegen Bad Homburg zu bestätigen und diesen Erfolg mit einem Sieg in Freiburg zu vergolden.“
Hinspiel als Mutmacher
Das Hinspiel am dritten Spieltag in Bamberg dürfte den Baskets zusätzlichen Mut machen. Damals tat sich das Team von Samuel Gloser zunächst schwer und lag mehrfach zurück. Nach einem 9:16 im ersten Viertel und einem 54:60 nach drei Abschnitten bewiesen die Bambergerinnen jedoch Moral. Mit einem überragenden Schlussviertel, das mit 22:9 gewonnen wurde, sicherten sie sich schließlich den ersten Saisonsieg – ein Spiel, das noch heute als Beispiel für Kampfgeist und Nervenstärke gilt.
Statistiken auf Augenhöhe
Ein Blick auf den Teamvergleich zeigt ein ausgeglichenes Duell. Freiburg erzielt im Schnitt gut acht Punkte mehr pro Partie als Bamberg, dafür liegen die Baskets in nahezu allen weiteren Kategorien knapp vorne – mit Ausnahme der Assists. Bei den Wurfquoten haben hingegen die Eisvögel die Nase vorn. Besonders ihre starke Dreierquote von knapp 35 Prozent gilt es für Bamberg im Blick zu behalten, da sie sich direkt auf die hohe Feldwurfquote der Freiburgerinnen auswirkt.
Ausgeglichenes Freiburg-Team als Herausforderung
Topscorerin der Eisvögel ist die erst 19-jährige Paula Paradzik mit durchschnittlich 12,6 Punkten pro Spiel. Auffällig ist jedoch die große Ausgeglichenheit im Freiburger Kader: Insgesamt sieben Spielerinnen erzielen im Schnitt sieben oder mehr Punkte pro Partie. Auch beim Rebounding verteilt sich die Last auf viele Schultern. Karla Busch und Frederike Askamp führen die Statistik mit jeweils 5,9 Rebounds an, vier weitere Spielerinnen steuern regelmäßig rund 3,5 Abpraller bei.
Spielmacherinnen im Fokus
Als beste Zuspielerin fungiert Julia Keiner, die im Schnitt 3,8 Assists pro Partie verteilt. Beim jüngsten Auswärtsspiel in Leimen stellte sie mit neun Assists ihren persönlichen Saisonbestwert auf. Eine besondere Rolle kommt zudem Laura Paradzik zu. Obwohl sie bislang nur in der Hälfte der Saisonspiele für die Freiburger Reserve auflief, ist sie statistisch die effektivste Spielerin des Teams. Mit 12,6 Punkten, 3,1 Rebounds und 3,0 Assists pro Spiel führt sie ihr Team in der Effektivität an.
Nächstes Heimspiel schon im Blick
Unabhängig vom Ausgang der Partie in Freiburg können sich die Fans bereits das nächste Heimspiel vormerken. Am 14. Februar 2026 empfangen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets am Valentinstag die Diamonds aus Dillingen in der Graf-Stauffenberg-Halle. Tip-Off ist um 18:00 Uhr. Tickets sind wie gewohnt online sowie im Freak City Store unter der BROSE ARENA erhältlich.















