In einem bundesweiten Ranking der BILD-Zeitung belegt die oberfränkische Stadt Platz drei in der Kategorie der Städte mit 50.000 bis 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Nur Ravensburg und Passau liegen in dieser Größenklasse noch vor Bamberg. Das Ergebnis unterstreicht die hohe Attraktivität der historischen Altstadt.
Auswertung von Passantendaten aus über 350 Städten
Grundlage des Rankings sind Passantendaten des Unternehmens hystreet, die in mehr als 350 deutschen Städten erhoben wurden. Dabei werden Besucherströme in den Innenstädten erfasst und anschließend in Relation zur Einwohnerzahl gesetzt. Auch in Bamberg wird die Besucherfrequenz regelmäßig gemessen. Am Grünen Markt erfasst ein Laserscanner von hystreet die Zahl der Passantinnen und Passanten. Die Auswertung zeigt, dass besonders mittelgroße Städte für viele Menschen attraktive Orte zum Bummeln, Einkaufen und Verweilen sind.
Tourismus stärkt die Bamberger Innenstadt
Ein wichtiger Faktor für die hohe Besucherfrequenz ist laut Stadt auch der Tourismus. Die Altstadt von Bamberg gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe und zieht jedes Jahr zahlreiche Gäste an. „Dieses Ergebnis beweist wieder einmal, wie attraktiv Bamberg ist“, erklärt Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller. Auch die aktuellen Zahlen des Bamberg Tourismus & Kongress Service bestätigen diesen Trend: Im Jahr 2025 wurden insgesamt 831.640 Gäste in der Stadt gezählt.
Mittelstädte mit positivem Trend
Die Auswertung zeigt außerdem eine interessante Entwicklung: Während kleinere Städte mit weniger als 50.000 Einwohnern teilweise einen leichten Rückgang bei den Besucherzahlen verzeichnen, entwickeln sich viele Mittelstädte stabil oder sogar leicht positiv. Bamberg gehört laut Analyse zu den Städten, in denen die Passantenfrequenz weiterhin hoch bleibt.
Innenstadtgeschäfte stehen weiterhin vor Herausforderungen
Trotz der guten Platzierung weist Wirtschaftsreferent Goller darauf hin, dass eine hohe Besucherzahl nicht automatisch auch höhere Umsätze im Einzelhandel bedeutet. Viele Innenstädte stehen weiterhin vor großen Veränderungen – vor allem durch den wachsenden Onlinehandel. „Jede Besucherin und jeder Besucher kann die ansässigen Geschäfte stärken, indem sie dort einkaufen und nicht mit einem schnellen Klick online shoppen“, betont Goller. Damit bleibt die Innenstadt nicht nur ein beliebter Treffpunkt, sondern auch ein lebendiger Einkaufsort.
Leah
Leah unterstützt die Redaktion von Bamberg – meine Stadt® als Expertin für digitale Recherche und lokales Datenmanagement. Sie ist darauf spezialisiert, historische Archive und aktuelle Stadtinfos präzise aufzubereiten, damit kein wichtiger Insider-Tipp aus dem bamberglieben®-Netzwerk verloren geht.
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